Jetzt wird die Spaltaxt in die Querfront-Bewegung getrieben

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Die Initiative "Querdenken" will die ursprünglich für den 3. Oktober in Berlin geplante Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen womöglich nach Konstanz verlegen. Das schrieb der Journalist Olaf Sundermeyer am Mittwochabend unter Berufung auf den Organisator auf Twitter. Damit wolle man sich leichter von Rechtsextremen distanzieren, die sich in Berlin unter die Protestler gemischt hatten, hieß es. In Erwägung gezogen wird demnach zum Beispiel eine Menschenkette um den Bodensee. Der Protest am Samstag hatte in vielerlei Hinsicht für Aufregung gesorgt, Höhepunkt war am Abend die versuchte Erstürmung des Reichstags mit Reichsflaggen in der Hand. Auch von dieser Aktion distanzierten sich die Organisatoren der Demo, bei der tagsüber Zehntausende friedlich protestiert hatten.

Es läuft immer wieder nach dem gleichen Schema ab: Kaum artikuliert sich Kritik an der Politik der Bundesregierung, wird ein wenig Widerstand laut und gehen die Bürger auf die Straße, sind die linken Politiker und Medien zur Stelle und quetschen gleich alle Teilnehmer ins rechte Eck.

Das ist billig, das ist durchschaubar und das ist vor allen Dingen immer wieder ein hinterhältiges Ablenkungsmanöver, damit man sich mit der Kritik nicht auseinander zu setzen braucht, die Fehler nicht eingestehen muss und so weiter machen kann wie bisher. Egal, ob dabei dieses Land und die Gesellschaft zugrunde geht.

Auch die neue Querfront-Bewegung bekommt nun ihr Fett weg. Verzweifelt wird versucht, einen Keil in den Querdenker-Widerstand zu treiben, indem man pauschalisierend alle zu bösen, rechten Buben macht.

Dazu passen die manipulierten Bilder über den angeblichen „Sturm“ auf den Reichstag einiger fahnenschwingenden Chaoten (nein dieses Mal wohl keine Klimaaktivisten und Antifa-Gören) perfekt.

Allen voran wieder einmal der linksgedrehte Verfassungsschutz aus Thüringen, der sich als Schutzwall für die Regierung ins Zeugs wirft:

Dessen Präsident Stephan Kramer, sieht in der Berliner Corona-Demonstration vom Wochenende sogar einen Erfolg für die rechtsextremistische Szene. Politik und Sicherheitsbehörden müssten sich für derlei Ereignisse künftig besser wappnen, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). „Es gab eine überdurchschnittliche Mobilisierung in der rechtsextremistischen Szene in Thüringen“, so Kramer.

„Da wurden teilweise eigene Veranstaltungen abgesagt, um am Wochenende nach Berlin zu fahren.“ Es sei „klar“ gewesen, „wohin die Reise geht“, so Kramer. „Wenn unter den 20.000 Demonstranten tausend Rechtextremisten waren, dann ist das natürlich keine Dominanz.“

Aber die Rechtsextremisten hätten mit relativ wenig Einsatz eine Großveranstaltung gekapert und eine Woche lang für Schlagzeilen gesorgt. „Sie haben also mit relativ wenig Aufwand viel erreicht.“ Der Präsident des Landesverfassungsschutzes äußerte sich besorgt über die Wirkung der Demonstration in die eigene Szene hinein.

Sie verlaufe nach dem Motto: „`Schaut, was wir erreichen können, wenn wir gemeinsam was machen.` Das provoziert auch noch mehr Spinner, die sagen: `Denen zeig ich`s mal`“, warnte Kramer. Das Vorgehen in Berlin habe den längst bekannten Methoden etwa der Identitären Bewegung entsprochen, so Kramer: Es gehe darum, mit symbolträchtigen Aktionen an symbolträchtigen Orten möglichst viel Aufmerksamkeit zu erhaschen. Auf dieses Prinzip könne man sich einstellen und jeweils genügend Polizeikräfte vor Ort haben, „um wichtige symbolträchtige Orte“ wie das Reichstagsgebäude „zu schützen, damit sie nicht missbraucht werden können“.

Bei Verstößen gegen Auflagen müsse man Demonstrationen tatsächlich offensiv auflösen, „zur Not mit Wasserwerfern“, so Kramer. Zugleich rief der Verfassungsschutzchef zu „ein bisschen mehr Souveränität“ im Umgang mit den Folgen auf: „Diese Diskussion über eine Bannmeile um den Reichstag halte ich für völlig verfehlt“, sagte Kramer dem RND. Genau darauf hätten die Rechtsextremisten gezielt, um behaupten zu können: „`Aha, jetzt schützt sich die Obrigkeit hinter Mauern und Gräben.`“ Der Neonazi-Szene gehe es „immer darum zu zeigen, wie unfähig dieser Staat ist“, so Kramer. „Über dieses stete Herausfordern des Rechtsstaates muss man sich mehr Gedanken machen.“

Das sind Sprüche, die an die Stasi, an die SED-Diktatur erinnern, die damals ja ebenfalls alle verteufelt haben, die 1989 auf die Straße gegangen sind.

Auch die FDP, die panische Angst davor hat, gemeinsam mit der AfD die so genannte rechte Ecke zu belegen, biegt sich mal wieder im Wind:

Nach den „Ausschreitungen“ bei den Demos von Corona-Skeptikern in Berlin warnt FDP-Parteichef Christian Lindner diejenigen Bürger, die aus Sorge auf die Straße gehen davor, sich durch Rechtsextreme instrumentalisieren zu lassen. „Der Gedanke der Freiheit ist untrennbar verbunden mit Rechtsstaat, Demokratie und Marktwirtschaft“, sagte Lindner dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwochausgabe). Die Reichskriegsflagge symbolisiere hingegen vor allem einen kollektivistischen Obrigkeitsstaat.

„Deswegen ist paradox, wenn diese Leute sich auf Bürgerfreiheiten berufen“, sagte der Bundesvorsitzende der Liberalen. „Wenn man zu einer Veranstaltung kommt, bei der ohne Maske demonstriert wird, sollte man auf dem Absatz kehrt machen“, fügte Lindner hinzu. Die Ausschreitungen Ereignisse seien „sehr gefährlich“ für die Demokratie.

Der FDP-Politiker lobte die Leistung der Sicherheitskräfte: „Die Polizei war heldenhaft.“

Viele Videos belegen genau das Gegenteil, zeigen,wie brutal die Polizei sein kann, wenn sie es denn darf.

Die FDP will sogar aufrüsten, um das Volk vom Reichstag fern zu halten:

„Gegen die Vorkommnisse vom letzten Wochenende hilft nur eine angemessene polizeiliche Einsatzplanung“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe). Die müsse das Land Berlin gewährleisten. „Sonst müsste man den verstärkten Einsatz der Hauspolizei oder den Einsatz der Bundespolizei in Erwägung ziehen“, so Buschmann.

Warum wird nicht gleich das Militär gegen die eigenen Bürger eingesetzt? Andere Staaten machen es doch vor!

Unterstützung erhält das Merkel-Regime von einem guten Global-Kameraden:

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz zeigt sich über die versuchte „Stürmung“ des Reichstags bei den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen „unglaublich schockiert“. Der „Bild“ sagte Kurz am Dienstag: „Ich war fassungslos. Ich bin jemand, der sehr dankbar ist in einem Land, auf einem Kontinent, in einer Europäischen Union zu leben, wo es Grundrechte, wo es Grundfreiheiten gibt: Meinungsfreiheit, das Demonstrationsrecht.“

Es sei „absolut legitim“ unterschiedliche Meinungen zu äußern, demonstrieren zu gehen, „aber Gewaltbereitschaft, Rassismus, rechtsradikale Parolen, Antisemitismus, das hat in unserer Gesellschaft einfach keinen Platz, das gehört auch massiv bekämpft“, so Kurz. Zudem hat Kurz den österreichischen Innenminister beauftragt, herauszufinden, ob auch Österreicher an der versuchten Erstürmung des Reichstags beteiligt waren. „Es gibt Hinweise, dass einige an dieser Demonstration teilgenommen haben. Jetzt gilt es festzustellen, ob sie sich auch strafrechtlich zu Schulden kommen lassen. Wenn ja, dann gehört das auch sanktioniert, ganz gleich, ob das in Österreich oder in Deutschland stattfindet, das dulden wir hier nicht“, sagte Kurz. Auch verurteilt Sebastian Kurz die Anfeindungen gegenüber Jens Spahn während eines Wahlkampftermins in Nordrhein-Westfalen…

Diese völlig überzogenen Reaktionen zeigen, dass die Querdenker-Fraktion ins Wespennest gestochen hat und dass die Verantwortlichen nicht in der Lage sind, über das eigentliche Thema, nämlich die fatalen Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen in der so genannten Coronakrise zu hinterfragen.

Es muss also weitergehen. Aber wie? Ist das hier die Lösung?:

Die Initiative „Querdenken“ will die ursprünglich für den 3. Oktober in Berlin geplante Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen womöglich nach Konstanz verlegen. Das schrieb der Journalist Olaf Sundermeyer am Mittwochabend unter Berufung auf den Organisator auf Twitter. Damit wolle man sich leichter von Rechtsextremen distanzieren, die sich in Berlin unter die Protestler gemischt hatten, hieß es.

In Erwägung gezogen wird demnach zum Beispiel eine Menschenkette um den Bodensee. Der Protest am Samstag hatte in vielerlei Hinsicht für Aufregung gesorgt, Höhepunkt war am Abend die versuchte Erstürmung des Reichstags mit Reichsflaggen in der Hand. Auch von dieser Aktion distanzierten sich die Organisatoren der Demo, bei der tagsüber Zehntausende friedlich protestiert hatten.

Vielleicht sind die Veranstalter vom eigenen Erfolg überrascht worden, vielleicht ist aber auch schon der Spaltkeil erfolgreich in die Bewegung reingetrieben worden. Auf jeden Fall wird die linke Elite nicht aufhören, diesen demokratischen Widerstand mit den gewohnten Mitteln zu zerstören, da können Ballweg & Co Friedenstauben in den Himmel schicken, es wird nichts nützen. (Mit Material von dts)

 

 

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