Keine Maskenpflicht, kaum Infektionen: Die Dänen enttarnen den Unsinn der deutschen Corona-Politik

0
Gestrige Straßenszene in Kopenhagen (bei einer Arbeitnehmerkundgebung): Keine Maske, kein Abstand - und kein Corona (Foto:Imago/DeanPictures)

Die Maskenpflicht muss SOFORT beseitigt werden, denn nicht nur fehlen jede evidenzbasierten Grundlagen einer solch weitreichenden Maßnahme, die im Empfinden der Bürger den eigentlichen Ausnahmezustand konserviert und die echte Rückkehr zur Normalität verhindert (genau das, was auch politisch gewollt ist). Nein, es existieren in unserer unmittelbaren Nachbarschaft auch Beispiele dafür, dass es eben auch ohne diese drangsalierende Alltagstortur geht: Zum Beispiel in Dänemark.

Dort bestand bisher keine Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen oder selbstgebastelten „Mund-Nasen-Bedeckung“, kurz MNB (wie die Gesslermaske als Symbol der Unfreiheit bei uns im offiziellen Sprachgebrauch heißt). Erst seit vergangener Woche existiert eine Pflicht zum Maskentragen in öffentlichen Verkehrsmitteln – eine Art Zugeständnis an die übrigen EU-Staaten, die diese Praxis schon seit Monaten vorschreiben, gerade auch mit Blick auf den grenzüberschreitenden Bus- und Bahnverkehr mit Deutschland.

„Wer in diesen Tagen in Dänemark unterwegs ist, begegnet einer völlig anderen Corona-Stimmung als in Deutschland“, so „Bild„. Zwar sieht man auch dort einzelne Maskenträger, aber dann zumeist Vertreter von Risikogruppen – und obligat freiwillig. „Wer sich für gefährdet hält, trägt Maske, doch auf Straßen und in Geschäften ist es eher die Ausnahme“, so die Zeitung. Die Stimmung ist deutlich entspannter und friedfertiger als in Deutschland, wo es im Alltag zu Dauerkonflikten und Stress kommt wegen Abstandspanik, überzogener sozialer Kontrolle wegen falsch aufgesetzter oder fehlender Masken oder Konflikten zwischen Sicherheitspersonal und Kunden.

Keine Dauerschikane – trotzdem kein Fallzahlenanstieg

Ein derart obrigkeitshöriger Affentanz wie bei uns, wo sich Kanzlerin und einzelne Ministerpräsidenten gegenseitig mit möglichst astronomischen Bussgeldern für Corona-Verstöße zu überbieten versuchen, wäre bei den Dänen undenkbar – ebenso wie die deutsche Lust am Verpetzen und „Melden“ von Nonkonformisten und „Regelbrechern“. In Geschäften, auch in der Gastronomie gibt es dort keinerlei Dauerschikane durch Maskerade – und trotzdem kam es nie zu der global ständig beschworenen drohenden Exponentialkurve, zu den „explodierenden“ Clustern.

Buch Wer, wenn nicht ich - Henryk M. Broder
Wer, wenn nicht ich – Henryk M. Broder – Kopp Verlag 24,00 Euro

Im Gegenteil: Die Corona-Fallzahlen sind in Dänemark wesentlich günstiger als in Deutschland – gerade einmal 78 Infizierte gab es dort bei knapp 6 Millionen Einwohnern. Ausgerechnet diese niedrigen Zahlen werden von den Alarmpredigern hierzulande (die uns einreden wollen, ohne Maske drohe uns ein von rücksichtslosen Berliner Demonstranten und  „Maskenverweigerern“ verschuldetes Massensterben) als Erklärung angeführt, warum dort keine Maske nötig sei und hier eben doch.

Eine schwachsinnige Argumentation, deren genaues Gegenteil zutrifft: Wenn es in einem Land, das seit über vier Monaten eine Maskenpflicht kennt, pro 100.000 Einwohner um ein Vielfaches mehr Infizierte gibt als in einem Land, das überhaupt keine Maskenpflicht kennt: Dann kann die Maske für das Infektionsgeschehen unmöglich eine Rolle spielen, schon gar keine wesentliche. Und genau dies war auch noch im Frühjahr  die freimütig geäußerte, gemeinsame Überzeugung just der Politiker und Wissenschaftler, die heute die Maske zur Dauergewohnheit für alle Zeiten machen wollen. (DM)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram