Führers Schnupfen

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Foto: Collage

Wenn er das noch hätte erleben dürfen, der Mann mit dem Schnurrbart würde vor Freude in die Luft springen, angesichts dessen, was sich hier gerade in Deutschland abspielt.

Dass es so einfach ist, dass es nur eines harmlosen Sommer-Schnupfens gebraucht hat, um ein ganzes Volk zu verführen, um die Untertanen so leicht in den Staub zu drücken – wer hätte das gedacht. So ein perfekt funktionierender Propaganda-Apparat, wie die Führerin von heute ihn aufgebaut hat, hätte ihm mal zur Verfügung stehen sollen. Er hätte die ganze Welt erobern können. So mal nebenher, in Windeseile und ohne große Verluste.

Ja, er wäre sogar persönlich Richtung Osten marschiert und hätte den Russen was gehustet.

Natürlich könnte er, wenn er denn noch könnte, auch ein bisschen neidisch sein, dass ihm so ein Virus nicht schon damals in die Hände gefallen ist.

Was wäre das vielleicht großartig gewesen. Er hätte bei einer seiner legendären Ansprachen nur ins Mikro prusten müssen und das Virus hätte sich in ganz Deutschland verbreiten können. Am schnellsten wäre das natürlich über den Äther gegangen, der Volksempfänger als Super Spreader sozusagen.

Er hätte dann die Deutschen gar nicht bewaffnen müssen, er hätte sie einfach nur in den Urlaub schicken, über die ganze Erde verteilen und ein Gegenmittel erfinden müssen, mit der er die Feinde der Deutschen hätte erpressen können.

Auf jeden Fall wäre er mächtig stolz auf seine politischen Nachfahren wie Merkel, Söder, Spahn, Geisel und Lauterbach. Sie machen seine Sache auch wirklich fein – und gehen dabei viel raffinierter vor als er.

Respekt, Respekt würde er sagen und sich wieder im Grabe umdrehen.

Vielleicht aber würde er sogar wieder auferstehen wollen, um ne Runde mitmischen zu können. Ein Gang zum Friseur und er würde auch nicht weiter auffallen.

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