„Bleibt zuhause“: Wie die ARD-Systembüttel verzweifelt versuchten, die Berliner Demo zu schwächen

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"Denkbetreuer" bei der ARD (Foto:CollageJouWatch)

„Bleibt zuhause, und nutzt den Moment der Ruhe, um nachzudenken, ob es sich wirklich lohnt, mit Linksradikalen, Sozialisten und Deutschlandhassern Seit‘ an Seit‘ zu demonstrieren!“ Hätte ein „Tagesthemen“-Kommentator vor den „Black-Lives-Matter“-Demos, bei „Fridays for Future“, bei „Wirsindmehr“ oder einst bei den Anti-AKW-Protesten und Friedensmärschen es je gewagt, die Zuschauer mit solchen Aussagen zur Nichtteilnahme zu bewegen – seine Karriere wäre schlagartig beendet gewesen und er würde nie mehr im deutschen Fernsehen auftreten.

Wenn öffentlich-rechtliche Medienschaffende jedoch exakt dieselbe Aussage spiegelbildlich verwenden, um die Bürger von der Teilnahme an einer historischen Großdemonstration für Freiheit und Grundrechte abzubringen, dann ist gibt es dafür noch hausinterne Belobigungen – mutmaßlich sogar dieselben Bekundungen von „Respekt“ seitens der Kanzlerin, den diese auch für verfassungswidrige Versammlungsverbote übrig hat:

(Screenshot:Twitter)

Kommentator Oliver Jarasch von „Radio Berlin Brandenburg“, der gestern Abend diese Frechheit im ersten deutschen Fernsehen vom Stapel lassen durfte, hat sich diese Schulterklopfer redlich verdient. Vermutlich ist auch seine Frau Bettina Jarasch, frühere Berliner Grünen-Landesvorsitzende und Abgeordnete, ganz verzückt über die politisch korrekte Volksverhetzung ihres Gatten. Gebührenalimentierter Haltungsjournalist und steuerzahleralimentierte Grün-Ideologin, das passt wie die Faust aufs Auge: Die Eheleute Jarasch sind so ein weiteres typisches Power-Paar der Berliner Republik, eine Art „public-private-Partnership“ gleichgesinnter Gesinnungsgleicher.

Wie der „Schwarze Kanal“ zur DDR-Endzeit geht Jarasch natürlich mit keiner Silbe auf die inhaltlichen Positionen der Demonstranten ein. Dies passt zum ARD-Framing: Eigentlich existiert laut Rundfunkstaatsvertrag der Auftrag, fair zu berichten und die Zuschauer aufzuklären, was die Demonstranten eigentlich fordern, und wofür sie auf die Straße gehen – damit sich die Bürger eine eigene Meinung machen können. Von wegen: Stattdessen werden wieder einmal die, die der Regierung hier die Rote Karte zeigen, vom Staatsfunk unisono und pauschal zu unappetitlichen, hoffnungslosen Fällen, Staatsfeinden und Antisemiten gestempelt. Man soll sie hassen, und sich nicht mit ihnen auseinandersetzen, lautet die insgeheime Devise.

Die „Tagesthemen“ als Wiederholungstäter

Es ist übrigens schon das zweite Mal binnen vier Monaten, dass ARD-Vasallenjournalisten in den „Tagesthemen“ das Corona-„Regime“ (O-Ton Jens Spahn) gegen demokratischen Widerstand verteidigen, indem sie Andersdenkende schmähen und bloßzustellen versuchen – nach dem unterirdischen Kommentar von ARD-Chefredakteur Rainald Becker Anfang Mai, der darin geradezu prophetisch verkündet hatte: „All den Spinnern und Corona-Kritikern sei gesagt: Es wird keine Rückkehr zur Normalität mehr geben!“.

Was Jarasch gestern Abend wieder einmal bemühte, war die perfide „Kontaktschuld“-Keule, mit der ein Keil in die Corona-Protestbewegung getrieben werden soll, indem unpolitische Normalos gegen die toxischen Demonstranten aus der Schmuddelecke ausgespielt werden. Der Regierung und ihren ÖRR-Herolden geht am Vorabend der epochalen morgigen Demo offenbar gehörig die Muffe – weil es eben nicht nur „Spinner“ und „Rechtsradikale“ sind, die in Berlin erwartet werden, sondern überwiegend Vertreter der Mitte, der „schweigenden Mehrheit“. Denn an sie  wendet sich Jarasch ja mit seinem Kommentar – und fordert sie geradezu verzweifelt auf, wie bei einer Sturmwarnung, „zuhause“ zu bleiben.

Den Ungeist in die Köpfe zu tragen, Demonstranten nicht mehr danach zu beurteilen, für was, sondern mit wem gemeinsam sie demonstrieren, ist eine propagandistische Meisterleistung der linken Spalter in diesem Land. Nachdem in der Flüchtlingskrise bereits bereits ein kompletter Teil des legitimen demokratischen Spektrums als „rechts“ kriminalisiert und ausgegrenzt wurde, war der informelle Tatbestand des „Meinungsverbrechens“ geschaffen. Und dieses wird nun eins zu eins auf die Corona-Proteste geschoben. Und Ankläger und Hohepriester der Hygiene – im wörtlichen wie im geistigen Sinne – sind wie üblich wieder zwangsgebührenfinanzierte Journalisten, die als Aktivisten auftreten und nicht mehr informieren, sondern diffamieren und erziehen. (DM)

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