Comics für die Volksverdummung: Lauterbach als Peter Lustig der Pandemie

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Karl Lauterbach (SPD) (Foto: Imago)

Volkserziehung auf Sonderschulniveau: Karl Lauterbach postet auf seinem Twitter-Account grenzdebile Animationsfilmchen und Denunziantenspiele – zum Wohl des allgemeinen (und möglichst ewigen) Maskentragens. Es sind dieselben, scheinbar eingängigen und sinnvollen Versiegelungen, mit denen auch das Robert-Koch-Instituts und untertänige Durchhaltemedien im Frühjahr den „einleuchtenden“ (Selbst-)Zweck der Mund-Nasen-Bedeckung („einfach und richtig“) verdeutlichen sollen.

Dass die wissenschaftliche Debatte, darunter selbst führende Virologen von Drosten über Streeck bis Kekule inzwischen begründete Zweifel am vorrangigen Übertragungsgeschehen durch Tröpfcheninfektionen, zur Gewissheit erhoben hat (und nur gegen diese helfen die überwiegend verwendeten nichtmedizinische Schutzmasken) und dass mittlerweile auch eine Übertragung einzelner Viren oder durch winzige Aerosole als gesichert gilt, gegen die die Stoffporen der Masken rein gar nichts ausrichten: Geschenkt.

(Screenshot:Twitter)

Auch dass inzwischen von Experten und Kritikern darauf hingewiesen wurde, wie wenig die Anwendungspraxis der Masken mit den vor Corona überall verbindlich geltenden Standards und gesundheitlichen Mindestnormen beim Schutzmaskengebrauch in Einklang steht, interessiert keinen mehr. Die unter hygienisch alptraumhaften Bedingungen erfolgte Herstellung, Aufbewahrung, Pflege und Benutzung der zumeist selbstgebastelten Stoffmasken verursacht mehr Schäden als Nutzen. Soweit war man beim RKI ebenso wie bei der WHO schon einmal – vor April, als dann die Maskenpflicht kam.

Besonders widerlich ist ein weiterer Tweet Lauterbachs, in dem er eine Szene aus einem koreanischen Denunziantenspiel postet – gedacht, um bereits kleine Kinder abzurichten, „Maskenverweigerer“ als neue Schädlinge der Volksgesundheit aufzuspüren und ihrer gerechten Bestrafung zuzuführen. „Coronazi“ Lauterbach frohlockt sogar, dass er „zwei Personen ohne Maske“ gefunden habe:

Derartige Gehirnwäsche hat das Potential, den Geist der Freiheit in der deutschen Gesellschaft für immer zu verändern. Diese wird, dank laufenden faktischen Bevölkerungsaustauschs, zwar sowieso nicht mehr lange als Kulturnation existieren (und ihre „Nachfolger“ scheren sich dann auch nicht mehr um Regeln wie den Maskenzwang) – doch für all die, die die Leichtigkeit und Freiheit noch kannten, bevor die „bleierne Zeit Merkels“ (Matthias Matussek) begann, die nun unter Corona ihre autoritäre Variante entfaltet, ist diese Veränderung ein Verhängnis.

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Der Zweck dieser Masken, und das weiß (und befriedigt) insgeheim auch Lauterbach, ist natürlich längst ein völlig anderer: Es geht um Machtdemonstration, um psychologische „Brechung“ des unbeschwerten Freiheitswillens, um Unterordnung in der Volksgemeinschaft. Mit einem Erreger, der seit vier Monaten in Deutschland praktisch gar nicht mehr als Lebendvirus (sondern nur noch durch Virentrümmer und Antikörper in fragwürdigen Tests) nachweisbar ist, hat all dies nicht das Geringste mehr zu tun. Und Lauterbach ist hierbei nur das penetranteste Sprachrohr dieser totalitären Tendenzen. (DM)

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