Ermittlungen zu Islam-Terror-Gruppe in NRW: Der IS ruft zu Explosionen in Mietwohnungen auf

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IS (Symbolbild: shutterstock.com/Von saeediex)

Die Ermittlungen gegen eine inzwischen inhaftierte tadschikisch-islamische Terror-Gruppe in NRW zeigt, wohin die Merkel-Politik dieses Land gebracht hat: Sogenannte Schläferzellen der islamischen Kalifatsbrigaden „Islamischer Staat“ sollen durch Attentate mit Bombendrohnen, Gift und chemischen Artilleriegeschossen den Dschihad nach Deutschland und Westeuropa bringen. Unter anderem wird dazu aufgerufen, im Namen Allahs Mietswohnungen in die Luft zu jagen. Es grenzt an ein Wunder, dass es noch nicht zur Katastrophe gekommen ist.

Seit der Aushebung einer sogenannten „islamistischen Terrorzelle“ in Nordrhein-Westfalen Mitte April befinden sich die Gotteskrieger in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofes (BGH) hatte gegen die tadschikischen Männer im Alter von 24 bis 32 Jahren Haftbefehl erlassen. Den Muslimen wird vorgeworfen, Anschläge in Deutschland geplant zu haben. Die Gruppe habe als mögliche Ziele zwei US-Luftwaffenstützpunkte – in Spangdahlem (Rheinland-Pfalz) und Geilenkirchen (Kreis Heinsberg) – ausgespäht sowie Sportveranstaltungen ins Blickfeld genommen. Zudem sei ein Mordanschlag auf einen Islamkritiker geplant gewesen.

Eingereist Dank Merkels offener Grenzen

Durch US-amerikanischen Ermittlungsergebnisse, die sich auf Aussagen eines „Schweizer“ IS-Kämpfers stützen, hätten die NRW-Staatschützer Parallelen zu den im April festgenommenen tadschikischen Allahkrieger gezogen. Im Laufe der Nachforschungen hierzulande fanden sich bei den Verdächtigen in NRW Anleitungen zum Bombenangriff mit Drohnen. Zugleich stellten die Terrorfahnder fest, dass Mitglieder der Gruppe sich im Internet über Kurse zum Gleitfallschirmspringen oder Fliegen am Tegernsee oder in Bitburg erkundigten.

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Die dschihadistischen Gotteskrieger sollten laut Ermittlungen der US-Behörden vor vier Jahren nach Deutschland eingereist sein, um hier das Bombenbauen zu erlernen mit dem Ziel, dann in Kanada ein Blutbad anzurichten oder in Basel einen Öltank zu sprengen. 2018 sei laut dem Focus, der sich auf die US-Behörden beruft, eine elfköpfige Truppe in die Türkei aufgebrochen, wollte von dort aus dank Merkels Politik der offenen Grenzen unter dem „Flüchtlingsstatus“ nach Deutschland einsickern, um hier etwa eine U-Bahn in die Luft zu jagen.

Damit aber noch nicht genug des islamischen Terrors und dem gemeingefährlichen Umgang hiesiger Behörden mit den Gotteskriegern.

 

Gasexplosionen in eigens angemieteten Wohnungen geplant

Im März dieses Jahres sorgte ein Bericht einer BKA-Verbindungsbeamtin aus Moskau bei den NRW-Sicherheitsbehörden für zusätzlichen Alarm: Es wurden neue Erkenntnisse über IS-Anschlagspläne offenbar: So forderten die IS-Emire „die Attentäter auf, gezielt Anschläge mit Kraftfahrzeugen durchzuführen –  wie gerade erst in Berlin geschehen, wobei hier einmal mehr krampfhaft versucht wird, den mutmaßlich dschihadistischen Anschlag als die Tat eines verwirrten Einzeltäters darzustellen. Ferner sollten die entsandten Gotteskrieger Gasexplosionen in eigens angemieteten Wohnungen“ durchführen. Die Angriffe sollten möglichst viele Opfer nach sich ziehen.

Als gesichert gilt inzwischen, dass die Islam-Terroristen zwischen 2011 und 2017 Mitglieder der Terrorzelle Takim waren, in diesem Zeitraum nach Deutschland einreisten und hier erfolgreich einen Asylantrag stellten. Beim BAMF gaben sie sich als Opfer der Nachstellungen durch den tadschikischen Geheimdienst aus. Manche hätten sich sogar offen dazu bekannt, dass sie radikal-islamische Salafisten seien, die man verfolgt habe. „Die deutschen Behörden schöpften keinen Argwohn, sondern gewährten einen vorläufigen Bleibestatus“, berichtet der Focus zum gemeingefährlichen Tun der Bundesbehörde.

Erst geschlagene zwei Jahre später bemerkte die Terrorabwehr des schwarz-gelb regierten Landes NRW, dass sich aus der tadschikischen Community eine höchst gefährliche Truppe gebildet hatte. Der Focus berichtet:

  • In der Gruppe wurde laut abgehörten Telefonaten über „Fußball“ und dem Wunsch ein Märtyrer zu werden, gesprochen.
  • Über den Jahreswechsel 2019/2020 hinweg wollte der Porsche-Konzern eine Lackieranlage in Stuttgart-Zuffenhausen abbauen. Die Köpfe der islamischen Takim-Gruppe zogen einmal mehr die Strippen: Ein Verwandter führte als Subunternehmer dort die Arbeiten aus. Der Terrorchef organisierte etwa 60 Arbeiter, um den Lohn für einen „inhaftierten Bruder“ zu sammeln. Bei der Observation der Baustelle entdeckten die Terrorfahnder vom Rhein laut einem Vermerk „zahlreiche Tschetschenen aus Frankreich, zu denen vielfältige staatsschutzrelevante Erkenntnisse im In- und Ausland vorliegen“.
  • Als die Behörden zwei tadschikische Dschihadisten im Herbst 2019 in ihre Heimat abschieben wollten, geriet die Truppe in Panik. Hektisch hätten die Kampf-Muslime bei den „französischen Brüdern“ einen Unterschlupf gesucht, zum anderen galt es, falsche Pässe über einschlägige Kanäle zu beschaffen. Letztlich waren die zuständigen „staatlichen Stellen schneller“, heißt es irrsinnigerweise hierzu im Focus. Die beiden Terrorverdächtigen mussten ausreisen und gerieten in die Hände tadschikischer Sicherheitsbehörden. Gegen Schmiergeld konnten die „Brüder“ jeodch befreit werden, so dass sich einer von ihnen wieder auf den Rückweg nach NRW begeben konnte. Dort sitzt er – nach Festnahme und Überstellung durch albanische Sicherheitskräfte – in Frankfurt in Untersuchungshaft.

Nicht erst seit den Ermittlungen zur tadschkischen Islam-Terror-Gruppe sollte klar sein: Wir sitzen auf einer tickenden Zeitbombe und es grenzt an ein Wunder, dass es noch nicht zur Katastrophe gekommen ist. (SB)

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