Württembergs Kirche wirbt für bessere Willkommenskultur: Zum Flüchtling bitte keinen Hund mitnehmen!

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Hund (Bild: shutterstock.com/Von Monika Vosahlova/Screenshot)

Was und wem der Evangelischen Landeskirche in Württemberg wirklich wichtig ist, darüber haben sich die Mitglieder der Württembergischen Arbeitsgemeinschaft für Weltmission (WAW) Gedanken gemacht und in ein Buch gegossen. Darin enthalten: wichtige Verhaltenstipps in der Begegnungen mit Migranten. Beispielsweise sollte man seinen unreinen Hund besser zuhause lassen oder seinem migrierten Gegenüber vorsichtshalber nicht widersprechen. Und vieles vieles mehr.

Eine „flüchtlingsbereite“ Kirche will die Evangelische Landeskirche in Württemberg sein. Um diesem Herzenswunsch möglichst nahe zu kommen, haben sich die Mitglieder der Württembergischen Arbeitsgemeinschaft für Weltmission (WAW) Gedanken gemacht und ein mehr als 200 Seiten starkes Buch mit den tollen Titel „Ich bin ein Fremder gewesen. Mission zwischen Fluchtursachenbekämpfung und Willkommenskultur“ für den Gemeindealltag – und dem Geld des Kirchensteuerzahlers – herausgebracht.

Insgesamt 36 Fallbeispiele werden aufgezählt und veranschaulichen, wie die Evangelische Kirche immer noch – trotz massiver Einwände gegen die in weiten Teilen kontraproduktive Entwicklungshilfe – unter Berufung auf ihre angebliche Nächstenliebe Migrations-Propaganda betreibt.

Das Buch endet mit wertvollen Tipps für eine noch bessere Willkommenskultur. Wenn man zum ersten Mal Zeit mit Menschen aus zum Beispiel orientalischen Ländern verbringt, sollte man unbedingt seinen unreinen Köter zu Hause lassen. Denn Hunde gelten in vielen Kulturen als unrein, wissen die hilfsbereiten Protestanten auf evangelisch.de zu berichten. Seinem hereingeflüchteten Gegenüber sollte man auch nie direkt widersprechen, sondern indirekt, das sei eine Frage des Ehrverständnisses. Körperliche Berührungen – selbst das zu unserem Kulturkreis gehörende Händeschütteln – mit Personen des anderen Geschlechts gelten als Tabu, auch hier ist den Autoren zufolge absolute Zurückhaltung angebracht.

Besonders stolz zeigt sich Evangelischen Landeskirche in Württemberg darüber, dass man nun selbstständig für einen stetigen Fluß an „Flüchtlingen“ sorgen kann. „Kirchenschiffe stehen sonst auf festem Grund – doch bald wird ein schwimmendes Kirchenschiff im Mittelmeer Geflüchtete retten: Die Sea-Watch 4 ist kurz vor ihrer ersten Mission“, so die freudige Botschaft an den Rest des Bodenpersonals, das mit seinen Steuern und Wahrung der Regeln im Umgang mit den „Flüchtlingen“ den evangelischen Migrantenspaß bezahlen darf. (SB)

 

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