Schäuble verrät die wahren Ziele: Corona als „Chance“ für den großen Systemumbau

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Wolfgang Schäuble (Bild: shutterstock.com/Von Alexandros Michailidis)

Schon wieder sind einem deutschen Spitzenpolitiker höchst aufschlussreiche Hintergedanken zu Corona entfleucht, die immer deutlicher erahnen lassen, worum es bei dieser Pandemie eigentlich geht: In einem Zeitungsinterview plauderte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble völlig hemmungslos aus dem Nähkästchen über die „große Chance“, die die krisenbedingten Sondervollmachten der Politik zur Verwirklichung ideologischer Planspiele böten.

Überhaupt keinen Hehl macht Schäuble dabei aus der Tatsache, dass es vor allem die Verkürzung demokratischer Entscheidungsprozesse ist, die die Umsetzung großer Veränderungen erlauben – man könnte auch von linker Generalagenda sprechen. „Wir können die Wirtschafts- und Finanzunion, die wir politisch bisher nicht zustande gebracht haben, jetzt hinbekommen“, schwärmt er im Gespräch mit der „Neuen Westfälischen„.

Gemeint ist hier nicht nur die Schuldenunion, die nun glücklich kommt – nach erfolgreicher Beseitigung der „schwarzen Null“ und Niederknüppelung der austeritätspolitischen Bedenkenträger im Angesicht der scheinbar tödlichen Virusbedrohung. Auch Klima-Agenda und Energiewende sowie der mit ihnen einhergehende „Systemumbau“, aber auch die weitere Schwächung der Nationalstaaten zugunsten supranationaler Organisationen teilweise ohne demokratische Legitimität sind linke Grundpfeiler der „Neuen Weltordnung“, von der nicht nur Q-Anon-Wirrköpfe, sondern ganz ungeniert auch Kanzlerin Merkel sprechen, und zwar schon lange vor Corona.

Widerstands- und geräuschloser Systemumbau

„Der Widerstand gegen Veränderung wird in der Krise geringer“, so Schäuble in abgefeimten Zynismus wörtlich. Das wussten übrigens auch schon die Nazis, die 1933 mit der per Reichstagsbrand inszenierten „Krise“ einer sozialistischen Umsturzbedrohung die Voraussetzung für die „Notverordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat“ schufen – die dann zur faktischen Rechtsgrundlage der gesamten NS-Diktatur wurde.

Heute steht zwar keine braune Diktatur im Raum, doch der methodische Versuch, per Ausnahmezustand einen globalen politischen Masterplan durchzusetzen, für den es vor Corona schlicht keine Mehrheiten gegeben hätte, ist dieselbe wie damals. Heute heißt die Rechtsgrundlage „Infektionsschutzgesetz“, die Volksgemeinschaft rückt heute nicht aus ultranationalistischen Motiven, sondern aus „Gesundheitssolidarität“ zusammen; der innere Feind sind keine Juden und Kommunisten, sondern das Virus; und die „Zersetzer“ heißen heute Maskenverweigerer und Superspreader. (DM)

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