Mit dem Geld des Zwangsgebührenzahlers: Gendersternchen jetzt auch gesprochen im Radio

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Gendermist (Bild: Shutterstock.com/Von pathdoc)

Die Mehrheit will sich die Schönheit der deutschen Sprache nicht durch Gendersternchen und Binnen-I kaputt machen lassen. Das jedoch ist dem öffentlich-rechtlichen Sender ARD so etwas von egal. Ab dem 1. September wird beim RBB-Jugendsenderformat „Fritz“ der Gendermainstreaming-Sprachterror eingeführt. Dem Zwangsgebührenpublikum verkauft man den gequirlten linken Gendermist als „Geschlechtergerechtigkeit“.

Die Mehrheit der Deutschen lehnt es laut einer Umfrage von Infratest-Dimap im Auftrag von WeltOnline ab, die deutsche Sprache zwanghaft zu verweiblichen. Demnach halten 56 Prozent der Bevölkerung nichts vom Gendern der deutschen Sprache, indem Begriffe durch ein großes Binnen-I, ein Gendersternchen oder einen Unterstrich in journalistischen und literarischen Texten sowie in politischen Reden verunstaltet und ihres Sinnes beraubt werden. Selbst die Frauen wenden sich mit 52 Prozent mehrheitlich gegen eine „geschlechtergerechte“ Sprache.

All dies kümmert jedoch das mit Zwangsgebühren gefütterte ARD-Jugendsenderformat „Fritz“ nicht die Bohne. Warum auch – muss sich doch der öffentlich-rechtliche Kanal nicht am freien Markt um seine Hörerschaft bemühen, sondern kann mit dem Geld des Beitragszahlers den linksradikalen Genderterror befördern. So soll ab laut Welt-Online dem 1. September bei „Fritz“ Nachrichtensendungen mit einer durchgehend gegenderten Sprechweise über den Äther gehen. Die Fritz-Redaktion habe sich darauf verständigt, das hochgestellte Gendersternchen „wie eine winzige Pause“ zu sprechen, um so zumindest die männliche, weibliche und diverse Form von Personenbezeichnungen nennen. Wie mit den verbleibenden rund 4.000 Geschlechtern umzugehen ist, bleibt das Geheimnis der öffentlich-rechtlichen Sprachverstümmler. Pro Satz soll es aber nicht zu viele Sternchen-Formulierungen geben, sonst klingt es zu verwirrend, beruhigt die „geschlechtergerechte“ Redaktion.

Der RBB ist jedoch nicht der einzige im öffentlich-rechtlichen Tollhaus, der es für seine Aufgabe hält, gegen angeblich linguistische Benachteiligung zu kämpfen. Öffentlich-rechtlicher Haltungsjournalist und ZDF-heute journal-Moderator Claus Kleber spricht neuerdings von „Expert – Pause – innen“. Und seine Kollegin, ARD-Talkshow-Moderatorin Anne Will, gendert ebenfalls seit Längerem was das Genderzeug hergibt. Grünen-Chefin Annalena Baerbock setzt dem ganzen Blödsinn noch das grüne Krönchen auf und spricht vom „Bund der Steuer-Innen-Zahler“.

Die Schriftstellerin Monika Maron gibt das Kontrastprogramm und startete 2019 eine Online-Petition gegen den „Gender-Unfug“, die bisher 75.000 Unterzeichner fand. „Die politische Bereinigung der Sprache ist eine geradezu diktatorische, auf jeden Fall eine ideologische Anmaßung, die nur Leute mit Hoheitsgewalt durchsetzen können: in Behörden, Rathäusern, Universitäten, öffentlich-rechtlichen Sendern“.

Auch die Junge Freiheit (JF) fordert ebenfalls in einer Petition ein Ende des sprachlichen Gender-Wahns. Die Redaktionen der öffentlich-rechtlichen Sender, Behörden, Bildungseinrichtungen und Kirchen sollen umgehend auf „Gender-Sprech“ verzichten und statt dessen zum bewährten Deutsch zurückkehren. Die Unterschriften der Petition werden laut der JF an die Intendanten von ARD und ZDF, den Deutschen Städtetag, die Bundesbildungsministerin, den Ratsvorsitzenden der EKD und den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz weiterleiten. (SB)

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