Jetzt vergreifen sich die Begriffs-Terroristen auch noch am Zigeuner-Schnitzel

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Drei Zigeunerinnen, ein Schnitzel? (Symbolfoto: Von Kzenon/Shutterstock)

Immer schneller dreht sich das Rassismusirrsinns-Karusell – und ein Großteil macht mit. Nachdem Knorr seine Zigeunersauce vom Rassismus gesäubert und umbenannt hat, ziehen weiter Hersteller willig nach. Auch Traditionswirtshäuser geben nach gezielt gesetzten Rassismus-Vorwürfen auf und streichen eilig die Zigeunersaucen – und Schnitzel von der Karte. Einige versuchen sich dennoch gegen die immer größer werdenden linken Druck zu wehren.

Vor ein paar Tagen hat Knorr bekannt gegeben, dass seine „Zigeunersauce“ bald anders heißen wird. „Da der Begriff ‚Zigeunersauce‘ negativ interpretiert werden kann, haben wir entschieden, unserer Knorr Sauce einen neuen Namen zu geben“, teile der Mutterkonzern Unilever der „Bild am Sonntag“ mitgeteilt. Die rote Sauce soll zukünftig den vom Rassismus gesäuberten Namen „Paprikasauce Ungarischer Art“ tragen.

Nun wollen andere Unternehmen im Anti-Rassismus-Zirkus mit wehenden Fahnen nachziehen. Die Lebensmittelhersteller Homann und Bautz’ner teilten ebenfalls – wie die Discounter Rewe und Edeka – mit, dass ihre entsprechenden Würzsaucen bald anders – politisch korrekt – heißen sollen.

Betroffen vom linken Umerziehungsprogramm: Gaststätten wie das Kölner Kultschnitzelrestaurant „Bei Oma Kleinmann”. Auch dort gibt man sich laut dem Express nach Rassismus-Vorwürfen geläutert und will die Zigeunerschnitzel schnellstens von der Speisekarte tilgen. Zudem habe man ja eh schon länger über eine Umbenennung nachgedacht. Wenn Menschen sich durch diese Bezeichnung gekränkt und ausgegrenzt fühlen, nimmt man das natürliche Ernst. Man halte es nicht für besonders schwer, den Namen zu ändern und das Problem so aus der Welt zu schaffen.

Nicht alle springen über die Stöckchen, die von den linksradikalen Gesellschaftsumformern in immer kürzeren Abständen hingehalten werden. So Günther Schneider, Inhaber des Kölner Wirtshauses Brauerei Zum Pfaffen am Heumarkt will von derlei nichts wissen. „Bei uns heißt das Jägerschnitzel auch Jägerschnitzel, muss ich das auch ändern?“, fragt der Gastwirt: „Ich bin 60 und mache das Theater nicht mehr mit. Solange die mich dafür nicht Haft stecken, bleibe ich dabei.“

Der Zentralrat der Deutschen Sinti und Roma dagegen begrüßt die Umbenennung der Saucen. Jedoch seien die Würzsauce die falsche Ebene für eine Auseinandersetzung mit dem Begriff. Denn: „Wir haben es mit Anschlägen im rechtsextremen Milieu zu tun und in dem Kontext taucht der Begriff ‚Zigeuner‘ natürlich auf. Das sind die Sachen, die uns wirklich Sorgen machen“, so ein Sprecher. Dem Zentralratsvorsitzenden Romani Rose bereite der – mutmaßlich völlig grundlose – wachsende Antiziganismus in Deutschland und Europa größere Sorgen. „Für den Zentralrat sind vor diesem Hintergrund Zigeunerschnitzel und Zigeunersauce nicht von oberster Dringlichkeit.“ (SB)

 

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