Corona-Stalinismus rückt näher: Wissenschaftler fordert Einsperren von kritischen Demonstranten

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Symbolfoto: Durch Benjamin Haas/Shutterstock

Jetzt brechen allmählich alle Dämme: Im Bestreben, Abweichler und Maßnahmen-Ketzer unschädlich zu machen, gibt es inzwischen praktisch keine Denk-Tabus mehr. Nachdem im Gefolge der Berliner Großdemo vom 1. August schon über Grundrechtseinschränkungen wie Demonstrationsverbote überlaut nachgedacht wurde, setzen nun systemkonforme Wissenschaftler eins drauf – und fordern gar das Wegsperren von „Corona-Leugnern“ und Regelverweigerer.

Es ist selten, dass Forschern selbst der von ihnen untersuchte Forschungsgegenstand abhandengekommen ist, doch im Fall des Bremer Hirnforschers Gerhard Roth scheint genau das passiert zu sein: Von „Hirn“, falls je vorhanden, scheint bei ihm wenig übriggeblieben zu sein, führt man sich man die unterwürfigen, relexionsfreien Gedanken zu Gemüte, die dieser Wissenschaftler im Gespräch mit der „Saarbrücker Zeitung“ absondert. „Bei aller humanistischen Gesinnung“ solle man Demonstranten unter bestimmten Voraussetungen „einsperren“.

Die Nichtbefolgung von als unsinnig erkannten Regeln, sonst von linken Debattenführern gerne als „Zivilcourage“ gefeiert, wird von solchen Bütteln des Neuen zum Hochverrat, zum Verbrechen am Volkskörper. Zu Recht kritisierte der baden-württembergische AfD-Fraktionschef Bernd Gögel einen „Meinungsstalinismus“ und zeigte sich „entsetzt, dass ein Wissenschaftler in einer Demokratie solche Äußerungen tätigt und sich damit anmaßt, eine ganze Bevölkerungsgruppe abzuqualifizieren und über ihr Schicksal zu bestimmen“.

Verengter Meinungskorridor

Dies erinnere an schlimmste Zeiten, da „Wissenschaftler als Handlanger, Vorbereiter und Begründer von Politik auftraten“, so Gögel. Tatsächlich sind vor allem im Universitäts- und Lehrbetrieb verständnislose, antidemokratische Feinde freier Protestkultur inzwischen in führenden Positionen und plappern fröhlich-schamlos das in die Mikrofone, was die Groko und ihre linke Einheitsfront von ihnen erwarten.

Besonders bezeichnend: der Interviewer der saarländischen Tageszeitung sah anscheinend keine Veranlassung, die ungeheuerlichen Statements von Roth kritisch zu hinterfragen oder „einordnend“ zu kontern, sondern ließ sie unwidersprochen stehen; ein Beweis dafür, wie sehr sich Journalismus heute ebenso unkritisch wie auch autoritätshörig innerhalb eines immer knapper gefassten Meinungskorridors bewegt. (DM)

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