Helle Aufregung um linksradikale Antifa-Ausstellung

0
Peng! (Bild: Pressematerial Peng!)

Die SPD-geführte Stadt Chemnitz geht – wie der jubelnde Mainstream – einmal mehr völlig unkritisch mit den als Künstlerkollektiv „Peng!“ getarnten Linksradikalen um. Aktuell geht es um eine „Antifa-Ausstellung“ in der Kunstsammlung Chemnitz. Der Künstlertrupp verbreitet, aus politischen Gründen ausgeladen worden zu sein. Mutmaßlich eine zum Geschäftsmodell der staatsfinanzierten linken Krawallmacher gehörende, medienwirksam verbreitete Unwahrheit.

Peng!, die „Spaß-Guerilla“, die mit „satirischen Aktionen und Werbekampagnen, in denen sie die Bürger dazu auffordern, ebenfalls mehr zivilen Ungehorsam zu leisten“, wird vom Mainstream einmal mehr gefeiert. Aktuell dafür, dass die – verharmlosend als „Künstler-Kollektiv“ dargestellte – Truppe in den Kunstsammlungen Chemnitz die Ausstellung „Antifa – zwischen Mythos und Wahrheit“ plant. Kurzzeitig kursierte die Meldung, die linksradikale Gruppierung sei von der Kunstsammlung ausgeladen worden. Der angebliche Grund: Ein Wandtext kritisierte die „Hufeisentheorie“, also die „Gleichsetzung von Antifa und gewaltbereiten Neonazis“ und „deren Verbreitung durch Parteien wie CDU, FDP und AfD“. Die Kunstsammlungen hätten in letzter Minute gefordert, die Parteinamen zu entfernen, trommelt Peng.

Peng! (Bild: Pressematerila Peng!)

Unter der Überschrift „Chemnitz cancelt Antifa-Kunstausstellung“ verbreitete das Kollektiv in einer Pressemitteilung in bekannt linker Manier, dass hier die Freiheit der Kunst bedroht sei: “Der politische Druck in Chemnitz ist enorm. Wir können nur ahnen, woher die Weisung stammt, denn wir hatten bisher eine gute Zusammenarbeit mit der Museumsdirektion und wissen um ihr politisches Engagement für Chemnitz. Die Strukturen in Sachsen sind aber offenbar so extremistisch, dass eine harmlose
Kunstausstellung gecancelt wird, weil in einer Ecke drei rechte Parteien als Teil eines
Kunstwerks erwähnt werden,“ so der linke Alarm seitens der Peng-Pressesprecherin Nika Blum. Selbstverständlich werde das Kollektiv auf diese Forderungen nicht eingehen.

Mutmaßlich maximal verschreckt dementierte die Stadt Chemnitz umgehend: „Die Ausstellung bleibt so wie sie ist“, heißt es auf der offiziellen Twitter-Seite: „Peng! bleibt natürlich Teil der Gegenwarten in den Kunstsammlungen – dies ist die klare Aussage des Veranstalters und der Kuratoren. Andere Meldungen können wir nicht bestätigen!“. In einer Pressemitteilung der Kunstsammlungen hieß es am Freitagabend, dass es im Zuge der Ausstellungskonzeption wohl zu „Missverständnissen“ gekommen sei. Diese seien nun aber geklärt. Die Ausstellung würde stattfinden.

Für die als Kunst getarnte Werbeveranstaltung, die von der Stadt Chemnitz und der Bundeskulturstiftung finanziert wurde, habe das Künstlerkollektiv aus dem Steuersäckel eine Fördersumme von 20.000 Euro erhalten, berichtete die „taz“ am Donnerstag.

Was konkret dem Steuerzahler, von dessen Geld die „Künstlerkollektiv“-Genossen ihre linksradikale „Spaß-Guerilla“ finanzieren, als Kunst verkauft wird, durfte – bejubelt von den Mainstreammedien – Jahr für Jahr bestaunt werden:

Fluchthelfer“ – 2015:  Die Truppe rief zur „Fluchthilfe“ auf. Die Idee: Jeder könne auf dem Heimweg aus dem Urlaub humanitäre Hilfe leisten und einen „Flüchtling“ nach Deutschland schmuggeln.

Tortaler Krieg“ – 2016: Dabei warf ein Peng!-Aktivist der AfD-Politikerin Beatrix von Storch bei einem Treffen ihrer Partei eine Sahnetorte ins Gesicht. Von Storch machte den Namen des Aktivisten öffentlich, woraufhin dieser – wiederum laut bejammert vom Mainstream – Morddrohungen erhielt.

Deutschland geht klauen“ – Peng! rief 2018 dazu auf, Produkte  bei den vier Supermarktketten Aldi, Lidl, Rewe und Edeka zu stehlen. Die linksextremistische Idee: „Supermärkte klauen durch das Drücken der Preise. Wir klauen zurück! Das Geld, das beim Stehlen gespart wird, soll man anschließend an Organisationen und Gewerkschaften spenden“.

Für solche und weitere, darunter strafbewährte „Kunstaktionen“ erhielt Peng! 2018  den „Aachener Friedenspreis“ des gleichnamigen, linkspolitisch orientieren Vereins.   „Wenn mehr Menschen so mutig wären wie das ‚Peng!‘-Kollektiv (…), hätte die Menschheit weniger Probleme“, lobpreiste Lea Heuser, Komminikationswissenschaftlerin und beim „Friedenspreis-Verein“ engangiert, das mit Steuergeld gepuderten „Künstlertrupp“.

Buch Christian Jung Die Staats-Antifa
Christian Jung – Die Staats-Antifa – Kopp Verlag – 19,99 Euro

Dass es bei der aktuellen „Kunstaustellung“ den linksradikalen Aktivisten nicht um Kunst geht, lässt sich aus nachfolgendem Statement mit schlicht wahrheitwidrigem Inhalt auf der vielsagenden Internetseite „antifa.de“ erkennen:

„Im Kampf gegen Rechtsextremismus und Nationalismus können antifaschistische Gruppen nicht auf staatliche Unterstützung zählen. Deshalb verteilen wir um! Wir haben 10.000 € aus staatlichen Mitteln an Antifa-Gruppen weitergeleitet, indem wir ihnen zehn bedeutende Objekte des Antifaschismus abgekauft haben. Diese werden ab dem 15. August 2020 in den Sächsischen Kunstsammlungen Chemnitz in der Ausstellung Antifa – Mythos & Wahrheit gezeigt. Die Exponate zeigen die Vielfältigkeit antifaschistischen Widerstands, staatliche Repressionen gegen Antifa-Gruppen und mediale Vorverurteilung. […]

Die Ausstellung „Antifa – Mythos & Wahrheit“ verschreibt sich der Vielseitigkeit antifaschistischer Arbeit. Zehn Objekte erzählen vom Kampf für Demokratie und Menschenrechte, vom Kampf gegen Neonazis und Rassismus und stellen der Herabwürdigung von Antifaschismus seine Vielfältigkeit und seine Schönheit entgegen. […]  Öffentliche Gelder für antifaschistische und antirassistische Arbeit und Engagement sind in Zeiten von rechtsterroristischen Mordanschlägen wie in Hanau und Halle, der Ermordung von Walter Lübcke, der Polizeigruppe NSU 2.0, immer neuen Fällen von rechtsextremen Polizist*innen und Soldat*innen, in Zeiten von Kleinststrafen für rechtsextreme Täter*innen und Planer*innen von Anschlägen wichtiger denn je!

Alerta, Alerta Antifascista!
Yalla, Yalla Migrantifa!“

Die „Exponate“ – der Einkauf wurde mit Steuergeld finanziert –  können am 22. August auf Ebay ersteigert werden. (SB)

 

 

 

 

 

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram