Der Druck war wohl zu stark: Knorr benennt „Zigeunersauce“ um

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Foto: Collage

Berlin – Im Zuge der hysterischen und ideologisch behafteten Rassismus-Diskussion wird die Zigeunersauce der Marke Knorr umbenannt. „Da der Begriff `Zigeunersauce` negativ interpretiert werden kann, haben wir entschieden, unserer Knorr Sauce einen neuen Namen zu geben“, teilte der Mutterkonzern Unilever auf eine Anfrage von „Bild am Sonntag“ mit. „In ein paar Wochen finden Sie diese als `Paprikasauce Ungarische Art` im Regal.“

Der Zentralrat der Deutschen Sinti und Roma begrüßte die Entscheidung, bleibt aber gelassen. „Es ist gut, dass Knorr hier auf die Beschwerden offenbar vieler Menschen reagiert“, sagte der Vorsitzende des Zentralrats, Romani Rose, zu „Bild am Sonntag“. Ihm selbst bereite allerdings der wachsende Antiziganismus in Deutschland und Europa größere Sorgen.

„Für den Zentralrat sind vor diesem Hintergrund Zigeunerschnitzel und Zigeunersauce nicht von oberster Dringlichkeit.“ Viel wichtiger sei es, Begriffe wie „Zigeuner“ kontextabhängig zu bewerten, „wenn etwa in Fußballstadien `Zigeuner` oder `Jude` mit offen beleidigender Absicht skandiert wird“, so Rose.

Man darf gespannt sein, ob sich nun auch die Gesinnung derjenigen ändert, die den Begriff „Zigeuner“ abwertend verwenden, wenn sie nun „Paprikasauce Ungarischer Art“ vernaschen müssen. Anscheinend funktioniert das aber nicht, schließlich hat die Rassismus-Debatte auch nicht nachgelassen, seitdem die „Negerküsse“ aus den Regalen verschwunden sind.

Dass, was Knorr da macht, ist billige und peinliche Anbiederei an den linksextremen Zeitgeist.

Gut, dass es noch genügend andere Soßen und Firmen gibt. (Mit Material von dts)

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