Zwei Wochen nach der Berliner Großdemonstration: Wo bleibt der Massenausbruch?

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Schlagzeilen des linksextremen Mainstreams nach der Demo am 1.8.2020 #b0108; Foto: © jouwatch Montage
Schlagzeilen des linksextremen Mainstreams nach der Demo am 1.8.2020 #b0108; Foto: © jouwatch Montage

Genau zwei Wochen liegt heute die Berliner Großdemonstration („Tag der Freiheit) zurück – und damit ist die maximale Inkubationszeit verstrichen, in der es zu dem von deutschen Medien unisono prophezeiten Corona-Ausbruch, explodierenden Infektionszahlen und Covid-Kranken hätte kommen müssen, den die „asozialen“, „rücksichtslosen“, „verantwortungslosen“, „gefährlichen“ und „kriminellen“ Protestierer durch vorsätzliches Maskenverweigern und angebliche Abstandsregelverletzungen doch angeblich verursacht haben sollen. Einmal mehr zeigt sich: NICHTS DAVON trat ein.

Es kam stattdessen – genau wie von der verbliebenen Minderheit kritisch reflektierender und noch halbwegs klar denkender Menschen in diesem Land – erwartet: Selbst Massenversammlungen auf engem Raum bewirken keine Verbreitung eines Virus, das in Deutschland praktisch verschwunden bzw. auf ein vernachlässigbares Inzidenzniveau gefallen ist. Auch diese Wette gegen die Zukunft haben die Hysteriker und Alarmisten der Politik und ihrer Hofberichterstatter und Einheizer verloren, denen keine Übertreibung zu haarsträubend und dramatisch war, um die „Verschwörungstheoretiker“, „Corona-Leugner“ und „Extremisten“ zu Verantwortlichen der jetzt ganz bestimmt losrollenden zweiten Welle zu stempeln.

Dunja Hayali, die sich am 1. August in Berlin – in ihrem gewohntem Maso-Journalismusverständnis – demonstrativ mitten ins Getümmel gestürzt hatte, um sich dort von den „Covidioten“ planmässig rassistisch-dumpf beleidigen zu lassen, empörte sich über die wiederholten „Lügenpresse“-Ausrufe und machte daran ihre Einschätzung fest, dass hier eine Meute aus rechten, ignoranten Wahn-/Wutbürgern „schlimmer als bei Pegida“ die Straße okkupiert habe. Dumm nur: Die so geschmähte Presse wurde diesmal leider diesem Vorwurf einmal mehr gerecht.

Es waren nichts als Lügen, durch die die weitere Eskalation des Meinungsklimas, die Perpetuierung der Spaltung absichtsvoll vorangetrieben werden sollte und so ein Klima erzeugt wurde, in dem seither jeder, der selbst aus noch so rationalen Gründen gegen die Corona-Politik demonstrierte, zur Unperson, zum paranoiden Spinner herabgewürdigt wird. Polizisten, die als Zivilisten und Bürger mitliefen, wurden suspendiert; unbescholtene Teilnehmer wurden in Netzwerken angefeindet und bei ihren Arbeitgebern diffamiert.

Monströser Fehlalarm, die 135.ste

Ein Blick auf die vom Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) veröffentlichten aktuellen Zahlen zeigen lupenrein: Es gab keinen Corona-Alarm infolge der Demo; im Gegenteil. Wie zuvor auch schon bei der „Boots-Demonstration“ Ende Mai und bei den „Black Lives Matter“-Kundgebungen mit bis zu 50.000 Teilnehmern (über die die Journaille kein böses Wort verlor), gab es auch diesmal keinerlei steile Infektionskurve. Die Corona-Ampel in Berlin ist weiterhin tief im harmlosen, grünen Bereich. Die aktuellen Neuinfektionen pro Woche stiegen von 11 auf 15 Fälle an – eine Folge der auch in der Hauptstadt erweiterten Tests (unter anderem gilt auch hier am Flughafen die Testpflicht für Reiserückkehrer).

Insbesondere sind es die Zahlen der tatsächlichen Covid-Fälle, die stationärer Behandlung bedürfen, welche das Ausmaß der kollektiven Täuschung und verzerrten Gefahrenwahrnehmung eindrucksvoll belegen: Hier existiert schlicht keine Pandemie. Heute, per 14. August, waren noch 13 Intensivpatienten „hospitalisiert“, die Zahl fällt seit Tagen – wobei darunter vor allem hochbetagte und vorerkrankte Patienten sind, die zudem nicht einmal zwingend wegen Covid-Symptomen behandelt werden, sondern als „positive“ auf der Intensivstation liegen. Bei einer Stadt mit 3,7 Millionen Einwohnern ist dies eine vernachlässigbare Größenordnung.

Welche Konsequenzen ziehen nun all die Dummschwätzer, Panikmacher, Katastrophenpriester und Sensationsjournalisten für ihre völlig abseitigen, überzogenen Warn- und Drohausrufe, für eine groteske Fehleinschätzung? Natürlich überhaupt keine. Die Aufmerksamkeitsspanne ist geringer denn je, und sie kommen wie üblich mit allem durch. Ob Bodo Ramelow, der laut „thueringen24“ von „Mahnwichteln“ und „Coronaleugnern“ sprach; ob das linksradikale „Neue Deutschland„, das über eine „Loveparade der Menschenfeinde“ hetzte; ob Portale wie „belltower-news„, die über die „Corona-Leugner*innen“ ablästerten, die „keinen Sicherheitsabstand“ gehalten hätten (paradoxerweise wurde dann eben dieser Sicherheitsabstand später von den Demo-Kritikern als Argument dafür vorgebracht, die von den Veranstaltern behaupteten Teilnehmerzahlen seien weit überzogen, da die Menschen ja nicht dicht gedrängt, sondern weit auseinander gestanden hätten): Die Parade der Meinungsfront war schier endlos.

Hetze der „gerechten“ Meinungsfront

Auch „RTL“ machte beim Aufwiegeln der braven Mehrheit gegen die unverschämten Demonstranten munter mit und titelte: „Tausende Corona-Leugner ziehen durch Berlin und skandieren: ‚Wir sind die zweite Welle!'“. „Focus“ machte ein „Trump-Muster“ bei den „Corona-Leugnern von Berlin“ aus, und der „Tagesspiegel“ schlagzeilte vom „irren Protest der Coronaleugner“ auf der Straße des 17. Juni. Beim „Merkur“ gab ein sogenannter „Experte“ angeblich „tiefe Einblicke“ in die Psyche der Demonstranten, und die „Morgenpost“ sah alarmierende Infektionszahlen auf Berlin zurollen. Kein Wunder, dass bei dieser Berichterstattung das Liebäugeln selbst mit weiteren Grundrechtseinschränkungen – wie dem Versammlungsrecht – nicht lange auf sich warten ließ…

Kaum mehr am Riemen reißen konnten sich aber nicht nur Volkserziehungs-Journalisten, sondern auch die bereits gehirngewaschenen „Coronazis“ und Regelbefolger, die sich – teilweise aus echter empfundener (wenn auch unbegründeter) Sorge, teilweise aus Verhetzungsabsicht gegen ihre politischen Widersacher – auf Twitter & Co. über die Demo und ihre Teilnehmer ausgekotzt hatten. Sie alle sind nun nicht minder blamiert.

Und weil’s so schön war, dokumentiert deshalb JouWatch nachfolgend nochmal die „Highlights“ der Mainstream-Reaktionen – Politiker und Netz-Normalos – auf die Demonstration vom 1. August – die angesichts der seither völlig unauffälligen, harmlosen Entwicklung wohl für sich selbst sprechen. Sie alle wären gut beraten, für den Rest der Pandemie – und falls diese wie offenbar geplant ewig dauert, dann gerne auch für immer – die Klappe zu halten. (DM)

 

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