Genug angebiedert: Buhrufe bei Black-Lives-Matter-Kniefall-Zeremonie

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Die Spieler vom FC Dallas und vom SC Nashville knien vor dem Spiel. (Bild: © USA TODAY SPORTS)

Der US-amerikanische Fußballspieler Reggie Cannon, ausgestattet mit der „richtigen“ Hautfarbe, ist extrem sauer und versteht die ach so schöne „Black-Lives-Matter“ (BLM)-Welt nicht mehr. Als er und seine Teamkollegen vom FC Dallas wieder einmal das BLM-Zeremoniell absolvierten und bei der Nationalhymne niederknieten, um den angeblich grassierenden Rassismus anzuprangern, wurde dies von den Fans mit Buhrufen quittiert. 

„Nicht mal im eigenen Stadion wird man von seinen eigenen Fans unterstützt. Sie verstehen nicht, was das Knien bedeutet. Sie verstehen nicht, warum wir knien. Sie denken, dass wir die Ignoranten sind und das ist unglaublich frustrierend“, maulte  Cannon laut den Dallas News. Millionen anderer Menschen würden den Anti-Rassismus-Protest unterstützen: „Und wir haben Fans, die uns ausbuhen. Das ist mir ein Rätsel“, so der mit der richtigen Hautfarbe ausgestattete, 22-jährige Außenverteidiger bei MLS-Franchise FC Dallas und US-amerikanischer Nationalspieler.

Nach eigenen Angaben wurde dem afroamerikanischen Fußballer Cannon nicht nur der Beifall für das absolvierte BLM-Theater durch seine Fans verweigert. Er habe zudem in den sozialen Medien rassistische Beleidigungen und sogar Morddrohungen erfahren müssen, nachdem er sich über seine Fans lautstark echauffiert hatte. Die beiden Teambesitzer Clark und Dan Hunt teilten sogleich am Donnerstag (Ortszeit) in einer Erklärung mit: „Hasserfüllte oder gewalttätige Drohungen sind niemals gerechtfertigt – vor allem dann nicht, wenn sie gegen ein Mitglied unserer FC Dallas-Familie gerichtet sind“.

Wie es scheint, sind viele der Fans nicht mehr gewillt, den linksextremsitischen Terror und den offenen Rassismus der Black-Lives-Matter-Bewegung wortlos hinzunehmen und haben genug davon, dass alle Bereiche ihres Lebens von radikalen Kräften politisiert werden.

Im verschiedenen Kommentarbereichen zeichnete sich dieses Stimmungsbild ab:

„Im Fussball braucht es keine politischen Statements. Die sollen in ihrer Freizeit knien.“

„Wer 3000 Menschen auf einem Fleck versammelt, der muss damit rechnen, dass nicht alle einer Meinung sind. Erst recht, wenn es um das Thema Rassismus und die US-Hymne geht“

„Was der Spieler wohl nicht versteht, ist die Tatsache, dass die Millionen anderer Menschen wohl nicht unbedingt die eigenen Fans sind. Und die wollen wohl keine Polit-Demos bei der Hymne. 
Und wenn die Fans erst mal weg sind, dann ist der Traum von den Spitzengagen und geilen Werbeverträgen schnell ausgeträumt. Um das mal an einem anderen Beispiel deutlich zu machen: Colin Kaepernick – der NFL Spieler, der in 2016 mit den Sitzen bleiben bzw. Hinknien während der Hymne Aufmerksamkeit erregte. 
Seit 2016 spielt er nicht mehr. 

Was sagt uns das? Das BLM nett ist wenn alle PiepPiepPiep sagen aber wenn die Fans vergrault werden wird es etwas total anderes? Oder ist der zahlende Zuschauer wichtiger als ein BLM-Befürworter, der sich die Ticket, Merchandising und Pay-TV nicht leisten kann? Oder der Durchschnittsamerikaner ist doch nicht so BLM-interessiert wie in Umfragen dargestellt.“ (SB)

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