Lauterbach ist schon ganz heiß: Maskenzwang in Brüssel auch für Fußgänger und Radfahrer

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Maskentragen im Freien - um die Bäume zu schützen? (Foto:Imago/AAP)

In der belgischen Hauptstadt ist man im Zelebrieren des politischen Wahnsinns, der auch Deutschland ergriffen hat, schon einen guten Schritt weiter: Dort gilt seit vorgestern eine Maskenpflicht für Radfahrer und Fußgänger. Nicht nur, dass damit praktisch alle Argumente der Maskenbefürworter ad absurdum geführt werden: Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass es hier nicht um praktischen Infektionsschutz geht, sondern nur noch um Panik-Aufrechterhaltung in der Bevölkerung. SPD-Paniktröte Karl Lauterbach träumt bereits von ähnlichen Maßnahmen hierzulande.

Die belgische Regelung zeigt damit auf besonders abstruse Weise, wie willkürlich und unlogisch die Maßnahmen mittlerweile sind. Wie „Bild“ berichtet, müssen zwar Fußgänger Maske tragen, Jogger jedoch nicht. Für Fahrradkuriere, die beruflich unterwegs sind, greift die Maskenpflicht im öffentlichen Raum – für die, die „sportlich“ oder aus Freizeitgründen radeln, wiederum nicht.

Auch die dem Maskenzwang im Freien zugrundegelegte belgische „Corona-Ampel“, die ähnlich wie die von der Merkel-Regierung bei Beginn der Lockerungen von drei Monaten verkündeten Grenzwerte in Deutschland eine Schwelle von 50 pro 100 000 Einwohner vorsieht, ist völlig beliebig und angesichts punktueller Cluster gänzlich aussagelos – und doch wurde sie vom Ministerpräsidenten der Brüsseler Hauptstadtregion, Rudi Vervoort, nun gnadenlos angewandt. Und zu dem sturen Maßnahmenkatalog gehören eben auch irre Maskenauflagen. Überall weisen nun Schilder auf Plätzen, Straßen und Gehwegen darauf hin.

Das ist nicht alles: Die Pflicht gilt auch an „privaten Orten, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind“, z.B. in Gaststätten und Geschäften. Und dort ist auch noch der Aufenthalt begrenzt, wie in Lockdown-Zeiten: Einkaufen gehen darf man nur noch alleine und für maximal 30 Minuten. Da frohlocken auch bei uns die „Coronazis“, wenn sie solche Szenarien lesen – und können es vermutlich gar nicht abwarten, bis sie aufgrund völlig arbiträrer Vorbedingungen auch in Deutschland endlich wieder im geliebten Total-Ausnahmezustand sind, wo sie sich als Hardliner und Volksretter inszenieren können.

Ampel-Alarm: Bitte auch bei uns!

Tatsächlich dürfte es – und zwar nicht nur, weil es sich um die EU-Hauptstadt handelt, die für ihr Stadtgebiet und die weitere Umgebung diesen Irrsinn in Rechtsnormen gegossen hat – nicht allzu lange dauern, bis auch in Deutschland die Unken und Apokalypse-Politiker in ihrem Geltungsdrang, gewiss bestärkt von mittlerweile propagandistisch geübten Staatsvirologen, derartige Regeln in Kraft setzen. Ganz Europa ist von einem Virus befallen – und das ist nicht Corona, sondern Corona-Wahn.

Wie auf Bestellung forderte gestern schon SPD-„Gesundheitspolitiker“ Karl Lauterbach eine Maskenpflicht – zunächst für den Berliner Volkspark Hasenheide und auf dem Brüsseler Platz in Köln. „An den besonders gefährdeten Plätzen, wo es immer wieder zu Zusammenkünften junger Menschen mit viel Alkohol kommt, braucht es eine Maskenpflicht“, so Lauterbach gegenüber dem „Spiegel„, denn dort sei „die Gefahr der Infektion besonders hoch“. Und natürlich soll der Ordnungsstaat nicht zimperlich sein: Entscheidend sei, dass die Maskenpflicht an diesen Orten „auch konsequent kontrolliert“ werde. (DM)

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