Drei Viertel der Fluggäste bleiben weg

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Foto: Sicherheitskontrolle am Flughafen (über dts Nachrichtenagentur)

Frankfurt/Main – Da wird die Bundesregierung noch jede Menge Steuergelder reinbuttern müssen: Auch in den Sommerferien lagen die Zahlen der Fluggäste in Deutschland nämlich nur bei rund einem Viertel des Vorjahreswertes. Das geht aus einer Aufstellung des Flughafenverbandes ADV hervor, über die das ARD-Hauptstadtstudio berichtet. In der ersten Augustwoche (KW32) sind gerade einmal 1,4 Millionen Passagiere von einem deutschen Flughafen abgeflogen oder dort gelandet.

Vor einem Jahr waren es im gleichen Zeitraum noch mehr als 5,5 Millionen. „Die Passagierzahlen bleiben ernüchternd“, sagte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. „Regionale Infektionsherde, einhergehend mit erneuten Reisewarnungen für touristische Ziele bremsen die Erholung der Nachfrage.“

Noch immer ist der Flugplan an allen deutschen Flughäfen ausgedünnt. Gerade interkontinentale Verbindungen gibt es zurzeit kaum, mit diesen habe die Fluggesellschaft früher allerdings am meisten verdient. „Die wirtschaftliche Lage an zahlreichen Standorten bleibt angespannt“, so Beisel.

Das Luftfrachtaufkommen hat sich dagegen fast wieder normalisiert. Mit -3,1 Prozent (KW32) liegt es Anfang August wieder nahe dem Vorjahresniveau. Dabei war aber auch der Corona-bedingte Einbruch Anfang April mit einem Minus von 23 Prozent deutlicher als bei den Fluggastzahlen.

Die lagen den kompletten April fast 99 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Die Flugbranche ist nicht die einzige, die im Herbst total zusammenbrechen wird. Wenn es erstmal kalt und nass ist, wird sich die Gastronomie zu Wort melden und weitere Kohle verlangen. (Mit Material von dts)

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