Wird bald geschossen? Lokführer fordern härtere Gangart gegen Maskenverweigerer

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Foto: Lokführer unterhalten sich am Gleis (über dts Nachrichtenagentur)

Schon immer wurden die Menschen in Gut und Böse eingeteilt. In einem Linksstaat wie Deutschland sind die Bösen dabei natürlich immer diejenigen, die sich nicht Anordnungen der Regierung und der ihr unterstehenden Behörden unterwerfen und mögen diese auch noch so menschenverachtend und schwachsinnig sein.

Genau aus diesem Grund wurde die so genannte „Alltagsmaske“ ins Spiel gebracht. Wer sie trägt, zeigt Solidarität und wer sich weigert, diesen Unsinn mitzumachen, ist ein egoistisches Schwein, dass kein Problem damit hat, mit seinem Verhalten andere ins Unglück zu stürzen.

Ein geschickter Schachzug, der allerdings ob der Realität und den nackten Fakten und Zahlen in dieser aufgeblasenen Coronakrise immer weniger Applaus verdient.

Deshalb nun muss der Staat noch mal nachlegen:

Die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) fordert eine deutliche Stärkung des Zug- und Sicherheitspersonals in der Corona-Pandemie. Das Hausrecht müsse geändert werden, damit Zugbegleiter uneinsichtige Maskenverweigerer am nächsten Bahnhof aus dem Zug verweisen könnten, sagte GDL-Chef Claus Weselsky den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). „Außerdem ist mehr Zug- und Sicherheitspersonal im Zug notwendig, denn dann würden viele Querulanten ihre Maske von vorneherein korrekt tragen.“

Uneinsichtige Maskenverweigerer würden angeblich das Infektionsrisiko von Corona erhöhen und Fahrgäste im Zug verunsichern. Zugbegleiter haben nach seiner Darstellung nach dem Hausrecht keine Möglichkeit, Maskenverweigerer am nächsten Bahnhof zum Aussteigen zu zwingen. Sie können sich nur Unterstützung von der (bewaffneten?) Bundespolizei holen.

Weselsky kritisiert zudem die ablehnende Haltung des Bahnvorstand in der Debatte um eine Reservierungspflicht: „Kurzfristig auf Gewinnmaximierung zu setzen ist der falsche Ansatz“. Die Reservierungspflicht sei ein probates Mittel, um die Reisendenströme zu kanalisieren und die Fahrgäste so zu platzieren, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann. Gerade bei längeren Fahrten sei das ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung der Virenübertragung und so zum Schutz der Fahrgäste und der Zugbegleiter.

Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht ein Eintrag auf Wikipedia:

„Am 16. Dezember 1933 legte der Vorsitzende des VDL auf Grund wachsenden politischen Drucks sein Amt nieder, die Organisation wurde zur Marionette der Nationalsozialisten“

Müssen wir uns also darauf einstellen, dass auf „Maskenverweigerer“ bald geschossen wird, oder dass sie in einen Waggon gepackt und irgendwo hingekarrt werden?

Diesem Land ist mittlerweile alles zuzutrauen. (Mit Material von dts)

 

 

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