Westfälische Wilhelms-Universität Münster sucht „Bewerber*Innen“, die besonders in Marxismus und Feminismus ausgewiesen sind

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Studenten (Bild: shutterstock.com/Von Rawpixel.com)

Unfassbar: Jetzt sucht die – mit jährlich rund 650 Millionen Euro Steuergeld finanzierte – staatliche Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) unverhohlen nach „Bewerbern“, die besonders in Marxismus und Feminismus ausgewiesen sind und eine „kritisch-heterodoxe“ Ausrichtung haben. Deutschland hat fertig.

Die Wilhelms-Universität Münster (WWU) ist die fünftgrößte Universität Deutschlands. Galt die Universität vor der Machtergreifung der Sozialsozialisten noch als Kaderschmiede im Bereich der Theologie, Philosophie sowie Rechts- und Staatswissenschaften, beugte sich die Wilhelms-Universität Münster nach ihrer Wiedereröffnung im November 1945 mehr als willig dem links-politischen Zeitgeist. So wurde 2016 nicht nur die Schaffung eines „Campus der Religionen“ mit evangelischer, katholischer und islamisch-theologischer Fakultät vorbereitet. Die staatliche Universität begann sich aufgrund des immer größer werdenden Drucks aus der linksradikalen Studentenschaft zunehmend ihres Namensgebers zu schämen. 2017 wurde im Logo der volle Name durch die Kurzform WWU Münster ersetzt. Im Mai 2020 konnte der linksradikale Haufen Vollzug vermelden, nachdem der Senat der Universität erklärte, dass die Universität eine „kritische, öffentliche Auseinandersetzung mit ihrem Namensgeber“ befördern solle.

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Ein weiteres, untrügliches Zeichen für den Niedergang des ehemaligen Bildungsstandorts Deutschland spiegelt sich aktuell in der Stellenausschreibung einer Professur im Fachbereich Humangeographie mit Schwerpunkt „Wirtschaftsgeographie und Globalisierungsforschung“ wider:

Dort heißt es unter anderem: „Die/Der zukünftige Stelleninhaber*in ist in der Erforschung von Geographien der translokalen und globalen Ökonomie aus einer kritischen und heterodoxen Perspektive ausgewiesen. In ihrer/seiner bisherigen Forschung muss sie/er durch eine Pluralität aktueller gesellschaftstheoretisch ausgerichteter wirtschaftsgeographischer Ansätze exzellent ausgewiesen sein (vorzugsweise neomarxistische Ansätze, postkoloniale Ansätze, feministische Ansätze, New Materialism oder Assemblage- Ansätze)„.

Nicht weniger wichtig scheint der Wilhelms-Universität Münster – insofern man hier überhaupt noch von einem wissenschaftlichen Qualifikationsmerkmal reden kann – zu sein, dass es sich um eine weibliche Bewerberin handelt. Denn: „Die WWU Münster tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht“.

Keiner muss sich mehr wundern, warum Deutschland es mit seiner feminisierten Bildung, seinen immer mehr ausufernden Geschwätz- und Genderwissenschaften im internationalen Vergleich nicht einmal mehr unter die 20 besten Bildungssysteme schafft. Wo früher der Erkenntnisgewinn an erster Stelle stand, gilt es heute, unmittelbar Einfluss auf Menschen und Gesellschaft zu nehmen. Die benannte Deppenprofessur an der Wilhelms-Universität Münster ist ein beschämendes Beispiel hierfür. (SB)

 

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