Nicht mehr ganz dicht: Grüne wollen 800 Millionen für „Hitzeplan“ lockermachen

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Lichtgestalt Robert Habeck surft auf der Hitzewelle... (Foto: Shutterstock)

Die Grünen – wieder einmal völlig durchgeknallt: Weil heute jedes laue Sommerlüftchen, jeder kühle Tag im Winter und jeder Regenguss bekanntlich Beweis für den unerbittlichen Klimawandel ist, muss eine – jahreszeitlich stinknormale – Hitzewelle natürlich gleich zur nationalen Umweltkrise hochgejazzt werden – inklusive Chance auf die große „Zusatzziehung“ des nahenden Weltuntergangs. Gäbe es nicht schon den Ausnahmezustand für Corona, müsste er für den „Hitzesommer“ ausgerufen werden – wenn es nach Parteichef Robert „Apocalypse Now“ Habeck geht.

Weil der Notstand aber schon ausgelutscht ist und die „alarmistische Resilienz“ der Bevölkerung am Limit, probiert es Habeck mit einem anderen Versatzstück aus dem Phrasenbaukasten der Haltungspolitik: Er fordert einen „Hitzeplan“ für Deutschland – zum „Schutz der Gesundheit“. „Hitzepaket“ wäre auch gegangen, der Begriff ist aber durch die vielen „Maßnahmenpakete“ so arg in Mitleidenschaft gezogen, dass wieder mal ein „Plan“ her muss.

Zu allen Zeiten verpackten dogmatische Ideologen ihre Bevormundungs- und Weltverbesserungsideen in „Plänen“ oder „Programmen“ – Vierjahresplan oder Hindenburgprogramm lassen grüßen. Jetzt, da dem gemeinen Durchschnittsklimaopfer der Schweiß rinnt, muss aus dem heißen Sommer sogleich die Jahrhundertdürre gestrickt werden, mit Wasserknappheit, verdörrenden Böden – und natürlich nie dagewesenen Gesundheitsgefahren. Vergessen ist da, dass gerade erst der kälteste Juli seit knapp 40 Jahren zuende ging.

Buchstäbliche „Hot“-Line und Risikogruppenschutz

Habeck fordert, um Deutschland besser für Hitzewellen zu „wappnen“, ein „einheitliches, gestuftes Hitzewarnsystem“ – inklusive einem „bundesweiten Beratungstelefon“. Und – Achtung, Corona lässt grüßen – auch hier sollen natürlich die „Risikogruppen besondere Beachtung finden“. In Gesundheitseinrichtungen sollten „Kühle Räume“ eingerichtet werden – Eisschränke für die vom Maskentragen zusätzlich geplagten Hitzeopfer. Sind diese menschlichen Kühlschränke eigentlich klimaneutral, muss man fragen?

Geld spielt – wie in diesen Zeiten üblich – keine Rolle, denn zahlen werden kommende Generationen: 800 Millionen Euro will der weltfremde Grünen-Posterboy, der nach weitläufiger Einschätzung einer unerklärlichen Mehrheit offenkundig verblendeter Wähler angeblich „Kanzler kann“, für sein Förderprogramm lockermachen. Wie die „Welt“ schreibt, soll dieses unter dem Titel „Grüne Freiräume und Wasser für coole Städte“ die Einrichtung von Grünflächen, Grün an Gebäuden und Frischluftschneisen beflügeln, für Schatten sorgen und „öffentliche Wasserspender finanzieren“.

Natürlich ist die Klimakatastrophe, nie aber der Sommer schuld, wenn es heiß wird. „Die gegenwärtige Sommerhitze kommt nicht überraschend“, erklärt Hobby-Klimatologe Habeck. „Solche Hitzewellen werden das neue Normal sein.“ Schneit es im Winter mal wieder heftig, wird auch das „das neue Normal“ sein, ebenso wie alternativ ausbleibender Schnee, wie Stürme im Herbst und Pollenflug im Frühjahr. Deswegen freuen wir uns schon auf Habecks nächste „Plan“-Spiele: Den Kälteplan, den Schneeplan, den Orkanplan oder den Allergiker-Plan. (DM)

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