Eilt: Erst Spanien, dann Europa? Nächster Corona-Lockdown am 18. September

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Spanish Prime Minister Pedro Sanchez (l). Foto: Imago

Das Datum steht bereits: Die spanische Regierung unter der Führung von Premierminister Pedro Sanchez wird am Freitag, dem 18. September 2020, Spanien erneut in den sogenannten Lockdown zwingen. Das berichtet die größte englische Zeitung des Landes, Euro Weekly News.  

Pedro Sanchez wird in Spanien ab 18. September „zur Eindämmung des Coronavirus“ wieder Ausgangssperren verhängen. Damit wolle man die zunehmenden Ausbrüche von Covid-19 bekämpfen, berichtet Euro Weekly News.

Die erneute Freiheitsberaubung werde sich wie schon beim ersten Mal in drei Phasen teilen: In Phase 1 soll es den spanischen Bürgern untersagt sein, ihre Region zu verlassen. Ausnahmen gelten nur für Geschäftsreisende. Die Grenzen zu Frankreich, Italien und Portugal sollen geschlossen werden. Flüge aus „nicht wichtigen Anlässen“ werden untersagt.

„Hilft“ das nicht, werde Phase 2 eingeleitet. Bars, Restaurants und Cafés dürfen nicht mehr öffnen. Ebenfalls geschlossen sind dann auch Theater, Kinos und andere Veranstaltungsorte für gesellschaftliche Zusammenkünfte. In Phase 3 dürfen die Spanier ihre Wohnungen nur noch für „wesentliche Bedürfnisse“, z.B. Arztbesuche oder Einkäufe verlassen.

Jede der drei Stufen werde nach 14 Tagen überprüft, bevor die nächste Beschränkung ausgerufen werde.

Zwei spanische Kongressmitglieder hätten am vergangenen Sonnabend gegenüber Euro Weekly News zugegeben, daß Gespräche über die Pläne mit Premierministern anderer Nationen stattgefunden haben, darunter sei auch der britische Premier Boris Johnson gewesen, heißt es.

„Die Regierungen arbeiten gemeinsam daran, eine weitere Pandemie und den Verlust von tausenden von Menschenleben zu verhindern. Dies ist einer der Gründe, warum Urlaubsunternehmen Flüge und Urlaubspakete bis in den September stornieren, so einer der beiden spanischen Minister. Man habe den Bürgern über die Sommermonate „Bewegungsfreiheit gewährt“. Jetzt wolle man wieder die „Kontrolle über Infektionen und Todesfälle“ erlangen, heißt es aus der Ministertruppe.

„Wir, die spanische Regierung, müssen unsere Nation schützen. Wir müssen sicher sein, dass die Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun wird, um die Räder der Industrie in Bewegung zu halten, aber gleichzeitig müssen wir unser Volk schützen“, begründen die Spanier die kommende Freiheitsberaubung ihrer Bürger im September. Dem werden sich mit Sicherheit auch die anderen europäischen Regierungen anschließen.

Und bevor es dann wieder in Deutschland los geht, werden wir bestimmt mit so einer Meldung wie folgt beglückt:

Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium hat die Bevölkerung vor Falschnachrichten und Panikmache in der Coronakrise gewarnt. „Achtung Fake News“, schrieb das Ministerium am Samstag auf Twitter. „Es wird behauptet und rasch verbreitet, das Bundesministerium für Gesundheit/die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt NICHT! Bitte helfen Sie mit, ihre Verbreitung zu stoppen.“(MS)

 

 

 

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