Öffentlich-rechtliche Steuerbüttel: ZDF wettert gegen Barzahlung in der Gastronomie

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Bargeldabschaffung: Corona macht's möglich (Symbolbild:JouWatch)

Die öffentlich-rechtlichen Medien setzen in Corona-Zeiten die „richtigen“ Akzente – und sorgen sich darum, dass dem Staat womöglich Geld durch die Lappen gehen könnte. Schuld daran sollen ausgerechnet die von Lockdown und Rezession extrem betroffenen Gastronomen sein – die viel Geld an der Steuer vorbeimogeln können, vor allem weil sie nur zu einem kleinen Teil bargeldlose Zahlungen verbuchten und das meiste nach wie vor bar kassiert wird – belehrte vergangene Woche das ZDF seine Zuschauer.

Die unterschwellige Botschaft war klar: Bargeld ist potentiell Schwarzgeld, und das fehlt am Ende ja dem Staat und der Bundesregierung; jener Regierung übrigens, die vom ZDF bei jeder Gelegenheit für ihre grandiosen Leistungen gelobt oder ins richtige Licht gerückt wird: Sei es die „besonnene“ Corona-Politik, die „humanitäre“ grenzenlose Aufnahme von Problemmigranten als sogenannte Flüchtlinge – oder die Verschiebung gigantischer deutscher Steuergelder nach Südeuropa über die nun doch installierte faktische Schuldenunion.

Wie schrecklich wäre es, wenn für all diese astronomischen Ausgaben irgendwann das Geld fehlt, weil der Staat seinen Bürgern doch tatsächlich noch die Freiheit lässt, mit Bargeld zu zahlen. Vor allem in der vor einer historischen Pleitewelle stehenden Gastronomie. „Ob Cafés, Restaurants oder Bars – in der #Gastronomie zahlen wir noch immer häufig mit Schein und Münze. Das Problem daran: bis zu 80 Prozent des Bargeldumsatzes der Betriebe können so an der Steuer vorbei gehen“, jammert das ZDF – auch auf Twitter.

(Screenshot:Twitter)

Als Kronzeugen wird in dem Beitrag dann ausgerechnet eine Berliner Gastronomin namens „Sibel“ gezeigt, die selbstverständlich „alles legal“ kassiert – doch „sie weiß, wie es anderswo oft läuft“ und darf deshalb beim ZDF ihre Mitbewerber und Kollegen anschwärzen – die offiziell als 400-Euro-Kräfte Vollzeit arbeiten ließen und mit Schwarzgeld vergüteten. Botschaft des Einspielers: Gäbe es keine Barzahlungen mehr, könnten solche verdeckten Gehaltszahlungen „bar Kralle“ nicht mehr fließen.

Dass sich öffentlich-rechtliche Journalisten nicht nur zu freiwilligen Steuerbütteln für den gefräßigen Corona-Staat machen, sondern auch die Agenda der Bargeldabschaffung unterschwellig propagieren, ist eine neue Facette ihres Framing- und Erziehungsselbstverständnisses. Das Verständnis für den gierigen Staat ist wohl auch deshalb dort so ausgeprägt, weil dieser seine Einnahmen aus Zwangsabgaben ebenso bestreitet wie die gebührenfinanzierten Rundfunkanstalten. (DM)

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