3000 Euro Tageslohn auf Kosten der Gemeinschaft – für fast nur negative Coronatests

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Corona-Test (Foto: Von zstock/Shutterstock)

Der politische Hype, die „zweite Welle“ durch hochgetriebene Massentestungen künstlich zu erzeugen, kommt manchen Krisengewinnlern nicht ungelegen: Während die eigentliche „infektiöse Drecksarbeit“, bei unmenschlichen Außentemperaturen im Ganzkörper-Schutzanzug Abstriche vorzunehmen, von äußerst bescheidenen Helfern verrichtet werden, verdienen sich manche Ärzte an den Corona-Teststationen dumm und dämlich.

Am Freitag hatte „Focus“ bereits über das massive Lohngefälle in den Corona-Teststationen berichtet, die dank des während der Urlaubsmonate entflammten extremen politischen Aktionismus überall neu installiert oder aufgerüstet wurden – damit mittlerweile tausende Reiserückkehrer täglich dort getestet werden können. Zwischen Ärzten und Helfern entstehen dabei Vergütungsdiskrepanzen, die mindestens ebenso wenig verhältnismäßig erscheinen wie die Corona-Maßnahmen selbst: Während ein Arzt an einem Arbeitstag mehrere tausend Euro verdienen kann, bekommen Helfer nämlich nichts oder fast nichts für ihre Arbeit.

Ein an einer Teststation aushelfender Arzt erhält demnach bis zu 250 Euro pro Stunde – 3.000 Euro in der Spitze, bei einer Zwölf-Stunden-Schicht. Die Helfer, die dort ebenfalls im Direktkontakt mit Patienten oder Testpersonen stehen und die genau dieselbe Tätigkeit ausüben, gibt es laut kursierenden Presseberichten meist gar nichts – da es sich um Ehrenamtliche handelt.

Die einen verdienen klotzig, die anderen arbeiten pro bono

Sofern die Testcenter, etwa an Flughafen, die vorgeschriebene Zwangstests durchführen, werden sowieso die gesamten Kosten vom Staat bestritten; die einen arbeiten somit kostenlos für die Gemeinschaft – während sich die anderen von der Gemeinschaft fürstlich entlohnen lassen.

In Bayern gilt die obligatorische Testpflicht seit vorgestern –  für Rückkehrer aus allen „Risikogebieten“ Auch hier übernimmt die  Kosten der Freistaat Bayern – soweit sie nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen würden. Welchen grandiosen Sinn diese enormen Kosten für die Solidargemeinschaft bislang haben und wie „passend“ der Begriff „Risikogebiet“ in diesem Zusammenhang gewählt ist, zeigen die bisherigen Testresultate: Für rund 4700 am Münchner Flughafen getestete Menschen liegt der Anteil an positiven Befunden bei derzeit 0,36 Prozent… (DM)

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