Deutsche Kuscheljustiz macht’s möglich: Verurteilter Vergewaltiger tötet 15-jährige

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Vergewaltigung (Symbolbild: shutterstock.com/Durch POJ THEVEENUGUL)

Berlin – Staats- und Justizversagen am Fließband, das ist nichts neues in Merkeldeutschland, vor allem nicht im R2G-„Katastrophengebiet“ der Hauptstadt. Die Zahl der Opfer dieser Zustände steigt von Tag zu Tag, von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr ins Unermessliche, und den Angehörigen und Hinterbliebenen bleibt nur ohnmächtiger Zorn – und der Trost, im „besten Deutschland aller Zeiten“ zu leben. Das hilft ganz bestimmt auch den Eltern des 15-jährigen Mädchens, das vom bereits verurteilten Vergewaltiger am Mittwoch ermordet wurde.

Der Intensivtäter mit dem urigen, typisch Berliner Namen Bekim H. war 2001 zu 13 Jahren verurteilt worden, nachdem er eine 68-jährige Rentnerin in ihrer Wohnung überfallen und versucht hatte, sie zu vergewaltigen. „Dabei soll er diese nicht unerheblich körperlich misshandelt haben“, zitiert „Bild“ aus der damaligen Anklageschrift. Die Verbüßung erfolgte allerdings im Maßregelvollzug – also einer auf „Besserung“ und „Sicherung“ ausgerichteten forensisch-psychiatrischen Einrichtung.

Wie lange H. dort tatsächlich einsaß, wollte die grüne Senatsverwaltung nicht sagen. Eine dahingehende „Bild“-Presseanfrage blieb ebenso unbeantwortet wie die Frage, aufgrund welcher Prognosen er entlassen wurde und ob er möglicherweise noch unter Führungsaufsicht stand.

Tickende Zeitbomben mit „günstiger Sozialprognose“

Offensichtlich jedenfalls wurde bei H.’s Entlassung eine günstige und unauffällige Sozialprognose gestellt – so dass hier ein weiteres Mal eine tickende Zeitbombe auf die Bevölkerung losgelassen wurde. Mit, wie sich nun zeigte, entsetzlichem Ausgang: Die 15-jährige Schülerin wurde in Lichtenberg getötet, wohl weil der Täter die Spuren der zuvor erneut versuchten Vergewaltigung vertuschen wollte. Die Leiche des Mädchens wurde auf einer Grünfläche in Berlin-Rummelsburg gefunden.

Solange Resozialisierung und Täterschutz in Deutschland dermaßen grotesk Vorrang gegenüber Opferrechten eingeräumt werden (was unter anderem auch dazu führt, dass anders als in den USA der Aufenthaltsort vorbestrafter Sexualtäter nicht öffentlich bekanntgegeben werden darf), braucht man sich über solche vermeidbaren Verbrechen nicht zu wundern. Die Kuscheljustiz, die lebenslange Sicherungsverwahrung viel zu selten anordnet, tut dann ihr Übriges. Der dringend tatverdächtige H. sitzt nun erneut wegen versuchter Vergewaltigung und Mord mit Verdeckungsabsicht in Untersuchungshaft – man darf gespannt sein, wann er diesmal wieder freikommt. (DM)

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