„Traumjob“ Kinder-Wegnahme: Erste Einrichtungen suchen Personal zur Umsetzung der Quarantänemaßnahmen

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Weinendes Kind (Symbolbild:Imago/ZUMA)

Groß war die Aufregung, als vorgestern die neuesten durchgeknallten Pläne zur Isolation von in Quarantäne geschickten Kindern innerhalb ihrer Haushalte bekannt wurden: Diese sollen ohne jeden Kontakt zu sonstigen Familienmitgliedern in eigenen Räumen weggesperrt, vom übrigen Haushalt abgesondert werden. Eltern, die sich widersetzen, drohen hohe Bußgelder und die Wegnahme der Kinder. Die darauffolgenden Beschwichtigungen der verantwortlichen Gesundheitsbehörden waren offenbar nur vorgeschoben: Tatsächlich ist genau das weiterhin geplant, und es werden bereits vereinzelt Stellen für die Drecksarbeit der Kindeswegnahme ausgeschrieben.

Wörtlich hieß es in dem Schreiben der Ämter, das an alle Eltern von „isolationspflichtigen“, positiv getesteten Kindern im Alter vor 3 bis 11 Jahren verschickt wurde: „Ihr Kind muss im Haushalt Kontakte zu anderen Haushaltsmitgliedern vermeiden, indem Sie für zeitliche und räumliche Trennung sorgen. Keine gemeinsamen Mahlzeiten. Ihr Kind sollte sich möglichst allein in einem Raum getrennt von anderen Haushaltsmitgliedern aufhalten.“ Für den Fall der Zuwiderhandlung droht schlimmstenfalls die Zwangsverbringung der Kinder in einer Quarantäneeinrichtung – außerhalb der Familie.

Dieser Wahnsinn, gleich von mehreren deutschen Gesundheitsbehörden ausgearbeitet und angekündigt, markiert den vorläufigen Höhepunkt der Freiheitsbeschränkungen und massiven Eingriffe in die Privatsphäre im Namen eines völlig aus dem Ruder gelaufenen Infektionsschutzgesetzes, das zur schrittweisen Herstellung totalitärer Verhältnisse missbraucht wird. Bereits gestern sorgten der neue Corona-Bußgeldkatalog in Niedersachsen mit astronomischer Strafbewehrung (etwa gegen Schulleiter oder andere Amtsträger, die sich Pflichtverstößen gegen die Auflagen schuldig machen) für Furore. Wie die Gesundheitsämter, so sitzen auch die Ordnungsämter überall in den Startlöchern, um den Überwachungs- und Spitzelstaat endlich vervollkommnen zu dürfen.

Doch was hier mit den Kindern in häuslicher Quarantäne geschehen und den Familien zugemutet werden soll, ist die sukzessive Angleichung der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse an die in China oder gar Nordkorea. Die Drohung, Eltern die Kinder wegzunehmen und in Heime einzuweisen, wenn sie nicht bereit sind, diese quasi in häuslicher Einzelhaft, ohne jede persönliche Nähe, „gehalten“ werden, erinnert fatal an Zwangsmaßnahmen früherer Regimes auf deutschem Boden – man denke nur an Kinderlandverschickung oder Zwangsadoptionen.

Totalitäre Methoden des Corona-Staates

Die betreffenden Beamten versuchten zwar zurückzurudern und auf das zuerst von der „Neuen Westfälischen Zeitung bekanntgemachte Reizthema zu reagieren – dies vor allem, weil zahllose aufgebrachte Eltern und schließlich auch der Kinderschutzbund auf die Barrikaden gingen. Das Gesundheitsamt des Kreises Offenbach am Main etwa sprach von einem „Kommunikationsproblem“, und im Kreis Karlsruhe war von einem „Missverständnis“ die Rede. Worin dieses jedoch angesichts des eindeutigen Wortlautes bestanden haben soll, ist die Frage. Zwar waren es nur einzelne Ämter und Kindereinrichtungen – etwa Kitas – in denen diese drastischen Anordnungen an die Eltern herausgegeben wurden – doch dass solche Maßnahmen bereits ausgearbeitet und „schussfertig“ sind, beweist, wie weit das Corona-Regime bereits fortgeschritten ist.

Tatsächlich soll es wohl – im Fall weiterer Verschärfungen sogar bundesweit – genau darauf hinauslaufen, wie es im ursprünglichen Bericht heißt. Den schlagenden Beweis dafür liefern erste Stellenanzeigen von Sozialträgern, die Mitarbeiter für eben diese Aufgabe der „Umsetzung von Quarantänemaßnahmen“ suchen – konkret: zur Herausnahme von Kindern aus ihren Familien. So inseriert die Diakonie Michaelshoven für ihren Standort Köln folgende Jobausschreibung:

(Screenshot: Webseite Diakonie Michaelshoven)

Das Erschreckende ist, dass es ohne Frage Bewerber geben wird, die diese Aufgabe ohne Skrupel erfüllen und sie noch als „patriotischen Dienst“ an der Volksgesundheit empfinden – obwohl die Langzeitschäden der geforderten Handlungen gravierender Sinn als die Pandemie, die bei weitem nicht das angedrohte Gesundheitsrisiko darstellt. Mit positiven Slogans soll den Bewerbern ihre Aufgabe schmackhaft gemacht werden: „Alle für einen, einer für alle: Wir suchen Sie zur Verstärkung unseres Teams! Wenn Sie Interesse haben, mit tollen Kollegen etwas für andere Menschen zu bewegen, dann lesen Sie jetzt weiter!“ Wahrlich, etwas „bewegen“ ist in diesem Zusammenhang ein kaum zu toppender Euphemismus.

Dass es sich übrigens nicht um eine Kurzzeitaufgabe handeln soll, sondern derartige Maßnahmen auf unbestimmte Zeit zum Alltag der Deutschen im ewigen Corona-Ausnahmezustand gehören werden, lässt diese Passage der Jobanzeige erahnen: „Sie erhalten einen vorerst befristeten Arbeitsvertrag – aber mit Perspektive!„. Welche Perspektive dies sein wird, wissen wir bereits; wir kennen sie als die „neue Normalität“. (DM)

Korrektur: Inwzischen hat Diakonie Michaelshoven ihre Stellenanzeige überarbeitet, da diese missverständlich formuliert worden sei. Es gehe bei der „Inobhutnahme“ um Kinder und Jugendliche, die vom Jugendamt nach einem Gerichtsbeschluss in Obhut genommen wurden. Bei einem Corona-Verdacht würden sie übergangsweise in einer Gruppe versorgt.

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