Italien: Asylbewerber gehen im Urlaub auf Raubzug

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Symbolfoto: Von Angelaravaioli/Shutterstock

In Italien nutzte eine Gruppe von Asylbewerbern einen staatlichen „Urlaubsbonus“, um zum Strand von Alassio zu reisen und dort Touristen auszurauben. 

Die sieben Migranten im Alter von 18 bis 22 Jahren, die ursprünglich aus Nordafrika und von der Elfenbeinküste stammen, sollen an dem Strand des beliebtesten Badeortes an der Riviera vor allem Kinder ins Visier genommen haben. Sie stahlen Handys, Geld und Kreditkarten. Die Bande soll in Turin leben und mit Geld, das ihnen von der Regierung zur Verfügung gestellt wurde, in die Küstenstadt gekommen sein. Nach Angaben der Polizei hatten viele der Neubürger bereits eine kriminelle Vorgeschichte mit Übergriffen und Raubüberfällen, berichtet Il Giornale. Die afrikanisch-stämmigen Neubürger hätten ihre Opfer überwältigt, indem sie sich auf ihre Bäuche knieten, sie schlugen und dann ausraubten. Die Polizei konnte das Diebesgut in den Hotelzimmern der Afrikaner sicherstellen. Nach Angaben der italienischen Tageszeitung mussten mindestens vier der Opfer wegen ihrer Verletzungen eine Krankenhausbehandlung in Anspruch nehmen. Die örtliche Polizei gab an, die Raubüberfälle würden an den Film „Uhrwerk Orange“ erinnern.

Die Polizei bestätigte, dass die Bande hinter mindestens drei Raubüberfällen steckt. Sie untersuchen derzeit die mögliche Verbindung der Migranten zu zwei weiteren Diebstählen in der Region. Es wurden auch Untersuchungen eingeleitet, um festzustellen, ob die Bande auch andere Gemeinden in der näheren Umgebung heimgesucht hat.

Die Kriminalität von Migranten ist in vielen Teilen Italiens nach wie vor ein wichtiges Thema. In einem Bericht von Il Giornale aus dem Jahr 2018 heißt es, daß jedes dritte Verbrechen auf das Konto von ausländischen Verdächtigen geht, deren Bevölkerungsanteil in Italien nur nur acht Prozent ausmacht.

Besonders nigerianische Mafia-Banden waren in den vergangenen Jahren in den Bereichen Zwangsprostitution und illegalem Drogenhandel „erfolgreich“. Vor zwei Jahren wurde bekannt, daß die nigerianischen Kriminellen die ehemalige touristische Küstenstadt Castel Volturno fast vollständig übernommen haben. (MS)

 

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