Höchst brisant: Sind Maskenhysterie und Inobhutnahmen alternativlos? 

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Nicole Höchst vom AfD Landesverband Rheinland-Pfalz; Foto: Screenshot Youtube
Nicole Höchst vom AfD Landesverband Rheinland-Pfalz; Foto: Screenshot Youtube

Der Coronahype gefährdet das Kindeswohl / von Nicole Höchst 

Ist es eigentlich oberstes Staatsziel, den Einzelnen um jeden Preis allein vor dem Tod durch Corona zu bewahren? Warum? Und seit wann? Wer hat das so bestimmt? Mit welchem Recht?

Durch harsche und willkürlich anmutende, massiv die Freiheit des Einzelnen und der Gesellschaft beschneidende Maßnahmen sollen wir also vor Corona geschützt werden. Wieso ausgerechnet vor dem Tod durch Corona?

Ich meine: Unsere Gesellschaft wird lernen müssen, mit dem Todesrisiko durch Corona zu leben. Genau wie mit allen anderen Todesrisiken auch – Verkehr, Krebs, HIV, Herzinfarkt, Haushaltsunfall und vielen mehr. Die Regierung hat scheinbar Wirksamkeit und Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen zum Schutz vor Corona völlig aus den Augen verloren.

Ins Visier geraten nun die Kinder. Sie sind die Zukunft der Gesellschaft und bedürfen daher – besonders in der Coronazeit – einer besonderen Aufmerksamkeit und Sensibilität bei Schutzmaßnahmen. Sehr oft werden diese kritisiert, wenn sie über den notwendigen Infektionsschutz hinausschießen.

Zahlen verdeutlichen Verhältnismäßigkeit

Wichtig ist bei all den Diskussionen die Unterscheidung zwischen Infektion und Erkrankung. Schauen wir uns die Fakten an: Aktuell werden für Deutschland durch das John-Hopkins-Institut 9.180 Sterbefälle mit Covid-19 ausgewiesen. Wir wissen mangels Obduktionen jedoch nicht, wie viele Menschen direkt an Corona gestorben sind, sondern nur, dass sie das Virus im Körper hatten, als sie starben.

Bis zum 6. August 2020 waren in Deutschland offiziell insgesamt 0,25 Prozent der 83,02 Millionen Menschen – 214.289 – irgendwann einmal mit dem Virus infiziert. Von diesen 214.289 Menschen waren an diesem Tag aktuell noch 10.190 Menschen infiziert. Das wiederum sind 0,0122 Prozent. Anders ausgedrückt: 99,978 Prozent der Bevölkerung waren nicht infiziert.

Auf die Altersklassen 0-9 Jahre entfallen nur 1,8 Prozent der Infektionen. und 4,3 Prozent auf das Alter 10-19 Jahre. Infizierte Kinder und Jugendliche machen also einen schwindend geringen Teil der Gesamtbevölkerung aus. Nur am Rande sei erwähnt, dass im Vergleich dazu, die Influenza-Infektionen 2018/19 in diesen Altersgruppen bei 13 Prozent lagen. Von Kindern und Jugendlichen geht zudem eine nur geringe Gefahr für eine Weiterverbreitung des Corona-Virus aus.

Angesichts dieser absolut marginalen Fallzahlen lassen wir Schulen ausfallen, entziehen Eltern dem Arbeitsprozess und gefährden unseren Nachwuchs sowohl in psychischer als auch bildungstechnischer Hinsicht? Tappen wir hier nicht in eine kognitive Falle, im angelsächsischen Sprachraum bezeichnet als „denominator neglect“, die Vernachlässigung des Nenners?

Hierzu ein Vergleich, der die Verhältnismäßigkeit verdeutlicht. Laut RKI erleiden 2,8 Millionen Menschen in Deutschland jährlich einen Haushaltsunfall. Die Wahrscheinlichkeit, sich im eigenen Haushalt  zu verletzen, ist somit 13mal höher, als sich mit Corona überhaupt nur zu infizieren.

Rückkehr zur Normalität ist überfälig

Es wird höchste Zeit, dass wir angesichts der Fakten wieder zur Normalität zurückkehren und uns sachlich damit auseinandersetzen, wie wir mit Erkrankungswellen zukünftig umgehen sollen. Menschlichkeit, Menschenleben, Rechtstaatlichkeit, Wirtschaft und Existenzgrundlagen dürfen nicht in einer oft nicht nachvollziehbaren Verbots- und Vorschriftenhysterie geopfert werden.

Am kommenden Montag starten in Nordrhein-Westfalen wieder die Schulen. Dort soll auch im Unterricht eine Maske getragen werden. Der Ärzteverband Marburger Bund hat eine Maskenpflicht im Schulunterricht – wie von Nordrhein-Westfalen vorgesehen – laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) als sinnlos kritisiert. „Wenn alle auf ihren Plätzen sitzen und Abstand sichergestellt ist, macht das Tragen von Masken während der Unterrichtsstunden überhaupt keinen Sinn und wäre eine überflüssige Behinderung“, sagte die Bundesvorsitzende Susanne Johna im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Sinnvoll ist die Maske dann, wenn es eng wird, etwa beim Verlassen der Klasse, vor dem Schulkiosk oder auf dem Pausenhof, wenn mehrere Klassen gleichzeitig Pause haben.“

Mehrere Länder haben dennoch eine Maskenpflicht an Schulen angekündigt. In Nordrhein-Westfalen müssen vom kommenden Montag an Schüler an allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen eine Mund-Nase-Maske tragen. Das gilt zunächst bis zum 31. August – sowohl im Schulgebäude als auch im Unterricht. Soweit Lehrkräfte den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Metern nicht sicherstellen können, gilt die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung auch für sie.

Maske als Symbol des Aktionismus

Hinsichtlich dieser Einschätzung und der oben zitierten Fakten, tritt die Hilflosigkeit der Regierungspolitik umso deutlicher zu Tage: Der Mundschutz mutiert zum politischen Symbol des Aktionismus: “Seht her, wir tun etwas und wir haben auch die Kinder und Schulen gut im Blick. Auch diese sind von uns – mit Mundschutz – bedacht.”

Dieses Signal ist zusätzlich grotesk, weil wir beachten müssen, dass die Regierungspolitik bei all diesen forschen Dekreten noch immer eine genaue Definition „wirksamer Masken“ schuldig geblieben ist. Nach wie vor ist auch ein aus grobmaschiger Wolle selbstgehäkelter oder ein aus Zwiebel- oder Kartoffelnetz gebastelter Mund- und Nasenschutz zulässig – mit zentimetergroßen offenen Maschen. Wie wirkungsvoll ein solcher ist, möge bitte jeder selbst beurteilen. Aber auch viele der käuflich erwerblichen Exemplare schützen weder Träger noch Gesellschaft. Das haben mittlerweile viele Menschen kapiert und fangen an, die Sinnhaftigkeit zu hinterfragen.

Wo sind wir bloß gelandet? Anstatt auf wirkungsvolle Maßnahmen zu setzen, fördert man Hysterie, Blockwartmentalität und bleibt beim wirkmächtigen Kritikunterdrückungssymbol, der Maske. Doch statt alle Energien in diese Zwangsbedeckung zu stecken, sollte man auf Alternativen schauen; denn über eines besteht wohl Einigkeit: Für die gute Bildung unserer Kinder ist der Präsenzschulbetrieb unersetzlich.

Und natürlich auch für die Familien und die Wirtschaft. Familien benötigen die Schulzeit ihrer Kinder, um arbeiten gehen zu können, da sie sonst die Aufsicht nicht gewährleisten können; das ist so in einer Gesellschaft, in der Familien von einem Gehalt nicht mehr auskömmlich leben können. Und die Wirtschaft hat in ihren internen Prozessen und Vorgängen ihre Arbeitnehmer – ob sie Eltern sind oder nicht – fest eingeplant. Natürlich ist sie weder willens noch in der Lage, bis in alle Ewigkeit grundfalschen Weichenstellungen der Politik, die Vater und Mutter in die Erwerbstätigkeit zwingen, auf dem Rücken ihrer Firma auszutragen.

Kindeswohl muss auch in der Pandemie absoluten Vorrang haben

Und was, wenn das dauerhafte Tragen von Masken unseren Kindern sogar schadet? Gesundheitlich wie psychisch? Diese Fragen sind noch immer nicht ausreichend geklärt. Eines steht allen „Faktenfindern“ und „Correctiven“ dieser Welt zum Trotz fest: Nicht für jeden ist das dauerhafte Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung unbedenklich.

Soll hier etwa ein großangelegtes Menschenexperiment auf Kosten unserer Kinder durchgeführt werden? Das wäre hochgradig unethisch und unmoralisch. Zudem stellt sich auch hier die Frage: Wo bleibt da die Verhältnismäßigkeit? Zudem der Schutz durch Masken wissenschaftlich nach wie vor zweifelhaft ist.

Jenseits aller Polemik gibt es offensichtliche und wirkungsvollere Alternativen zur Mund-Nasen-Bedeckung – etwa durch besseren Luftwechsel in Räumen. Das Portal „Heilpraxis“ schreibt hierzu: “Infektiöse Aerosole, also kleinste Teilchen, die längere Zeit in der Luft schweben können, stellen nach derzeitigen Erkenntnissen eine große SARS-CoV-2-Ansteckungsgefahr in Innenräumen dar. Mithilfe von Mund-Nasen-Bedeckungen lassen sich diese kleinsten Teilchen nicht filtern. Die Aerosole können sich innerhalb eines unbelüfteten Raumes anreichern, wodurch die Gefahr einer Infektion steigt. Während in den wärmeren Monaten die Innenräume gut belüftet sind und viele Aktivitäten nach draußen verlagert werden können, besteht die Gefahr, dass in den Wintermonaten die Infektionen wieder stärker ansteigen, da sich die Menschen vorwiegend in geschlossenen Räumen aufhalten.”

Daraus ergibt sich: Sind Räume richtig belüftet – auch im Winter -, so ist mehr für die Minimierung des Ansteckungsrisikos getan als durch symbolische Gesichtsbedeckungen. In Schulen, Kitas und öffentlichen Gebäuden wäre daher die Installation wirksamer Lüftungssysteme zur Luftumwälzung weit sinnvoller. Ich halte das für einen hervorragenden Vorschlag, der sofort in die Umsetzung müsste. Offensichtlich hat Deutschland viel Geld, denn wir geben es für alles Mögliche und Unmögliche aus. Ich denke, jedem von uns fallen auf Anhieb zahlreiche Beispiele ein, die belegen, dass deutsches Steuergeld mit den falschen Schwerpunkten – Stichwort: “alle Welt zuerst” -mit gutmenschlicher, ja nationalmasochistischer Wonne ausgegeben wird.

Bauliche und technische Aufrüstung Fehlanzeige

Dabei sollte Deutschland deutsches Steuergeld für die wichtigste Einheit im Staat, die Familie, einsetzen, um humanen und humanistischen Präsenzunterricht an Schulen gewährleisten zu können. Dazu gehören meines Erachtens nicht nur technische Maßnahmen, sondern auch die Schaffung baulicher Voraussetzungen, die zwingend notwendig sind, um die Abstandregelungen gewährleisten zu können. Aber auch behördliche Flexibilität ist gefragt: Viele Städte haben Stadt- und Messehallen, die derzeit ihrer regulären Verwendung quasi entzogen sind, welche sofort für Präsenzunterricht genutzt werden könnten – sofern man denn wollte. Dasselbe gilt auch für Turnhallen.

In der Flüchtlingskrise erwies sich der Staat als unglaublich kreativ, was die Bereitstellung improvisierter Räumlichkeiten für sogenannte Schutzsuchende anbetraf. Sogar eilig neu gebaut wurde für Flüchtlinge bundesweit wie verrückt – aber um Schulen in der Pandemie nach- und umzurüsten, ist kein Geld da? Dabei ist in Deutschland Bildung unverzichtbar – und umso wichtiger im Zeitalter der Dauerflutung unseres Landes mit Menschen aus bildungsfernen Schichten, mit oft weniger als dürftigen Deutschkenntnissen.

Auch müssten wir unsere Energien in die zahlenmäßige Aufstockung des Lehrpersonals an Schulen stecken, damit in deutlich kleineren Gruppen unterrichtet werden kann. Und dass wir eine Verbesserung der digitalen Infrastruktur und technischen Ausstattung von Schulen dringlich investieren müssen, liegt seit Jahren auf der Hand. Der hochgelobte „Digitalpakt“ hat diesbezüglich zu keinen nennenswerten Verbesserungen geführt. Warum ist die digitale Aufrüstung notwendig? Weil Digitalisierung die Unterstützung des Lernprozesses durch digitale Medien bzw. flankierende Lerneinheiten erst möglich macht.

Sie kann man auch infrastrukturell und organisatorisch maßgeblich den Schulbetrieb unterstützen: Der Unterricht mit dem Lehrer, die Vermittlung des Lernstoffs kann so in zwei oder drei Räumen gleichzeitig übertragen werden. Der Lehrer kann dabei beispielsweise von Raum zu Raum gehen, um dennoch persönlich zu betreuen. Da ist viel kreativer Gestaltungsspielraum, um vorhandene Ressourcen vernünftig zu nutzen, bis wir bessere Grundvoraussetzungen flächendeckend geschaffen haben werden. Die Digitalisierung des Schulalltags kann Lehrer somit enorm entlasten.

Bildungs- und Digitalisierungskrise auch unabhängig von Corona

Allerdings ist die Digitalisierung des Unterrichts um ihrer selbst willen nicht lernförderlich; sie kann den Präsenzunterricht niemals in Gänze ersetzen. Deshalb müssen wir Hygienemaßnahmen finanzieren, angefangen bei der lange überfälligen Sanierung von Schultoiletten, der Ausstattung von Klassenräumen mit Handwaschbecken, Papiertüchern und Desinfektionsspendern sowie der Sicherstellung einer ausreichenden Raumbelüftung (siehe oben).

Dies sind nur einige wenige Ideen, die wir als AfD-Fraktion bereits am 30. Juni 2020 (Drucksache 19/20568) in den Bundestag eingebracht haben. Wenig überraschend, dass sie von den Altparteien samt und sonders abgelehnt wurden. Doch selbst diese Ideen können nur ein Auftakt zur grundlegenden Umgestaltung unseres Bildungswesens in ein krisensicheres System sein. Viele dieser Forderungen beinhalten neben der Bewältigung der pandemischen Situation auch nachhaltig wirksame Maßnahmen gegen die generelle Bildungskrise in diesem unserem Land.

Vielleicht noch ein paar Überlegungen zum Schluss, die die Prägung unserer Kinder maßgeblich beeinflussen.

Die Mund-Nasen-Bedeckung entmenschlicht das Gegenüber. Mimik ist vielfach nicht mehr zu erkennen, da sich diese natürlich nicht auf die Augen beschränkt. Das macht unsere Kommunikation um ein Vielfaches emotionsärmer und sprachlastiger: Die so wichtige non-verbale Kommunikation wird reduziert. Mund-Nasen-Bedeckungen erfüllen nicht nur in dieser Hinsicht alle Kritikpunkte, die in den letzten Jahren gegen die religiöse Vollverschleierung vorgetragen wurden und sollen jetzt hier nicht im Einzelnen vorgetragen werden. Bei Interesse bietet sich hier ein weiterführender, wissenschaftlich fundierter, kontroverser Einblick in die Thematik.

Sind also die Coronamaßnahmen, insbesondere die Mund-Nasen-Bedeckung, mittlerweile etwa zur sichtbaren Erscheinungsform einer neuen religionsartigen Regierungsgläubigkeit geworden, die dem Träger das irdische Himmelreich und „ewiges Leben“, im Sinne einer Sicherheit vor der Corona-Ansteckung, vorgaukelt? Fast könnte man dies meinen. Dass wir Deutsche für derartiger Religionsderivate nach wie vor empfänglich sind, zeigt bekanntlich bereits die Klima-Religion. Sogenannte „Leugner“ werden dort – wie auch jetzt bei Corona – mit beinahe mittelalterlich anmutendem Verfolgungseifer auf dem medialen Scheiterhaufen verbrannt.

Die neue Religion und ihre Götter

Unsere Kinder werden unter der Knute der Mund-Nasen-Bedeckungen auf die neue Religion geprägt, deren religiöse Inhalte fluide sind, während Regierung aber im Wesentlichen den „Gottesstatus“ beansprucht. So lernen die Jüngsten schon früh, dass dieser „Gott“ allmächtig ist, dass sich gar unter dem Deckmäntelchen des Infektions- und Gesundheitsschutzes das Recht herausnehmen kann, in Familien eingreifen zu wollen;   Familien, die entweder nicht „maulkorb-willfährig“ sind oder womöglich auch zuvor schon an anderer Stelle durch Systemkritik auffällig wurden. Mit der Folge, dass Kinder und Familien zunehmend Angst haben, sich ducken – und artig Maske tragen.

Gibt es wirklich so viel mehr Gewalt in den Familien? Oder geht es vielmehr auch darum, dass Gesundheitsämter in mehreren Bundesländern bei Corona-Verdachtsfällen die Isolation von Kindern anordnen? Wie diese Woche unter zu Recht großer Aufregung bekannt wurde, sollen infizierte Kinder getrennt vom Rest der Familie in Qurantäne separiert werden. Bei Zuwiderhandlung droht die Inobhutnahme des Kindes. Mir bricht es das Herz, wenn kranke Kinder im Moment der höchsten Not aus ihren Familien deportiert werden sollen. Das soll gut sein für Kinder? Wo ist da die Verhältnismäßigkeit? Wo bleibt hier der Widerstand der empörten Familien?

Letztendlich gilt es auch, den Kindern wieder Zugang zu Eigenverantwortung zu verschaffen. Niemand sollte die Verantwortung für sich selbst in die Hände anderer Menschen und schon gar nicht in die des Staates legen müssen. Das führt generell zu einem Gefühl der eigenen Ohnmacht, der Selbstunwirksamkeit und des Ausgeliefertseins. Nur wer lernt, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, erlebt sich als wirksam und mündig. Wer die Verantwortung für sich selbst und seine Familie nicht tragen kann, ist mit der Verantwortung für andere, die sie selbst nicht tragen können, völlig überfordert.

Letztlich befördert eine solche Konstellation nur die Allmacht des Staates, oder besser: sie beflügelt die Allmachtsphantasien der uns schon länger in den totalen Sozialismus treibenden Regierenden. Dass diese Phantasien hart auf dem Boden der Realität zerschellen, das hat uns die Corona-Krise und die in ihrem Gefolge ergriffene Bemaßnahmung gezeigt. Der Staat konnte die den selbst angemaßten Verantwortungen – Schule, Betreuung, Pflege… – bislang nicht gerecht werden. Er war stets auf das Funktionieren der Einzelnen und der Familien angewiesen. Staatliche Angebote waren, wenn überhaupt nur in homöopathischen Dosen für sogenannte “Systemrelevante” vorhanden. Dass der Staat die Familien ersetzen kann, ist und bleibt ein marxistisches Hirngespinst.

Zurück zu Freiheit und Eigenverantwortung!

Dazu noch ein paar abschließende Überlegungen, die „kinderleicht“ nachzuvollziehen sind: Wenn ich zu einer Risikogruppe gehöre, schütze ICH mich. Wenn ich Immunsupressiva einnehmen muss, kann ich natürlich nicht mein Immunsystem einfach durch Sport und Ernährung etc. stärken. Das ist nicht die Schuld oder das Problem der anderen; dann muss ICH mich selber besser schützen – etwa mit FFP3-Masken mit Filter und sehr guter Hygiene.

Und: Ich nehme Rücksicht auf andere Menschen, indem ICH zuhause bleibe, falls ich Krankheitssymptome habe. Und falls ich das nicht kann, halte ich Abstand, trage eine wirksame Maske, wasche häufig die Hände, und huste/niese in die Armbeuge oder ein Taschentuch – genauso wie ich das schon vor 2020 getan habe.

Ja, das Maskentragen zu kritisieren, ist hochgradig politisch.
Es ist aber auch Ausdruck von gesundem Menschenverstand und ein Zeichen gegen die Willkür der nicht evidenzbasierten Maßnahmen.

Fazit: Schluss mit Hysterie und Willkür! Schluss mit Weltrettungsphantasien! Schluss mit Augenwischerei und dem Herumgedoktore an Symptomen! Stattdessen: Zurück zur individuellen Freiheit und zur Verantwortung des Einzelnen! Rückkehr zu Pragmatismus und sinnvollen, zukunftsgewandten sowie zukunftsträchtigen humanen und humanistischen Wegen aus der Coronamaßnahmenkrise für Deutschland! Und zwar – jawohl – ganz wörtlich für „Deutschland zuerst“.

 

 

Zur Person:

Nicole Höchst, Jahrgang 1970 ist AfD-Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz. Sie trat 2015 in die AfD ein und zog 2017 über die Landesliste Rheinland-Pfalz für den Wahlkreis 201 (Bad Kreuznach) in den 19. deutschen Bundestag ein. Dort ist sie unter anderem als Obfrau der Enquete-Kommission für Berufliche Bildung, als Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie im Unterausschuss für Bürgerliches Engagement tätig. Bis 2012 unterrichtete sie als Studienrätin am Staatlichen Speyer-Kolleg, anschließend war sie bis Oktober 2017 Referentin am Pädagogischen Landesinstitut (vormals IFB). Höchst war 2015 Mitglied der AfD-Bundesprogrammkommission und ist Schatzmeisterin des AfD-Kreisverbands Speyer. Sie ist katholisch, hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Speyer, wo sie auch Stadträtin ist.

Auf jouwatch veröffentlicht Nicole Höchst alle 14 Tage die kritische Kolumne „Höchst brisant“ zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Unter demselben Titel veröffentlicht sie in unregelmäßigen Abständen Videobeiträge auf ihrem YouTube-Kanal.

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