Null Problem mit linksextremen Covidioten: Kiez-Krawalle ohne Maske und Abstand

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Krawalle als Lifestyle: Linksextreme gegen Polizisten in Neukölln (Archivbild:Imago/Wagner)

Ein bemerkenswertes Beispiel für die Doppelmoral und Heuchelei deutscher Journalisten in der Berichterstattung über Demonstrationen in Zeiten von Corona lieferte gestern, keine Woche nach der allgemeinen Entrüstung über die rücksichtslosen Corona-Demonstranten beim „Tag der Freiheit“ in Berlin, die „Berliner Zeitung“ (B.Z,), die über die Räumungsaktion der Neukölln Kiez-Kneipe „Syndikat“ berichtete.

Die vom Gerichtsvollzieher angekündigte und schließlich in der Nacht zum Freitag in Angriff genommene Zwangsräumung der Kneipe wurde von hunderten Schaulustigen und Stammgästen beobachtet, die sich während der Aktion zunächst zu „Demonstranten“, dann zu teilweise extrem gewalttätigen Aktivisten wandelten. Es kam zu massiven Auseinandersetzungen mit der Polizei, zur Errichtung von brennenden Barrikaden und erheblichen Sachbeschädigungen. „Um die 40“ Randalierer wurden festgenommen.

Die übliche linke Ignoranz gegenüber marktwirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten und Vertragspflichten ließ die Protestler wohl übersehen, dass die Kneipe, so die B.Z., seit längerem keinen Mietvertrag mehr hatte, die Betreiber „aber nicht ausziehen wollten“. Was liegt da näher, als aus dem schuldhaften und/oder unwirtschaftlichen Verhalten der Gastronomen eine Fundamentalkritik an den „Wuchermieten“ zu basteln: Die Mieten im Schillerkiez seien seit Öffnung des nahe gelegenen Tempelhofer Feldes explodiert, maulen die Stammgäste, und  fürchten „Verdrängung“. Die nichtgezahlte Pacht des „Syndikat“ war von diesen Mietexplosionen allerdings gar nicht betroffen.

Die Proteste weiteten sich über die Nacht bis in den Freitag vormittag aus. Auch anderswo wurde protestiert, im Prenzlauer Berg sogar unter Einbeziehung von Kindern; insgesamt sollen laut B.Z. 2000 Demonstranten gezählt worden sein. Noch am Morgen standen in Neukölln etwa 200 „Räumungsgegner“ vor der Kneipe. Improvisierte Sitzblockaden in der Hermannstraße erzwangen Straßensperrungen, die zu riesigen Staus auf der Flughafenstraße, in der Thomasstraße und der Karl-Marx-Straße führten. 700 Polizisten waren im Einsatz; erst um 10 Uhr wurde der Protest teilweise beendet, doch fürs Wochenende wurden weitere Aktionen angekündigt.

Corona-Verstöße: Bei Autonomen und linksextremen Krawallmachern kein Thema

Abgesehen davon, dass derartige Extremzustände, die früher Primetime-Thema gewesen sind, inzwischen kaum mehr einen überregionales Nachrichtenwert haben (und anscheinend der Berliner Milieufolklore zugerechnet werden), und dass in Berlin der Linksextremismus als eine Art liebenswürdig-authentische Form von Lokalkolorit verniedlicht wird: Hier fällt vor allem auf, dass bei den gesamten Meldungen über die Ausschreitungen die eklatanten Verstöße gegen Corona-Auflagen mit keiner Silbe erwähnt wurden – obwohl auf dem zahlreich im Netz kursierenden Bildmaterial der Krawalle zu sehen ist, wie die Protestler dicht an dicht, allesamt ohne Maske sitzen und stehen.

Sind diese also nicht ansteckend, weil sie ja nicht für „krude Verschwörungstheorien“ demonstrieren oder es sich hier um keine „rechten Spinner“ handelt, sondern wieder mal um gute linke Weltverbesserer, wie schon bei den BLM-Aktionen vor sechs Wochen? Es wäre spannend zu erfahren, wie die B.Z., die sich an diesem irrationalen Spagat aktiv beteiligt, diesen Widerspruch auflöst.

Welche Schizophrenie hat deutsche Reporter und Redakteure eigentlich befallen, eine Großdemo von Grundrechts-Demonstranten kollektiv zu asozialen Superspreader zu stempeln und sie a priori zu den Schuldigen eines nächsten Lockdowns zu erklären, während bei Anarchisten, Steineschmeißer und Landfriedensbrecher, die dieselben Regeln sogar noch dreister missachten, Corona-Verstöße plötzlich kein Thema sind, weil sie ja für eine „noble Sache“ demonstrieren? (DM)

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