Kartoffel ohne Glyphosat: Grün-Deppen blamieren sich im NRW-Wahlkampf

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Die Grünen mal wieder auf Geisterfahrt (Foto:123rf-Lizenz)

Dumm, dümmer, grün: Wenn Ideologie und gutes Gewissen Oberhand gewinnen, kommt es auf Fakten nicht mehr allzu sehr an. Für die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen dachten sich oberschlaue Grünlinge gemeinsam mit ihrer hippen Werbeagentur griffige Slogans zu bunten Plakatmotiven aus. Gesunde, regionale Nahrungsmittel „ohne Chemie“ bildeten dabei eines von vielen Themen; konkret: Kartoffeln ohne Glyphosat.

Dumm nur, dass dieses nur in der Vorstellung von Grünen existiert. Denn Kartoffelfelder wurden noch nie mit Glyphosat behandelt – die sensiblen Nutzpflanzen würden durch den verschmähten Wirkstoff diverser Breitbandherbizide nämlich selbst absterben. Im Netz ließ der angebrachte Spott nicht lange auf sich warten:

(Screenshot:Twitter)

Vielleicht war aber mit „dickste Kartoffel“ auch ein neuer, bislang verborgener Männlichkeitskult gemeint? Vor einem Monat mache ja bekanntlich Parteipromi Cem Özdemir bei einem Interview in Stuttgart gegenüber einem Passanten, der von hinten in die Kamera redete, auf nicht minder dicke Hose – und tönte nassforsch: „Halten Sie die Fresse!“ Soviel Eier – Pardon: Kartoffeln – traute man den grünen Maulhelden bislang gar nicht zu…

Den klassischen Grünen-Wählern – vor allem den Erstwählern (das aktive Wahlalter ist bei dieser Kommunalwahl ja bereits auf zarte 16 Lenze abgesenkt) – dürfte der Fehler, so es denn einer war, überhaupt nicht aufgefallen sein: Unter „Kartoffeln“ verstehen die meisten von ihnen sowieso „Deutsche“, und Glyphosat halten sie vermutlich für ein neues Shisha-Aroma. Beides wird die Mehrheit dieser Zielgruppe wohl nicht einmal buchstabieren können. Kein Wunder, dass diese Partei für das Wahlrecht Minderjähriger auch auf Landes- und Bundesebene eintritt: Jedes Wahlkampfthema ist willkommen, mit dem sich noch mehr geistig Minderbemittelte erreichen lassen. (DM)

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