Kühnert & Co: Hurra, endlich Kapitalist!

0
Denken, ohne nachzudenken: Kevin Kühnert (Foto: Imago)

Bekanntlich sind Bundestagsabgeordnete Kapitalisten der schlimmsten Sorte. Sie kassieren Geld, ohne sich den Buckel krumm machen zu müssen. Hier und da ein wenig dumm herumschwatzen, belanglose Reden schwingen, herumreisen, in die Kamera grinsen – das war’s auch schon, den Rest erledigen die überteuerten Berater und die vielen Angestellten, die für die Politiker arbeiten. Dafür darf der Steuerzahler dann mehr als 10.000 Euro für jeden dieser überflüssigen Gestalten abdrücken und sich WIRKLICH den Buckel krumm machen. Bundestagsabgeordnete sind Ausbeuter mit der Lizenz zum Tröten.

Klar, dass so ein fauler Job auch für die größten Heuchler auf diesem Erdball, die Sozialisten und Kommunisten, höchst verlockend sind. Reden und Leben auf Kosten der anderen – was will man mehr.

In der Vergangenheit konnte so manch ein Politiker aber immerhin auf ein arbeitsreiches Leben zurückblicken, bevor er es sich auf der Abgeordnetenbank gemütlich machen durfte. Das ist heute anders, heute will man so schnell wie möglich abkassieren, ohne sich vorher irgendwo schmutzig gemacht zu haben. Am besten gleich nach der abgebrochenen Ausbildung oder Schule ran ans Rednerpult, besserwisserisch herumlabern und sich die Taschen vollstopfen. Kapitalismus in Reinkultur, denn als Diener des Staates, als Angestellte der Bürger betrachten sich die Politiker von heute schon lange nicht mehr.

Wie ähnlich die Abgeordneten alle ticken, erfährt man aus einem Tweet des FDP-Zerstörers Christian Lindner.

In der Debatte um die Ankündigung des sozialistischen Rotzlöffels Kevin Kühnert, der ja sehr gerne seinen Posten als Vorsitzender der „SPD-Tschekisten“ zugunsten einer Bundestagskandidatur abgeben will, schrieb Lindner folgendes:

„Ich bin selten mit @KuehniKev einer Meinung – was würde Abschluss seines Studiums daran ändern? Statt über Studienabschluss zu diskutieren, sollten wir lieber in der Sache streiten. Im Parlament müssen nicht nur Akademiker sein. CL“

Eine Krähe hackt eben der anderen kein Auge aus und Lebensleistung ist bei weitem kein Kriterium mehr, um sich als Dummschwätzer zu profilieren.

Wie tief der sozialistische Nachwuchs im Dickdarm des bösen Kapitalismus steckt, erfahren wir dann aus dieser Meldung:

Die potenzielle Nachfolgerin von Kevin Kühnert an der Spitze der Jusos Jessica Rosenthal will ebenfalls für den Bundestag kandidieren. Das bestätigte die 27-Jährige, deren Bewerbung um den Vorsitz der SPD-Nachwuchsorganisation als am chancenreichsten gilt, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben). „In den letzten Jahren haben wir Jusos uns extrem erfolgreich mit unseren Positionen eingebracht und Debatten geprägt.

Wir haben immer gesagt, dass wir auch personell Verantwortung übernehmen wollen – in der Partei und in den Parlamenten“, sagte Rosenthal dem RND. „Gerade kandidieren viele junge Menschen beispielsweise in NRW für die Räte, worauf ich sehr stolz bin“, so die 27-Jährige weiter. „Die SPD muss bei der kommenden Bundestagswahl zeigen, dass ihnen die junge Zielgruppe wichtig ist und sich entsprechend inhaltlich aber eben auch personell aufstellen. Mein Anspruch ist es natürlich mit gutem Beispiel voran zu gehen, daher kann ich mir prinzipiell eine Kandidatur bei der nächsten Bundestagswahl vorstellen“, kündigte sie an. (Quelle: dts)

Ein kleiner Hinweis: Diese Dame will den Kapitalismus überwinden. Selten so gelacht.

 

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram