„Panikship“ statt Parship: Alle 15 Sekunden krepiert nicht nur ein Single an Corona

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Covid-Todesangst überall (Bild:Meis)

Dass sich alle 11 Minuten ein Single über Parship verliebt, ist gar nichts gegen die neuen, frisch frisierten Corona-Todesstatistiken: Inzwischen stirbt nämlich – so belehrte uns gestern „Focus„, das Zentralorgan der Rocky Horror Corona Show – „alle 15 Sekunden ein infizierter Mensch an Corona“. Dass diese Aussage selbst nach den hanebüchenen Zählkriterien der WHO nicht stimmt, da sie sich auf „an und mit“ Corona Verstorbene bezieht, einmal beiseite gelassen: Die Panikmache, die Corona zum schlimmsten Menschheitsübel der jüngeren Geschichte stempelt, kennt keine Grenzen mehr.

Weder die Tatsache, dass die Grippetoten in diesem Jahr ebenso signifikant zurückgehen wie die Herz- und Kreislauftoten – und zwar in etwa in dem Umfang, in dem sogenannte „Corona-Toten“ weltweit die Schlagzeilen dominieren, macht die Katastrophenpriester in deutschen Redaktionsstuben dabei ebensowenig stutzig wie die immer verrückteren Erfassungsregeln zur Dramatisierung der Statistiken – denenzufolge neuerdings alle den Opfern der Pandemie zugerechnet werden müssen, die vor ihrem Ableben schon einmal positiv getestet waren. Offiziell soll damit vermieden werden, dass „im Zweifel Todesfälle übersehen werden“ – wo doch das genau Gegenteil der Fall ist.

Dass die Alarmmeldungen inzwischen fast aufs Wort den ganz bewusst gewählten Hilfsappellen und Hooklines von Unicef, Welthungerhilfe und humanitären Hilfsorganisationen ähneln („Alle 10 Sekunden stirbt ein Kind!“), ist kein Zufall: Nur so kann das Dauer-Reizniveau beibehalten werden. Die Bevölkerung darf und soll keinesfalls zur Ruhe kommen. Und um die Tragweite der Pandemie richtig einzuordnen, wird zunehmend dazu übergegangen, ein schon viel längeres, möglicherweise unbemerktes Grassieren von Corona in der Vergangenheit zu behaupten – um so auch noch die Grippetoten des Winters oder gar vom vergangenen Jahr dem Virus in die Schuhe schieben zu können.

Am besten deklariert man gleich alle, die in den letzten fünf Jahren irgendwann einmal gehustet haben und seither das Zeitliche segneten, als Corona-Tote. Und wo man schon dabei ist: Warum so bescheiden? Bestimmt findet sich bald ein Wissenschaftler, der postuliert, Sars-CoV2 sei schon Sars-Cov1, ja vermutlich schon vor Ewigkeiten über die Welt gekommen. Vielleicht müssen gar die Toten des Dritten Reichs oder des 2. Weltkriegs neu ausgezählt werden – weil möglicherweise ein großer Teil davon in Wirklichkeit an Corona gestorben ist. (DM)

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