Grüne und Linke toben: Islamkritische Journalistin Güner Balci wird Integrationsbeauftragte von Neukölln

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Güner Balci (Bild: gemeinfrei)

Güner Balci – Journalistin und Autorin mit türkischen-alevitischem Migrationshintergrund – wurde am Montag zur neuen Integrationsbeauftragten von Neukölln ernannt. Grüne und Linke sind sich sicher: Da Balci sich mehrfach kritisch zu Islamverbänden geäußtert und Thilo Sarrazin unterstützt habe, sei sie als Integrationsbeauftragte nicht tragbar. 

Die Neuköllnerin Güner Balci, Journalistin – unter anderem bekannt geworden durch die 2010 im ARD gesendete Dokumentation „Kampf im Klassenzimmer“, die das Ausmaß fehlgeleiteter muslimischer Migration wie kaum ein anderer Film aufzeigt – ist neu Integrationsbeauftragte des hoch islamierten Berliner Stadtteils Neukölln.

Linke und Grüne hyperventilieren akutell und machen geltend, dass die 45-Jährige Balci sich mehrfach nicht islamdevot geäußert habe und mehrfach Vorurteile gegenüber Musliminnen gezeigt habe. „Frau Balci ist für Aussagen wie ‘Der Islam ist eine geladene Waffe‘ bekannt“ – so das aus dem Zusammenhang gerissene Zitat – welches die Neuköllner Linke nun versucht gegen Balci ins Feld zu führen. Der Linken-Abgeordnete Ahmed Abed warf der Filmemacherin gar vor, mit ihrer Dokumentation Im Schatten der Clans „migrantische Großfamilien stigmatisiert“ zu haben. Der Berliner Landesverband der Linkspartei fordert nun, die Ernennung der Balcis zur Integrationsbeauftragten des Bezirks Neukölln zurückzunehmen.

Balci, eine scharfe Kritikerin der reaktionären Islamverbände und Kämpferin gegen die muslimische Geschlechterapartheid und islamische Parallelgesellschaften, sei eine „bizarre Fehlbesetzung“, so die Grünen-Abgeordnete Susanne Kahlefeld.

Die links-grüne Entrüstung richtet sich auch gegen Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD): Dieser habe nicht, wie vorgesehen, den Neuköllner Migrationsbeirat an der Auswahl und Ernennung Balcis beteiligt. Hikel verteidigte die Personalentscheidung: „Frau Balcı steht mit ihrer Arbeit dafür, patriarchale Strukturen zu überwinden und junge Frauen und Männer zu emanzipieren. Daran kann ich nichts Falsches finden.“  (SB)

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