Anleitung zum Boykott? Google Maps markiert Geschäfte von Schwarzen

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Diskrimminierung via Google-Feature (Bild: Screenshot)

Der Mega-Konzern Google hat in seiner Suchmaschine und im Online-Kartendienst Google-Maps einen Algorithmus integriert, der von Schwarzen geführte Geschäfte favorisiert und mit einem dementsprechenden Label hervorhebt.

Ganz im „Black-Lives-Better“-Wahn gefangen, betreibt der Technologiekonzertn Google offene Diskriminierung. Google nun führt ein Feature ein, das Unternehmen, die Schwarzen gehören, mit einem speziellen Symbol kenntlich macht. So könne man künftig dank des „Black-owned“- Labels gezielt schwarze Geschäftsinhaber unterstützen, erklärt der Konzern auf seiner Seite:

As part of our ongoing commitment to racial equity, we’re introducing an icon that makes it easier to identify and #SupportBlackBusiness in the U.S., in partnership with @UsBlackChambershttps://t.co/2NRpzGSVGn

 „Mit diesem Attribut möchten wir Search und Maps inklusiver gestalten und schwarzen Unternehmern helfen, wenn sie es am dringendsten benötigen“, heißt es weiter. Dies wird durch ein schwarzes Herz mit einem dreifarbigen orangen Hintergrund symbolisiert. Businesses, die das neue Icon anfordern wollen, müssen sich zunächst per Mail, Telefon oder Post verifizieren. Dabei ist es noch unklar, wie Google überprüfen möchte, ob die Business Owner wirklich Schwarz sind.

Google-Geschäftsführer Sundar Pichai hatte vor einem Monat bereits angekündigt, die „schwarze Community“ unterstützen zu wollen. Organisationen, die sich „für die Beseitigung rassistischer Ungleichheiten einsetzen“, stelle er zwölf Millionen US-Dollar zur Verfügung. Weitere 25 Millionen Dollar würden zudem für antirassistische Werbung bei Google Ad Grants bereitgestellt werden.

Eine ganz ähnliches „Diskriminierung-Icon“ führte Google bereits 2018 ein. Damals wurden Unternehmen, die von Frauen oder Angehörigen der LGBTQ+ Communiy geleitet wurden, offen priviligiert.

Wer die offen rassistische Bevorzugung, die offene Diskriminierung jener, die nicht zu sogenannten Minderheiten gehören, nicht mehr mittragen möchte, kann die Google-Markierung ebenfalls nutzen. (SB)

 

 

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