Wenn die Hayali mit dem „Jammerlappen“ vor dem Gesicht auf ne Demo geht

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Dunja Hayali - voller Zivilcourage - auf Tour (Foto:Imago/Agentur54Grad)

Während der Corona-Demos in Berlin hatte sich die Systemjournalistin Dunja Hayali so bedrängt gefühlt, dass sie den öffentlich-rechtlichen TV-Dreh aus angeblichen Sicherheitsbedenken abbrechen ließ. Ein altbekannter Taschenspielertrick der öffentlich-rechtlichen Neigungsjournalistin. Hayali war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Dushan Wegner formuliert zielgenau, wie das Getrickse von Dunja Hayali funktioniert: Sie „geht auf eine Demo, in der Menschen gegen das System protestieren, für das in deren Augen auch Frau Hayali steht. Das ist der Trick: Frau H. filmt Menschen, die sich von ihrem Tun verletzt fühlen, und dann instrumentalisiert sie die unprofessionellen Reaktionen“.

Verachtung und Doppelmoral der Systemjournalisten

Wie Hayali vorgegangen ist, welche Zuschreibungen sie Menschen zukommen lässt, die für etwas auf die Straße gehen und demonstrieren, das Neigungsjournalisten wie ihr nicht in den links-grünen Kram passen, dass kann im öffentlich-rechtlichen ZDF-Interview nachgelesen werden: Auf die Frage warum sie auf die Demo in Berlin gegangen sei, antwortet Hayali – ganz die unvoreingenommene Journalistin mimend: „In meinem Talk-Magazin am kommenden Donnerstag wollen wir über die aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie sprechen. In diesem Format mache ich mir immer selbst auch ein Bild vor Ort, wenn dies möglich ist. In diesem Fall wollte ich wissen: Was sind das für Menschen, die Hygiene- und Abstandsregeln missachten, an Covid-19 nicht glauben oder leugnen, dass es das Virus gibt“.

Bei ihrer „Recherchearbeit“ sei sie auf ein „zum Teil kruder Mix aus Menschen von ganz links bis ganz rechts“ getroffen. „Dann waren dort zahlreiche Menschen, die nur noch glauben, was sie glauben wollen, und denen gründlich recherchierte Fakten egal sind – weil sie nur noch glauben, was sie auf irgendwelchen Internet-Seiten zu lesen bekommen und dort ihre eigene Überzeugung/ Ideologie bestätigt sehen“.

Und dann die entscheidende Frage des „kritischen“ ZDF-Interviewers: „Wie haben Sie die Anfeindungen erlebt?“

„Ich bin es gewohnt, verbal angefeindet zu werden. Deshalb gehen das Team und ich zu solchen Veranstaltungen mittlerweile nicht mehr ohne Sicherheitspersonal hin – traurig genug, aber alles andere wäre leichtsinnig. Auch gestern habe ich viele Schimpfwörter und Beleidigungen gehört, die ich nicht wiederholen möchte. Zudem sind wir attackiert worden. Diese Einschüchterung darf uns aber nicht daran hindern, weiter unseren Job zu machen. Und glücklicherweise bin ich ja auch mit Menschen ins Gespräch gekommen.“

Dann habe sich – so Hayali- die Stimmung aufgeheizt, nachdem die Polizei ankündigte, die Demo auflösen zu wollen. Damit Hayalis Einsatz den richtigen Dreh – also die Bedrohung von rechts bekommt, berichet die ZDF-Moderatorin von einer größer werdenden Gewaltbereitschaft und einer „krassen“ Energie, die sie verpürt hätte. „Also haben wir gesagt: Das war`s für uns. Der Dreh mit meinem TV-Team ist vorbei. Denn deren Sicherheit, also Kamerafrau, Ton-Assistent und Autorin, geht immer vor. Und so haben wir den gefährlichen Bereich, der sich um uns herum gebildet hatte, zügig verlassen“.

Die ganze, öffentlich-rechtliche Darstellung – in keiner Sekunde durch kritische Nachfragen gestört –  rundet Hayali mit ihrer Einordung der dort Demonstrierenden ab, die einmal mehr zeigt, welche Verachtung diesen Bürgern entgegen gebracht wird:

„Ich persönlich fand diesen Mix an Menschen erschreckend. Ein Mix, der nicht nur die extremen Ränder, Verschwörungsideologen und Diktatur-Rufer gezeigt hat, sondern auch Teile aus der Mitte unserer Gesellschaft. Diese Menschen sagen, sie wollen das Grundgesetz und unsere Grundrechte schützen und treten sie, jedenfalls Teile von ihnen, gleichzeitig mit Füßen. Genauso wie die Meinungs- und Pressefreiheit.“

Hayali war zu keinem Zeitpunkt gefährdet

Auf Instagram postete die Moderatorin am Abend ein Video, das die angebliche Pöbel-Attacke belegen soll. Der Polizei jedoch war der Vorfall am frühen Samstagabend nicht bekannt, wie eine Sprecherin auf B.Z.-Anfrage sagte.

Auf dem Video, das offenbar Hayali selbst aufgenommen hat und das die ganze Zeit mitläuft, ist klar zu hören, wie sie beschimpft wird. Zu hören sind Sprechchöre, die „Lügenpresse“ skandieren. Es ist aber auch eindeutig zu sehen, wie Hayali die Demonstranten geradezu provoziert. Auch ihre martialisch wirkenden Sicherheitsleute zeigen ein provokantes Auftreten. „Ich habe Frau Hayali auf der Demo live erlebt. Mein Fazit: rüpelhaft, arrogant, rücksichtslos und unhöflich. Sie und ihr gesamtes Team“, berichtet laut dem Journalisten Reitschuster eine Augenzeugin auf Twitter. Auch andere Demo-Teilnehmer sahen das so. Hier kann man sich selbst ein Bild machen und Hayalis Video ansehen.

Hier Hayalis „Spießrutenlauf“, von der Bild-Zeitung veröffentlicht:

Das, was auf ihrem Video zu sehen ist, hat jedoch wenig bis nichts mit dem dramatischen Duktus zu tun, in dem der Vorfall in den Schlagzeilen verbreitet wurde. Hayali war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Ein Angriff auf die Systemjournalistin ist ebensowenig zu sehen, wie eine Bedrohung der Pressefreiheit durch die Demoteilnehmer der „Querdenken 711“-Demo.

Und wieder einmal Beifall von den Kollegen

Beifall für so viel „Mut“ von den „Kollegen“ war Hayali sicher:

Andere Systemkollegen wie der indisch-pakistanischstämmige  Spiegel-Schreibering Hasnain Kazim – sparte sich die Lubhubelei und macht klar, wie Leute wie er mit Bürgern, die nichtgenehme Meinungen vertreten, umgehen würden. Kazim wurde bekannt, nachdem er Alexander Gauland nach dessen Kritik an der Masseneinwanderung entgegnete: „Gewöhn dich dran. Wir sind hier, werden immer mehr und beanspruchen Deutschland für uns. Ob du willst oder nicht.“

Hayali mit Antisemiten im Gepräch

Ob Hayali weiß, wen sie da interviewt und ob sie den bekennenden Antisemiten Fuad Musa auch in die Reihe jener Menschen stellt, die sie als „erschreckend“ befand, ist nicht klar. Musa, immer parat, wenn es darum geht, sich für die Vernichtung Israels auszusprechen, im regen Gespräch mit Hayali am Samstag in Berlin:

 

„Opferlamm Hayali ist – dieses Mal in Berlin – erneut geschlachtet worden“

Es ist nicht das erste Mal, dass Hayali so vorgegangen ist. Diese billigen Taschenspielertricks wandte die Neigungsjournalistin, die – fest eingebunden in die Propagandaabteilung der Bundeskanzlerin und für diesen Dienst wohl kaum Pressefreiheit reklamieren kann – beispielhaft in Chemnitz an.

Dort traf sie 2018 auf die Publizistin Inge Steinmetz.

Steinmetz meldet sich nun auch zur Berliner Demonstration zu Wort, wo sie – wieder einmal – auf Dunja Hayali traf:

„In der Straße des 17. Juni stand ich (ich schwöre es!) wirklich nur rein zufällig – schon lustig, wie das Schicksal so spielt – wie damals in Chemnitz, wieder in der Nähe von Dunja Hayali, ihrem mehrköpfigen Kamera- und Sicherheitsteam! Es war der Moment, wo sie – auf Anordnung eines ihrer Bodyguards – das Feld räumte! Die „Lügenpresse“-Rufe aus unseren Reihen müssen „gefährlich“ gewesen sein. Ob für Frau Hayali oder für die Aufnahmen, das bleibt offen. Auf alle Fälle wird genug Filmmaterial zusammen gekommen sein, damit die preisgekrönte Sportjournalistin eine Sendung machen kann, in der die „RECHTEN“ wieder als das dastehen, was Frau Hayali schon immer wusste: GEFÄHRLICH, UNBERECHENBAR, RASSISTISCH! Das Opferlamm Hayali ist – dieses Mal in Berlin – erneut geschlachtet worden. Wie oft lässt sich ein Lamm eigentlich schlachten?
Ach ja, hat sich Merkel eigentlich schon zu der Veranstaltung gemeldet? Aber wieso sollte sie sich denn auch um 17.000 „Covidioten“ in eigenen Land kümmern, wenn es weltweite Probleme zu klären und Milliarden Steuergelder ans Ausland zu verteilen gibt? Wer ständig die ganze Welt rettet, der weiß sicherlich nicht mal, dass eine Demo vor der eigenen Haustüre stattfindet!.“ (SB)

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