„Covidiot“ Steinmeier: Vom Super-Spreader zum Super-Heuchler

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Frank-Walter Steinmeier lässt seine Maske fallen? (Foto: Imago)

Es sieht so aus, als ob dieses angeblich bösartige Virus nur die Untertanen befällt, den Mächtigen geht Corona dagegen sozusagen „am Arsch“ vorbei, statt die Lunge anzugreifen.

Bestes Beispiel: „Covidiot“ Frank-Walter Steinmeier. Gestern noch schrieb jouwatch:

„Während die Berliner Polit-Créme in geheuchelter Empörung ihre Verachtung für die Demonstranten der vorgestrigen Mega-Demo kundtun und wutschnaubend die „Rücksichtslosigkeit“ und „Fahrlässigkeit“ der auf Maske und Abstand verzichtenden Protestierer anprangern, fällt ihnen ausgerechnet der erste Mann im Staat in den Rücken: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier höchstselbst zeigte nämlich anlässlich eines Besuchs ins Südtirol, was er privat vom Maskentragen hält – anscheinend nichts.

Auf Twitter kursiert seit vorgestern das Foto, das Steinmeier mit einer Gruppe Volksmusikanten dicht an dicht stehend zeigt – ohne jeden Mundschutz und ohne Abstand. Und das, obwohl in Südtirol  seit dem 10. Juni die Abstandsregel von einem Meter gilt – beziehungsweise andernfalls überall dort wo diese Distanz nicht einhaltbar ist, ein Mund- und Nasenschutz notwendig ist. Anscheinend gelten diese Regeln weder für den mitposierenden Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher, noch für seinen Stargast Steinmeier.“

 

(Screenshot:Twitter)

Nur wenig später folgte dann der heuchlerische Auftritt in einer Videobotschaft dieses albernen Zeitgenossen. Hier die Rede im Wortlaut:

„Liebe Landsleute,

viele von Ihnen sind gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt. Oder Sie haben, so wie ich, noch ein paar wenige freie Tage vor sich. Ich hoffe, dass Sie in der Ferienzeit Erholung gefunden haben. Dass Sie, im wahrsten Sinn des Wortes, einmal durchatmen konnten nach den schwierigen Wochen, in denen das öffentliche Leben bei uns zum Stillstand gekommen war.

In diesem Sommer können wir wieder reisen, noch eingeschränkt, nicht alle Reiseziele waren erreichbar, aber immerhin – wir können Ausflüge ins Grüne machen, Restaurants und Cafés sind wieder geöffnet. Noch im März oder April hätte das kaum jemand für möglich gehalten. Wir alle zusammen haben es möglich gemacht, und wir machen es Tag für Tag möglich – indem wir Abstand halten; indem wir die Hygieneregeln beachten, Mund- und Nasenschutz dort tragen, wo es empfohlen wird; auch, indem wir auf diejenigen achtgeben, die besonders gefährdet sind.

Ich bin froh, in einem Land zu leben, in dem sich so viele Menschen von Vernunft, Verantwortungsgefühl und Solidarität leiten lassen.

Aber der Zwischenerfolg darf uns nicht leichtsinnig machen. Die Sommerlaune tut uns allen gut. Doch sie darf nicht dazu führen, dass wir nachlässig werden im Kampf gegen die Pandemie. Denn wir sehen in diesen Tagen doch, wie unsicher und wackelig die Lage weiterhin ist. Nein, die Pandemie ist nicht vorbei, sie ist nicht überstanden, wir sind vielmehr mittendrin. Die Infektionszahlen in Deutschland sind zwischendurch wieder angestiegen.

Die Verantwortungslosigkeit einiger weniger ist ein Risiko für uns alle! Wenn wir jetzt nicht besonders vorsichtig sind, dann gefährden wir die Gesundheit vieler. Und wir gefährden darüber hinaus die Erholung unserer Gesellschaft, unserer Wirtschaft, unseres Kulturlebens.

Jede und jeder von uns steht jetzt in der Verantwortung, einen zweiten Lockdown zu verhindern. Denn es ist doch ganz klar: Eine weitere Phase des Stillstands würde uns alle noch viel härter treffen.

Deshalb heute meine Bitte an Sie: Lassen Sie uns jetzt besonders vorsichtig sein – in der Freizeit, bei der Arbeit, aber auch am Urlaubsort und nach der Rückkehr von einer Reise!

Der Weg zur Normalität, die wir uns doch alle wünschen, geht nicht über Leichtsinn, Sorglosigkeit und Ignoranz. Normalität, ein Leben ohne Maske und Abstand, werden wir nur erreichen, wenn wir die Zeit bis zur Verfügbarkeit wirksamer Medikamente überbrücken mit Disziplin und Vernunft.

Meine Bitte gerade jetzt am Ende des Urlaubs: Gehen Sie weiterhin keine unnötigen Risiken ein! Und nutzen Sie die Möglichkeiten, sich testen zu lassen. Auch wenn’s schwerfällt: Bewahren wir Geduld und verhalten wir uns vernünftig!

Ja, es ist Sommer, aber es ist ein Sommer zwischen Hoffen und Bangen. Lassen Sie uns gemeinsam alles dafür tun, dass wir gut durch den Herbst und den Winter kommen.

Alles Gute – und geben wir acht aufeinander!“

Was soll der normale Bürger von so einem Bundespräsidenten halten, der seine Untertanen dermaßen verarscht? Aber vielleicht hat dieser Auftritt auch sein Gutes, zeigt er doch, dass diese ganze Pandemie die reinste Farce ist, um eine neue, linke Weltordnung zu installieren.

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