SPD-Klingbeil erklärt ganz unverblümt: Corona-Sozialismus ist die neue Normalität

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SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil (Foto:Imago/photothek)

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat in einem verräterischen Tweet alle Befürchtungen bestätigt, die die Kritiker der im Zeichen der Pandemie verfügten Grundrechts- und Freiheitsbeschränkungen auf die Straßen treibt: Spaltung und Hass gegen Regierungsgegner, Verherrlichung der Volkssolidarität, die Pandemie als neue „Normalität“.

Dies war und ist der Traum der Linken, und nur darum geht es ihnen, und Corona ist ihnen dazu willkommenes Mittel zum Zweck: Im Namen der neuen „Volkssolidarität“ soll aus der vormals freiheitlichen Gesellschaft mit unzähligen pluralen, kontroversen, pulsierenden Meinungs- und Interessengruppen eine gleichgeschaltete, konformistische Masse von Untertanen geformt werden, die ohne zu Murren den ideologischen Systemumbau mit(er)trägt – und zwar weltweit.

(Screenshot:Twitter)

Die Appell an die „Solidarität“ der vorbildlichen Deutschen findet seine Entsprechung im Zusammenrücken der Staatengemeinschaft. In diesem Sinne hatte gerade erst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Corona-Pandemie als „Herausforderung für Jahrzehnte“ ausgerufen – auch hier soll der Epochenschnitt deutlich werden. Es gab eine Zeit der Freiheit, vor Corona – und jetzt gibt es eine Zeit der Unterwerfung, seit Ausbruch der Pandemie. Und wo Angst die Massen gefügig macht, dulden sie die Allmacht der Weltenlenker und Menschheitsbeglücker – und deren Masterplan nimmt Konturen an.

Überwindung der souveränen Nationalstaaten durch Zentralisierung von Macht – erst nach Brüssel, dann Richtung UN. Gängelung und Steuerung der zuvor bewusst in die Krise getrieben Weltwirtschaft. Umbau ganzer Schlüsselindustrien im Sinne rein theoretisch-akademisch erdachter Klimaziele. Energie- und Mobilitätswende. Und nicht zuletzt: Auflösung der westlichen Kulturnationen mit ihrem „rassistischen“ Erbe durch gezielte Migrationsförderung.

All dies lässt sich im Corona-Bannstrahl, unter der pandemischen Knute viel leichter und geräuschloser verwirklichen. Die „gelenkte“ Demokratie der moralisch Erhabenen – im Gegensatz zu den „Populisten“ – entspricht dem chinesischen Modell; kein Wunder, dass Peking so eng mit der WHO verzahnt ist und die Entwicklung einer Krise mit Genugtuung verfolgt, die ihren Ausgang in China nahm.

Gut gegen Böse – wie gehabt

Deshalb wird auch hierzulande jetzt Subordination und Anpassung hochgehalten und propagandistisch in beispiellosem Ausmaß gefördert. Seit 80 Jahren war die Parole „Wir halten uns an die Regeln!“ in Deutschland nicht mehr so positiv konnotiert und salonfähig wie heute – einschließlich der Verpönung jeglicher kritischer Hinterfragung der Regeln, wer sie macht und warum.

Und so werden „Maskenverweigerer“ zu neuen Aussätzigen und vogelfreien Asozialen erklärt, Corona-Leugner und „Skeptiker“ zu Saboteuren an der Volksgesundheit und somit am Allgemeinwohl gemacht. Der Gute trägt Maske, der Böse nicht – und ist damit auch gleich als Rechter identifiziert. Diese Zusammenfassung von Feindbildern dient der Polarisierung und Frontenverhärtung.

Der Corona-Sozialismus kennt nur die mitläuferische Einheit der Masse – und die Feinde, die es zu eliminieren und auszustoßen. Keine rechtlichen oder politischen Kategorien definieren die Grenzen, sondern überhöhte Moral, die keine Fehler kennt und keine Abweichler duldet. Das ist die große Spaltung, die die Regierung Merkel mit der Flüchtlingskrise bereits ins Land getragen hat und die nun in der Pandemie ihre Vertiefung findet.

Spaltung mit Ansage

Offener als seinen Genossen lieb sein kann, hat Klingbeil hier wohl versehentlich etwas zu forsch aus dem Nähkästchen geplaudert: Der Plan hinter dem ganzen Zirkus der zum Selbstzweck verkommenen Pandemie sollte eigentlich (noch) nicht allzu offen aufs Brot geschmiert werden, solange sich der neue Linksstaat seiner unbedingten Meinungskontrolle im tobenden Info- und Framingkrieg noch nicht völlig sicher sein kann.

An der Erringung dieser Totalkontrolle wird natürlich eifrig gearbeitet; konservative, liberale und kritische Journalisten finden weder in öffentlich-rechtlichen Sendern noch in der „leitmedialen“ Presse Gehör, und müssen zu den Freien Medien oder in die Weiten des Internets abwandern, wo sie zwar potentiell unbegrenzte Reichweite erzielen könnten, in einem regelrechten Orkus unzähliger Stimmen unterzugehen drohen und zudem mit jeder Menge dubioser und unseriöser Kanäle konkurrieren müssen.

Und selbst dort jagt sie der Staat mit Schikanen und Zensurmaßnahmen: Netzwerkdurchsuchungsgesetz, Urheberrechtsrichtlinie, Gesetze gegen „Hassrede“ im Netz. Fortgesetzter Druck auf die Provider, zu löschen und sperren. Und natürlich der Einsatz sogenannter „Faktenfinder“, finanziert aus Steuermitteln und von ausländischen Agendasetter-NGO’s finanziert, um kritische Debattenbeiträge zu diffamieren und „einzuordnen“. (DM)

 

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