Schon die Kleinsten werden abgerichtet: Maskenpflicht an Schulen geplant

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Auch Lehrer sollen in Meck-Pomm Maske unterrichten (Imago/ZUMAWire)

Immer schneller nähert sich die Corona-Realität in Deutschland einem Orwell’schen Alptraum an: Dass die Maske so alltäglich und selbstverständlich zum Alltag gehören soll „wie die Anschnallpflicht beim Autofahren“, wie gestern ein Twitter-User schrieb, und letztlich von ihrem eigentlichen Zweck längst entkoppelt ist: Das zeigen die Bemühungen der Politik, bereits die Jüngsten der Gesellschaft frühzeitig daran zu gewöhnen und so zu konditionieren.

Nicht nur in NRW, wo Maskentragen ab dem neuen Schuljahr verpflichtend gilt, ist die Marschroute gesetzt: Nachdem der Berliner Senat schon vor einigen Tagen darüber diskutierte, wagte nun den nächsten Dammbruch Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Bildungsministerin Bettina Martin den Vorstoß, die sich ebenfalls für eine Maskenpflicht in Schulen aussprach – und gleich Nägel mit Köpfen machen will: Morgen schon wolle sie dem Landeskabinett eine entsprechende Entschlussvorlage unterbreiten, sagte die Ministerin laut „RBB-Inforadio„. Die Pflicht, so sie denn kommt, soll direkt nach den Sommerferien zu Schulbeginn greifen.

Schulunterricht, so Martin, sei „nur möglich sei, wenn sich die Menschen auch im Alltag an die Schutzmaßnahmen halten“. Das Virus dürfe „nicht in die Schulen hineingetragen werden.“ Falls dies doch passiere, müsse der „bestmögliche Schutz“ gewährleistet sein – deshalb Masken für Schüler; und übrigens auch für Lehrer, sofern diese den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhalten können. Wie lebendiger Schulunterricht, das Sprechen unter der Maske und unbeschwertes Atmen angesichts dieser Schikane überhaupt möglich sein soll, bleibt abzuwarten.

Doch der Staat verfolgt dabei ganz eigene Ziele: Wenn diese Maßnahme nun auch nach und nach in anderen Ländern buchstäblich „Schule machen“ wird, so steht damit einer frühzeitigen Massenkonditionierung von Kindern und Jugendlichen nichts mehr entgegen, die aufgrund der gesetzlichen Schulpflicht für die Dauer ihres Schulbesuchs ja dem Zugriff des Elternhauses entzogen sind. So früh wie möglich soll diese formbare, noch nicht persönlichkeitsgefestigte und somit zwangsläufig unkritische Generation aufs Tragen der Mund- und Nasenbedeckung als lebenslange Alltagsbegleiterscheinung, als Dauerutensil abgerichtet werden.

Psychische Langzeitschäden und Kommunikationsstörungen

Was man den Kindern dabei antut, spielt anscheinend keine Rolle. Die seelischen (Ver-)Störungen infolge der als große, diffuse Bedrohung wahrgenommen Corona-Krise sind seit Anfang der Pandemie bereits bekannt und waren schon in den ersten Wochen seit dem Ausbruch in Europa Gegenstand von Untersuchungen kritischer Psychologen und Mediziner, die das Kindeswohl in Gefahr sahen und langfristige psychische und sonstige Entwicklungschäden prognostizierten.

Nun, da die Pandemie an objektiver Gefährdung zwar eingebüßt hat und hierzulande faktisch so gut wie zum Erliegen gekommen ist, entfällt der temporäre Notfallcharakter der Maßnahmen fast völlig; jetzt geht es darum, langfristige Verhaltensänderungen umzusetzen. Und was würde sich als sichtbares Symbol der Unfreiheit besser eignen als die Maske, die auch dort immer dabei sein muss, wo man sie gerade mal nicht aufsetzen muss. Die permanente Verhaltenskonditionierung gerade bei Vor- und Grundschulkindern führt dazu, dass diese schnell die manichäische Gut- und Böse-Polarisierung erlernen werden: Maske = sozial erwünscht, Maskenverweigerung = kriminell. So wird die Spaltung zwischen den „guten“, da „rücksichtsvollen“ (und regierungstreuen) Konformisten und den „bösen“ Ignoranten und Covidioten schon frühzeitig in die Köpfe gepflanzt.

Wie wichtig das Lesen in anderen Gesichtern gerade während des Unterrichts ist, wie entscheidend Mimik und Gesichtsausdruck für die nonverbale Kommunikation und damit die Herausbildung einer sensitiven Sozialkompetenz sind – für den höheren Zweck, die Masse zu disziplinieren, wird alldies gerne geopfert. Die Generation der Gesichtslosen, die hier heranwächst, wenn das Gemeinschaftserlebnis Schulunterricht nur noch hinter Stoff und Vlies erlebt wird – sie dürfte langfristig noch stärker „traumatisiert“ sein und und mit mehr Verhaltensstörungen aufwachsen als die Generation der Kriegskinder vor 1945, die mit Gasmasken bei Wehrübungen aufwuchsen oder sie im Luftschutzbunker selbst tragen mussten. (DM)

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