Masken- und Testpflicht für alle, überall und für immer – auf Steuerzahlerkosten?

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Foto: Von JACEK SKROK (Shutterstock)

Die Politik macht sich warm, ihr Lieblingsprojekt, die Alltagsmaske, an den Mann zu bringen. Zwar ist deren Nutzen mehr als zweifelhaft, aber es macht nun mal einen Heidenspaß für die politische Elite, ihre Untertanen deutlich zu markieren und die Renitenten auf den ersten Blick ausortieren zu können.

Bei den Kleinen soll es anfangen:

Der nordrhein-westfälische Lehrerverband zum Beispiel hat sich für eine Maskenpflicht auf Schulfluren ausgesprochen. „Ich halte zwar eine Maskenpflicht von morgens bis abends für falsch. Im Unterricht ist das Tragen einfach nicht darstellbar. Aber sobald die Schüler die Klasse verlassen, sollten sie vom Land dazu verpflichtet sein, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen“, sagte der Präsident des NRW-Lehrerverbandes, Andreas Bartsch, der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). Auf den Gängen könne es sich knubbeln, dann würden oft die Abstände nicht eingehalten. Auf den Schulhöfen könne man wegen der Frischluft darauf verzichten, so Bartsch.

Vielleicht sollte erstmal die Frage beantwortet werden, wie viele Kinder überhaupt schon krank geworden sind. Und wie viele Kinder Erwachsene „angesteckt“ haben, die dann ihrerseits krank geworden sind.

Im Kampf gegen eine anscheidend zwingend notwendige zweite Corona-Welle verlangen die Grünen schärfere Regeln in den Fernzügen der Bahn. So müsse die Bundespolizei kontrollieren, ob Fahrgäste eine Schutzmaske tragen und auch Bußgelder verhängen können, heißt es in einem Fünf-Punkte-Plan der Grünen, über den die „Süddeutsche Zeitung“ (Montagsausgabe) berichtet. „Notorische Maskenverweigerer“ müsse die Polizei des Zuges verweisen dürfen.

„Das konsequente Tragen der Masken entscheidet über die Eindämmung des Coronavirus und auch über die Akzeptanz des Verkehrsmittels Bahn“, sagte Matthias Gastel, bahnpolitischer Sprecher der Grünen. Auch müsse das Reservierungssystem der Bahn Sitzplätze „möglichst auf Abstand“ zuteilen, heißt es in dem Plan. Für Risikogruppen, also ältere Menschen mit Vorerkrankungen, sollten eigene Wagen vorgehalten werden, in denen ein ausreichend großer Abstand immer gewährleistet ist.

Und für Maskenverweigerer ebenfalls? Nach der Groß-Demo in Berlin sollen diese in einem ICE schon aussortiert worden sein und abgeholt werden. Auch das hatten wir schon mal.

Am übelsten treibt es der Maskenmann aus Bayern. Er täuscht die Bürger, um sich als Gesundheitsapostel präsentieren zu können:

So besteht Markus Söder auf „kostenlose“ Corona-Tests für alle Bundesbürger, wohl wissend, dass nichts kostenlos ist, sondern vom Steuerzahler getragen werden muss . „Der Staat verlangt viel von seinen Bürgern“, sagte der CSU-Chef im ARD-Sommerinterview mit Blick auf die Pandemie-Maßnahmen in Deutschland. Eigentlich könne der Staat nicht viel zurückgeben.

„Das einzige, was er zurückgeben kann, ist außer Krankenhauskapazitäten, diesen Test, und zwar kostenlos. Da war mir von Anfang an klar, dass der Staat seine Testkapazitäten maximal ausweiten muss, und zwar neben Serientests, beispielsweise in den prekären Beschäftigungsverhältnissen, auch in Unterkünften beispielsweise, auch für Alten- und Pflegeheime“, so der CSU-Politiker. Man müsse es jetzt für die Schulen vorbereiten.

„Ich hoffe sehr, dass wir in Deutschland maximale Testverfahren haben für Schulen, Lehrerinnen, Lehrer und auch die Schülerinnen und Schüler. Dazu gehört dann auch der Test für jeden, der aus dem Urlaub zurückkommt, einfach um Sicherheit zu schaffen“, sagte Söder im „Bericht aus Berlin“.

Söder weiß, dass man die Testkapazitäten maximal ausweiten muss, um weiter hohe Zahlen von Neuinfektionen vorweisen zu können. Denn nur dann ist eine ewige Pandemie zu rechtfertigen, die die Politik dringend benötigt, um ihr Totalversagen während der „Coronakrise“, die gar keine war, zu rechtfertigen.

Ein durchschausbares Spiel, dass immer mehr Bürger durchschauen. (Mit Material von dts)

 

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