Da lachen die Kobolde: Staunen über das Ausmaß der Habeckschen Ahnungslosigkeit

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Robert Habeck (Foto:Imago/Heinrich)

Der grüne Oberhäuptling Robert Habeck hat in einem Interview die Finanzaufsicht BaFin kritisiert – und dabei – einmal mehr Staunen über das Ausmaß seiner Ahnungslosigkeit ausgelöst. Denn Habeck nahm fälschlicherweise an, die BaFin überprüfe Handwerkerrechnungen.

In einem Interview mit „t-online“ schimpfte Habeck über den Betrug beim Dax-Unternehmen Wirecard. Der Grüne kritisierte, dass die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin) bereits vorherige Wirtschaftsskandale wie die Cum-Ex-Geschäfte nicht aufgedeckt habe.

Die BaFin ist vielleicht gut darin, mittelständischen Unternehmen nachzuweisen, dass Handwerkerrechnungen falsch eingebucht wurden. Aber sie ist schlecht darin, internationale Finanzakteure zu kontrollieren. Das muss sich schleunigst ändern“, so Habeck im Brustton der Überzeugung.

Allein, die BaFin ist genausowenig für die Überprüfung von Handwerkerrechnungen zuständig, wie Kobolde etwas mit Elektroautos zu tun haben. Die Überprüfung der Handwerkerrechungen wie von Habeck gefordert übernimmt das Finanzamt. Die BaFin – so viel zum Nachhilfeunterricht des Obergrünen – beaufsichtigt Banken, Versicherer und andere Kapitalmarktgesellschaften und somit für die Finanzwirtschaft und nicht für den Mittelstand und das Handwerk zuständig.

Es ist nicht das erste Mal, dass Habeck – der Herzens-Kanzlerkandidat für viele Ü-40-Grünenwählerinnen, in Sachfragen seine Uninformiertheit zu Markte trägt. In einem Interview in der ARD kritisierte er vergangenes Jahr die Erhöhung der Pendlerpauschale und machte dabei peinliche, inhaltliche Fehler.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer schreibt auf Twitter: „Man staunt über das Ausmaß an Ahnungslosigkeit.“ Sein FDP-Kollege Frank Schäffler twitterte: „Nichts wissen, nichts verstehen, alles sagen.“ FDP-Politiker Martin Hagen zwitschert: “ Dass es jemand mit so wenig Substanz so weit bringen kann, sagt etwas über die Grünen aus, vor allem aber über die Journalisten, die ihm alles durchgehen lassen.“

Joana Cota, digitalpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Bundestag und Obfrau im Ausschuss Digitale Agenda, bemerkt auf Twitter: „Da muss es erst Hinweise auf Twitter geben, bevor die Presse merkt, was für einen Unsinn #Habeck da wieder von sich gegeben hat. Die grünen Kobolde – ein wahres Kompetenzteam! #BaFin“

Auch in den Kommentarbereichen der Qualitätsmedien „würdigt“ man die grüne Sachkenntnis:

„Jaja der Robert. Nach Steuerexperte (Entfernungspauschale) ist er nun auch als Finanzexperte in Erscheinung getreten. Ach, ich vergaß, er brachte ja auch die Demokratie nach Bayern. Unser aller Kanzlerkandidat.“

„Jetzt wissen alle, warum Habeck daran arbeitet, daß sich auch 16-Jährige an Bundestagswahlen beteiligen dürfen – denen fällt vielleicht sein Nichtwissen sonderlich auf.“

„Wenn man von etwas keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten. Herr Habeck, schreiben Sie Kinderbücher, aber lassen Sie uns politisch mit Ihrer Unkenntnis in Ruhe. Keine Ahnung von Pendlerpauschale, also nie eine normale Steuererklärung als Angestellter gemacht. Keine Ahnung vom Sinn und Zweck der BaFin. Aber über Konzerne und Banken reden wollen. Da hilft auch keine noch so nachdenkliche Haltung beim angeblichen Lesen intellektueller Bücher auf Fotos. Sie haben schlicht keine Kompetenz vorzuweisen.“

„Ich weiß nicht warum Habeck jetzt kritisiert wird, er hat ja nur die Kernkompetenz der Grünen zum Besten gegeben: das Wissen über Nichts aber eine Meinung über Alles haben. Daraus leitet die Partei auch ihren Führungsanspruch ab und will damit einen Kanzlerkandidaten aufstellen. Also: alles passt bei Habeck!“

 

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