Berlin als Ausgangspunkt des nächsten Massenausbruchs? Wir werden sehen…

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Großdemo am 1.8.2020 in Berlin (Foto:Imago/FutureImage)

Ein Kommentar von Daniel Matissek

Es ist nun zwei Tage her, seit nach einhelliger Überzeugung nahezu aller deutschen Politiker des Altparteienkartells ebenso wie die journalistischen Alarmsirenen der Republik ihre Abscheu über die „rücksichtslosen Gefährder“ der Berliner Massendemonstration wortreich zum Ausdruck brachte, die ohne Mundschutz und Distanzwahrung auf die Straße gingen. Zwei Tage einer 14-tägigen Inkubationszeit. Der Countdown läuft.

Und wir werden diesmal GENAU hinschauen, ob es tatsächlich zu den von Dunja Hayali, Saskia Esken, Karl Lauterbach und allen anderen Wellenpropheten angekündigten Ausbrüchen kommt, weil „massenhaft Abstand- und Maskenpflicht ignoriert wurden“ – oder ob es auch diesmal so ausgeht wie nach ALLEN bisherigen Demos und Massenveranstaltungen, bei denen die Corona-Auflagen ebenfalls ignoriert worden waren – „Bootsparty“ auf der Spree, Hygiene-Demos im Mai, Black Lives Matter, Anti-Abschiebungs-Aktionen, überfüllte Düsseldorfer Altsstadtkneipen, unzählige Corona-Partys; nicht zu vergessen natürlich auch die multikulturellen Begegnungsfestivitäten vom Stuttgarter Schloßplatz oder vor der Frankfurter Oper, dichtgedrängte Gottesdienste in Moscheen oder Clan-Beerdigungen mit 800 Personen.

Und wehe (!), wenn sich die Panikmache diesmal wieder als völlig unbegründet herausstellt. Dann sollen es diese Katastrophenpriester nicht wagen, uns noch ein einziges Mal mit ihren – je nach Demonstrationsthema sensibel-wohlwollend (BLM) oder aggressiv-spalterisch (Corona) vorgebrachten – Warnungen und Belehrungen zu beglücken. Die meisten dieser Alarmisten sind ohnehin längst desavouiert und unglaubwürdig. Das hat inzwischen auch ein abtrünniger Teil der Linksmedien eingesehen – etwa der diesbezüglich garantiert unverdächtige „Deutschlandfunk„, der gestern lobenswerterweise zur Versachlichung und allgemeinen Ausnüchterung beitragen wollte – und darauf hinwies, dass Massenveranstaltungen die Corona-Infektionen „offenbar kaum beeinflusst“ haben.

Die 150-ste „zweite Welle“

Mit all den nachträglich – glücklicherweise – als Fehlalarme demaskierten Prophezeiungen und Schuldzuweisungen, was die Verantwortungslosigkeit der „Superspreader“ betrifft, haben vor allem die deutschen Medien eine riskante Wette auf die Zukunft abgeschlossen. Auch sie kann – und darf – niemand mehr ernst nehmen, wenn sich die „neue Welle“ nach der riesigen Massenkundgebung hunderttausender Bürger vom Samstag schon wieder nicht zeigen sollte.

Die bisherige Strategie der selbsternannten Kommissare für Volksgesundheit, schlimmstenfalls darauf zu vertrauen, dass die Aufmerksamkeitsspanne des durchschnittsdeutschen Medienrezipienten kürzer ist als die Inkubationszeit des Virus, wird diesmal nicht aufgehen. Im Fall der „Massenausbrüche“ bei Tönnies, Wiesenhof, in den Wohnblöcken von Berlin und Göttingen, bei der Frankfurter Baptistengemeinde, dem Lehrter Restaurant und in Ditib-Moscheegemeinden mag dies noch funktioniert haben, weil keiner stutzig wurde. Damit werden wir sie diesmal nicht durchkommen lassen.

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