Stalin würde schmunzeln: Deutsche Forschungsgemeinschaft löscht Beitrag von Dieter Nuhr

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Dieter Nuhr (Pressefoto)

Weil Dieter Nuhr in letzter Zeit wegen Unkonformität mehrmals auffällig war, löscht die „Deutsche Forschungsgemeinschaft“ nach links-grüner Kritik einen Beitrag des öffentlich-rechtlichen Kabarettisten Nuhr.

Der hochgejazzte Soziologe Armin Nassehi ist ganz offensichtlich kein Freund des öffentlich-rechtlichen Spaßmachers Dieter Nuhr. Denn Nassehi hat – neben anderen links-grünen Saubermännern- und Frauen- offensichtlich missfallen, dass Dieter Nuhr einen Beitrag für eine Image-Kampagne („Für das Wissen entscheiden“) in der politisch weit von links kommenden Kulturzeitschrift Kursbuch veröffentlicht hat.

Nuhr vertritt darin die Position, dass Wissenschaft nicht alles weiß, aber die einzige vernünftige Wissensbasis sei, die wir haben: „Wissen bedeutet nicht, dass man sich zu 100 Prozent sicher ist, sondern dass man über genügend Fakten verfügt, um eine begründete Meinung zu haben. … Wissenschaft ist gerade, dass sich die Meinung ändert, wenn sich die Faktenlage ändert. … Wissenschaft ist keine Heilslehre, keine Religion, die absolute Wahrheiten verkündet. Und wer ständig ruft: Folgt der Wissenschaft!, der hat das offensichtlich nicht begriffen. …“

Diese Aussage indes wird den wohlfeilen Herrn Nassehi weniger gestört haben. Viel mehr wohl Nuhrs letzte kritische Äußerungen wie zum Beispiel zum Klimawahn unter dem Banner der Fridays-for-Future-Kids und weiteren links-grünen Geisteskrankheiten.

Armin Nassehi twittert kurz und unmissverständlich:

Seinem Gepöbel gegen Nuhr, der spätestens jetzt wohl kapiert haben wird, was passiert, wenn man sich auch nur ein Jota aus der links-grünen Meinungsschiene herausbewegt, schlossen sich sodann weitere Hater an:

Der Beitrag von Nuhr ist von der Website der feinen Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bereits entfernt. Zur Begründung ihrer Säuberungsaktion schreibt die DFG ganz offen: „Liebe Community, wir nehmen die Kritik, die vielen Kommentare und Hinweise ernst und haben den Beitrag von Dieter #Nuhr von der Kampagnenwebsite http://dfg2020.de entfernt.“

Nuhr wehrte sich und stellt fest: „Man etikettiert mich – völlig abwegig – als wissenschaftsfeindlich“, wie aus einem schriftlichen Statement an die „Welt“ hervorgeht. Es sei bereits öfter versucht worden, ihn als „Wissenschaftsfeind“ darzustellen, „weil ich oft darauf hinweise, dass der Begriff Wissenschaft nicht missbraucht werden darf, um eine absolute Wahrheit zu proklamieren, die nicht mehr hinterfragt werden darf“, so Nuhr.  Weiter argumentiert Nuhr gegenüber der „Welt“, dass es heutzutage nicht mehr möglich sei, eine produktive Diskussion zu führen, da die „cancel culture“ kritische Stimmen, wie die seine, zunehmend mundtot mache. Die Reaktion der DFG, seinen Kommentar zu entfernen, sieht Nuhr als Teil dieses Problems: „Es wird immer häufiger denunziert statt argumentiert.“ Dieses Verhalten sei „nicht nur merkwürdig, sondern geradezu alarmierend“.

Nuhr wandte sich ebenfalls mit einem Schreiben an die DFG . Darin heißt: „Sie ‚reagieren auf Kritik‘. Mit anderen Worten: Die DFG unterwirft sich den Krawallmachern, die im Internet systematisch an der Unterdrückung kritischer Stimmen arbeiten, die in der Mitte des politischen Spektrums stehen. Wohin steuert die DFG? Will sie ein Teil der Meinungswelle sein oder unabhängig? Mir gruselt es ein wenig.“(SB)

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