Immer weniger Corona-Kranke, doch Politiker bleiben weiter im Panikmodus

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Tief durchatmen und die frische Meeresbrise genießen (Foto: Von Denis Moskvinov/Shutterstock)

Es ist wirklich zum Verzweifeln. Immer mehr stellt sich heraus, dass Corona nicht gefährlicher als eine „normale“ Grippe ist, doch die meisten Politiker verbreiten mit Hilfe ihrer Medien weiterhin Panik unter der verunsicherten Bevölkerung und versuchen, die Schuld für den von ihnen verursachten wirtschaftlichen Zusammenbruch auf diejenigen zu schieben, die sich nicht an ihre völlig überzogenen Regeln halten. Billig aber böse.

Zwar ist die Zahl der Neuinfektionen pro Woche am Freitag in Deutschland auf den höchsten Stand seit Mitte Mai gestiegen, aber auch nur, weil massenhaft getestet wird.

Denn das seit Wochen kontinuierliche Ansteigen an Neuinfektionszahlen hat bislang auf die Krankenhäuser keinerlei Auswirkungen.

Dort wurden am Freitagabend 265 Personen mit Covid-19 auf einer Intensivstation behandelt, diese Zahl pendelt seit Wochen in etwa gleichbleibender Größenordnung. 11.670 Intensivbetten sind derzeit frei verfügbar. Nicht erwähnt wird, wie alt die Patienten sind und ob „zusätzlich“ unter schweren Vorerkrankungen leiden.

Hier mal ein kleiner Hinweis, was sonst noch so alles passiert:

„Die meisten hitzebedingten Todesfälle gab es 2003 mit 7 600. Es folgten die Sommer 2006 mit 6 200 Hitzetoten, 2015 mit 6 100 und 2010 mit 3 700. In den übrigen Jahren lag die Zahl zwischen 300 in 2011 und 1 600 im Jahr 2005. Ursachen für einen hitzebedingten Tod seien Herzkreislaufstörungen, Nierenversagen, Atemwegserkrankungen und Schlaganfälle.“

Werden deshalb kranke und alte Menschen zu Hause eingeschlossen?

Insbesondere die Linken versuchen mit allen Mitteln Corona dazu zu missbrauchen, den Bürgern den wenigen Spaß, den sie noch im Leben haben zu vermiesen. Aufgrund nichts sagender Zahlen werden Urlaubsgebiete durch das RKI einfach mal so zum Risikogebiet erklärt und Urlauber, die sich nicht an die Vorgaben halten, als rücksichtslose Zeitgenossen gebrandmarkt.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Rolf Mützenich zum Beispiel, hat Urlaubsreisende kritisiert, die ihre Ferien in Corona-Risikogebieten verbringen. „Dass Menschen auf die Idee kommen, Gebiete mit einem hohen Infektionsrisiko als Erholungsorte zu nutzen, kann ich nicht nachvollziehen“, sagte Mützenich dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben). Lediglich Trauerfälle oder Notfälle in der Familie könnten Gründe für eine solche Reise sein.

Der Kritik daran, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zu spät Vorkehrungen für Reiserückkehrer getroffen habe, stimmte Mützenich zu. „Es wäre wünschenswert gewesen, schon deutlich vor Beginn der Sommerferien darüber nachzudenken, wie wir mit den Urlaubsrückkehrern umgehen sollen“, sagte er. „Wir hätten wenigstens abstrakt eine bessere Vorbereitung gebraucht.“

Mützenich appellierte an die Menschen, weiterhin vorsichtig zu sein. „Die Gefahr einer zweiten Corona-Welle besteht. Die Warnungen muss man sehr ernst nehmen“, sagte er.

Andere Länder hätten bereits die Erfahrung gemacht, dass mangelnde Vorsicht zu steigenden Infektionszahlen führe. „Wir müssen alles daransetzen, dass uns das in Deutschland nicht passiert.“ Die meisten Menschen hielten sich an die Verhaltensregeln, sagte der SPD-Politiker.

„Den Leichtsinnigen sei gesagt: Ihr bringt nicht nur Euch selbst in Gefahr, sondern auch alle anderen.“

Dabei ist längst erwiesen, dass der Urlaub in der Sonne die Abwehrkräfte stärkt (Vitamin D), warum also fährt der Genosse solche Geschütze auf?

Aber auch andere Politiker und Ökonomen warnen vor einem weiteren Lockdown. „Einen zweiten Lockdown können wir uns nicht leisten. Das würde unsere Wirtschaft kaum verkraften und sich letztendlich auch negativ auf den Sozialstaat und seine Stabilität auswirken“, sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

Und weiter: „Hilfsmaßnahmen wie im jetzigen finanziellen Rahmen ließen sich wohl nicht wiederholen.“ Beim Aufflammen neuer Infektionsherde müsse „schnell, niederschwellig und differenziert auf lokaler Ebene“ reagiert werden, forderte Haseloff. „Wir dürfen bei der Einhaltung der Maßnahmen gegen das Virus nicht nachlässig werden. Nur dann können wir gemeinsam eine zweite Welle verhindern.“ Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm warnte vor einer langanhaltenden Wirtschaftsschwäche, sollte es zu einem weiteren Lockdown kommen. „Für die Erholung der Wirtschaft ist es entscheidend, dass ein erneut dynamisches Infektionsgeschehen oder eine zweite Corona-Welle nicht mit Einschränkungen beantwortet wird, die die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten in ihrer ganzen Breite treffen“, sagte das Mitglied des Sachverständigenrats den Funke-Zeitungen.

„Es muss vielmehr gelingen, regionales Infektionsgeschehen mit maßgeschneiderten Konzepten zur Pandemiebekämpfung und zum Gesundheitsschutz auch regional und zielgerichtet zu adressieren.“ Sollte dies nicht gelingen, so Grimm, sei „mit einer deutlich länger anhaltenden Schwächephase zu rechnen“. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, rief dazu auf, eine zweite Infektionswelle möglichst lange hinauszögern.

„Ein zweiter großer Lockdown für unser ganzes Land würde uns alle treffen und sicher zu einem weiteren Wirtschaftseinbruch führen. Deshalb muss alles getan werden, dass es so weit nicht kommt“, sagte er den Funke-Zeitungen. Aktuell bleibe es richtig, lokale Corona-Ausbrüche schnell und möglichst kleinräumig einzudämmen. Dabei müssten notwendige Schutzmaßnahmen und vor allem Bewegungseinschränkungen zeitlich und räumlich sehr eng begrenzt werden, so Dedy. „Diese Strategie müssen wir solange wie irgend möglich fortsetzen, um einen größeren Lockdown zu vermeiden, der ein ganzes Bundesland oder die ganze Republik erfasst.“

Selbst vor den unschuldigen Kindern machen sie nicht halt:

Thomas Kutschaty, Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag, spricht sich für eine Maskenpflicht an den Schulen nach den Sommerfeien aus. „Gerade für die ersten Wochen ist die Maskenpflicht an allen Schulen sinnvoll“, sagte Kutschaty dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstagausgabe). Der Neustart nach den Ferien berge Risiken, weil viele Menschen auf engstem Raum zusammenkämen.

„Durch die Reiserückkehrer wird das Risiko noch einmal gesteigert. Wenn wir jetzt nicht aufpassen, müssen wir die Schulen schnell wieder schließen“, so der SPD-Politiker. Das müsse aber schnell und landeseinheitlich geregelt werden.

„Zusätzlich brauchen wir mobile Testteams an allen Schulen“, sagte Kuschaty. Die Frage der Maskenpflicht an Schulen würde sich gar nicht stellen, wenn die Landesregierung „eine vernünftige Teststrategie“ in NRW hätte, fügte der Sozialdemokrat hinzu. „Wenn wir wissen, ob jemand infiziert ist, können wir sofort aktiv werden.“

Dann brauche man auch keine Maske. „Deshalb sollte die Landesregierung die Tests umgehend auch auf Schülerinnen und Schüler ausweiten und mit mobilen Testteams für eine entsprechende Infrastruktur sorgen“, sagte der Fraktionsvorsitzende der Zeitung.

Sie reden sich den nächsten Lockdown förmlich herbei. Bleibt die Frage, ob sie mit dem Ergebnis des ersten Lockdowns immer noch nicht zufrieden sind. Anscheinend nicht, der gesellschaftliche Umbau ist eben noch nicht komplett vollzogen worden. (Mit Material von dts)

 

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