Frauen auf Lesbos protestieren gegen illegale Einwanderer und NGO´s

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Foto: Screenshot/Youtube

Auf der griechischen Insel Lesbos protestierten in dieser Woche Frauen gegen die illegalen Einwanderer aus aller Welt und ihre Helfer, die NGO´s. „Sie haben unsere Menschlichkeit und Toleranz ausgenutzt“, so eine der Demonstrantinnen. 

Seit nunmehr fünf Jahren habe sich das Leben auf der Insel Lesbos komplett verändert, berichtet Greek City Times. Die Einwohner hätten unter der seit 2015 „astronomisch“ gestiegenen Kriminalität zu leiden. Nun reicht es offenbar so manch einer Frau: „Wir sind hier für unsere Kinder und für unser Zuhause“, so die Demonstrantinnen, die sich versammelten, um gegen die illegale Einwanderung und ihre Auswirkungen auf die Region zu protestieren.

In einer Protestresolution sprechen sich die Frauen der Region gegen die Anwesenheit der NGOs aus, die auf Kosten der Einheimischen auf der Insel vom Strom illegaler Migration nach Griechenland profitieren würden.

„Sie haben unsere Menschlichkeit und Toleranz ausgenutzt“, so eine der Frauen und erinnerte sich daran, dass die Menschen auf Lesbos für ihre Rolle bei der Unterstützung illegaler Einwanderer sogar für einen Friedensnobelpreis nominiert worden waren.

Die derzeitige Situation ist für so manchen Einwohner der drittgrößte Insel Griechenlands unerträglich geworden. Viele von ihnen mussten mit ansehen, wie ihre Häuser, Bauernhöfe und Kirchen von tausenden illegalen Einwanderern, die sich frei bewegen, vollständig zerstört wurden. Ihre Kinder würden die Insel verlassen, weil sie kein Zukunft für sich mehr sehen würden, klagten die Mütter. Die Wut der Frauen richtet sich hauptsächlich gegen die sogenannten Hilfsorganisationen vor Ort, die die illegalen Einwanderer unterstützen. Sie fordern, daß die NGO´s die Insel verlassen und der Staat sich um die Neubürger, die von dort weiterziehen wollen, kümmern soll.

Lesbos war die am stärksten betroffene Insel Griechenlands. Hier landete der Großteil der sogenannten Flüchtlinge aus der Türkei. Insgesamt sitzen laut Tagesschau im berüchtigten Lager Moria derzeit noch 15.000 Migranten „fest“. Vor einem halben Jahr hätten sich dort noch 20.000 Menschen gedrängt. Bereits 5000 illegale Einwanderer hätten auf das griechische Festland umziehen dürfen, freut sich die Tagesschau. Sie alle träumten „von einem normalen Leben, irgendwo in Europa“.

Für das normale Leben steht wie immer die deutsche Bundesregierung zur Verfügung. Gestern landeten 22 „kranke Kinder“ mitsamt ihren 90 Angehörigen auf dem Berliner Flughafen Schönefeld. 46 von ihnen stammen aus Afghanistan, 18 aus Syrien. Der Rest kommt aus dem Irak, dem Kongo, Kamerun, Palästina und Somalia. Für 83 von ihnen ging es weiter nach Kassel. Von dort sollen sie auf andere Bundesländer verteilt werden, heißt es bei DailyMail.

Insgesamt hat sich Deutschland bisher zur Aufnahme von 243 mutmaßlichen Kindern und ihren nächsten Angehörigen, insgesamt weitere 928 „Dauergäste“, bereit erklärt. (MS)

 

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