Verhaftet wegen „NSU 2.0“ Fake: Jetzt geht es den Freien Medien an den Kragen

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Hermann vs. Hermann: Der bay. Innenminister ermittelt nun gegen seine eigenen Polizisten

Ist Deutschland ein Fall für die OSZE-Beobachtung? AfD-Politiker werden regelmäßig attackiert, Wahlen werden gefälscht oder rückgängig gemacht, und nun wird ein Kollege von „PI News“ unschuldigerweise verhaftet und durch alle Mainstream-Medien gehetzt – ohne einen einzigen stichhaltigen Beweis.

Am Freitag morgen klingelte es an der Tür von PI-News Autor Hermann S. („Eugen Prinz“) in Landshut und die Polizei stand mit Durchsuchungsbeschluss vor der Tür: Hermann S. werde nach Infos aus anonymer Quelle „verdächtigt, mehrere Schreiben mit beleidigenden, volksverhetzenden sowie drohenden Inhalten an Bundestagsabgeordnete und verschiedene andere Adressaten verschickt zu haben, teilte die Frankfurter Staatsanwaltschaft am Montag mit. Demnach handelt es sich konkret um sechs E-Mails, die im Juli verschickt worden sind“, so die „Welt“.

Hermann, der seit vielen Jahren für PI News schreibt und davor 29 Jahre Polizist war, hätte diese Mails mit „NSU 2.0“, sowie seinem Namen und seiner vollständigen Adresse unterschrieben, so die absurden Vorwürfe, die Hermann selbstredend rundherum bestreitet. Sogar seine Frau wurde verhaftet und verdächtigt. Inzwischen kam das Ehepaar wieder frei, die Beamten hätten ihrer Darstellung wohl folgen können, so ihr Eindruck.

Bei der Hausdurchsuchung fand die Landshuter Polizei allerdings zwei antiquarische Waffen, die nicht ordnungsgemäß angemeldet waren: Eine P38 aus dem 2. Weltkrieg aus dem Besitz von Hermanns Großvater, und ein 100 Jahre alter belgischer Revolver. Eine Deko-Waffe in Form einer „Pumpgun“ wurde auch gefunden. „Als mein Vater gestorben ist, ging es mir gesundheitlich nicht gut, ich musste mich außerdem um meine Mutter kümmern“, so Hermann. „Ich habe wohl versäumt, die Waffen umzumelden und es anschließend schlicht vergessen.“ Nun befürchtet Hermann S., aufgrund der konstruierten Vorwürfe, seinen Rentenanspruch zu verlieren. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hatte im Interview mit dem Bayerischen Fernsehen (hier bei 10:01) bereits die Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen Hermann S. angekündigt und die „Aberkennung aller Ruhestandsbezüge“ angedroht.

Diese offensichtliche Ente – wer unterschreibt “NSU-Drohmails“ mit vollem Namen und Adresse? –  wurde sofort an die Presse durchgestochen und als weiterer Beweis für die angebliche gefährliche Radikalisierung in Deutschland dargestellt. Außerdem wurde sofort der Bezug zu PI News hergestellt, „ein rechtsradikales Portal“ auf dem „gegen Muslime gehetzt“ werde, so die „Welt“. Außerdem zur AfD, da Hermann S. im Mai 2019 auf der „1. Konferenz der freien Medien“ anwesend gewesen sei, die von den AfD-Abgeordneten Uwe Schulz, Udo Hemmelgarn, Petr Bystron und Nicole Höchst organisiert worden war. Im Anschluss an die Medienkonferenz trat als Stargast der offen homosexuelle britische Konservative Milo Yiannopoulos auf, der mit einem schwarzen Mann verheiratet ist. Eine „Neo-Nazi“ Veranstaltung sieht wohl anders aus.

Eine Anwesenheit bei der „Konferenz der freien Medien“ wurde von Jan Böhmermann bereits nach der Thüringenwahl benutzt, um den damaligen Sprecher der „Werteunion“, Anwalt Ralf Höcker als „Nazi“ darzustellen. Zeitgleich behauptete das anonyme linke Doxxing-Portal „Exif-Recherche“, Höcker habe Schreckschusswaffen bei „Migrantenschreck.de“ bestellt, ein Vorwurf, den Höcker bestreitet. Die Kundendaten von „Migrantenschreck“ waren 2016 – vermutlich illegalerweise – gehackt worden und u.a. der „Zeit“, „Vice“ und der „SZ“ zur Verfügung gestellt worden, und offenbar auch „Exif“, die daraus nun eine Rufmordattacke auf den Anwalt bastelte. Höckers schwangere Frau wurde bedroht, der Anwalt zog sich daraufhin komplett aus der Politik zurück: „Die Ansage war glaubhaft und unmissverständlich. Ich beuge mich dem Druck und lege mit sofortiger Wirkung alle meine politischen Ämter nieder und erkläre den Austritt aus sämtlichen politischen Organisationen,“ so Höcker auf Facebook. Niemand aus den etablierten Parteien ergriff Partei für den CDU-Kollegen.

„Dies ist bereits der Auftakt des Bundestagswahlkampfs. Es wird alles dafür getan, die AfD klein zu halten, deren Umfeld zu kriminalisieren sowie Aktivisten einzuschüchtern. Die Verfolgung von regierungskritischen Meinungen und alternativen Medien geht jetzt erst richtig los,“ so AfD-Abgeordneter Petr Bystron zu PI-News. „Auch wenn die Anklage völlig absurd ist, bleiben die Artikel ewig im Netz. Wenn Sich die Unschuld des Opfers in wenigen Wochen erweist, wird niemand daraus eine Schlagzeile machen. Das sind Methoden wie im Stalinismus, die wir hier erleben. Aber wir werden das nicht zulassen. Wir werden die Verleumdung von Hermann S. weltweit thematisieren, und wenn es nötig ist, internationale Körperschaften zu Hilfe rufen. Deutschland ist längst ein Fall für eine OSZE-Beobachtung. Wir haben viele Unterstützer im Ausland, von USA bis Israel und Russland, die sich große Sorgen um die Demokratie in Deutschland machen, und helfen werden, die „Herrschaft des Unrechts“ der Merkel-Regierung zu beenden.“

Bystron weiß aus eigener Erfahrung, wovon er spricht – hatten doch er und seine Familie mit zwei kleinen Kindern im Wahlkampf 2017 eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen müssen, die anschließend gerichtlich für illegal erklärt wurde.

Zur gleichen Zeit offenbarten Recherchen des „Welt“-Autoren Don Alfonso, wie tief die Verstrickungen der ARD „Panorama“ Redaktion und ihrer „Experten“ zur gewaltbereiten und linksextremen „Antifa“ sind. Verhaftet wurde bisher niemand.

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