Dumme Linke: Gewalt ist keine Lösung – Debatte erst recht nicht

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Dumm & dümmer - Foto: Imago

Facebook, Twitter & Co. verfälschen mit ihrer Parteinahme für linke Progressisten und ihrer Gängelung von Konservativen die öffentliche Debatte. Gerade in Deutschland steht ihnen die Mehrheit der klassischen Printmedien in nichts nach. Ein drastisches Urteil in den USA zeigt auf, wie ihre antidemokratischen Unverschämtheiten zu unterbinden wären.

von Max Erdinger

Mit einem Linken zu debattieren, sagte einst ein aufmerksamer Beobachter, sei wie mit einer Taube Schach zu spielen. Sie wirft alle Figuren um, kackt aufs Brett und stolziert dann umher, als habe sie das Spiel gewonnen. Treffender hätte man es nicht beschreiben können. Linken geht es nicht um Wahrheit, sondern um Herrschaft. Kein linker Charakter ist mies genug, um nicht dennoch diesem einen Ziel zu dienen.

Allerdings erhöht sich der Druck auf die linken Weltbildmacher nicht nur in den USA und per Gerichtsurteil (jouwatch berichtet heute noch ausführlich zu diesem Gerichtsurteil). Die Redakteurin Bari Weiss hat in einem offenen Brief an den Verleger ihre Kündigung bei der „New York Times“ begründet und sehr viel Zuspruch erfahren. „Die Wahrheit steht bei der New York Times vorher schon fest“, klagt sie. In die gleiche Kerbe schlägt der Deutsche Birk Meinhardt mit seinem Buch „Wie ich meine Zeitung verlor„. Es handelt sich um eine Abrechnung mit seinem jahrelangen Arbeitgeber, der „Süddeutschen Zeitung“. Auch außerhalb der Publizistik wachen immer mehr notorische Gewohnheits-Linke auf und stellen fest: Die linksistisch-doktrinäre und totalitäre Diskurshoheit heute unterscheidet sich kaum noch von der gelenkten Propaganda in allen bekannten Diktaturen.

Daß Sie gerade diesen Text lesen können, widerlegt meine Behauptungen nicht. Sehr viele der „die Menschen“ lesen ihn nämlich deswegen nicht, weil „jouwatch“ trotz einer bereits akzeptablen Reichweite eine sehr viel größere haben könnte, würden wir nicht mit allerlei subtilen Tricks in den sozialen Netzwerken, besonders bei Facebook, am Gewinn einer stetig weiter wachsenden Leserschaft gehindert werden. Reichweitenbeschränkungen, die Herausnahme aus dem News-Feed der Nutzer, Gängelung durch sog. „Faktenchecker“ wie „Correctiv“, Shadowban: Das sind die Methoden, derer man sich bedient, um uns klein zu halten. Das gelingt zwar nicht, aber es hemmt unser Wachstum. Die scheinheilige Linke: Gewalt ist keine Lösung, Debatte erst recht nicht.

Ob „Tichys Einblick“, „Eigentümlich frei“, „Opposition 24“, „PI-News“, „achgut“ und alle anderen, die nicht „auf Linie“ liegen: Von neurechts über rechtspopulistisch bis rechtsextrem gibt es eine Vielzahl an Kombinationen mit „rechts“, die der Nennung des Mediums als Adjektiv vorangestellt werden. „Das rechte Portal“, „Die Publikation vom rechten Rand“ usw. – es entsteht schon allein aufgrund der Konsequenz, mit der solche Zuschreibungen erfolgen, der Eindruck, es gebe für den Medien-Mainstream nichts dringenderes, als seinen Lesern gleich im ersten Satz die eigentliche Botschaft einzuhämmern: Müssen Sie nicht ernstnehmen, weil: rechts. Da kann es dann gar nicht mehr um das Thema gehen, dessentwegen die o.g. Publikationen überhaupt erwähnt werden. Wo irgend möglich, tut der Medien-Mainstream so, als seien wir Luft. Sind wir natürlich nicht. Und die Blog-Rankings beweisen das. „jouwatch“ liegt in diesen Rankings weit vor den Online-Ausgaben vieler renommierter Mainstreamzeitungen, übrigens auch vor dem Online-Angebot der „Tagesschau“.

Links ist die vierte Gewaltlosigkeit

Die Leserschaft der klassischen Printmedien quittiert das Versagen der sog. vierten Gewalt mit Abwendung. Im vergangenen Quartal sackten die Auflagenzahlen der klassischen Printmedien erneut sensationell ab. Allein bei Springers Tageszeitung „Die Welt“ waren es unglaubliche 43 Prozent Rückgang. Als ob die von den „rechten Medien“ beklagte Distanzlosigkeit der klassischen Printmedien zur Regierung noch eines Beweises bedurft hätte, sollen die von ihren Lesern verlassenen Printmedien nun mit bis zu 220 Millionen Euro aus Steuergeldern gestützt werden. Dabei liegt der Niedergang dieser schändlichen Erzeugnisse gar nicht primär am schweren Stand, den Printmedien heute generell den Online-Angeboten gegenüber haben. Die gedruckte „Junge Freiheit“ kann auf eine steigende Auflage verweisen. Es scheint einfach so zu sein, daß immer mehr Leser begreifen, womit sie es zu tun haben: Mit Propaganda. Das konnte nicht ausbleiben. Irgendwann fällt dem Gutgläubigsten auf, daß sein bevorzugter Berichterstatter nichts anderes ist, als ein selbsternannter Volkspädagoge in der Verkleidung eines Redakteurs. Klugscheißerei funktioniert zwar in Deutschland traditionell sehr gut, aber ebenso traditionell nur so lange, bis der Klugscheißer als solcher entlarvt worden ist. Momentan befinden wir uns im Entlarvungs-Stadium. Ohne die Finanzspritze aus Steuergeldern stünde vielen der Mainstream-Verlage das Wasser noch in diesem Jahr bis zum Hals. Da kann die Regierung schon einmal ein hübsches Sümmchen aus des Bürgers Säckel entnehmen, um ihre „Getreuen in der vierten Gewaltlosigkeit“ vor dem Hungertuch zu bewahren. Die Politik-Ressorts des Medien-Mainstreams bleiben dennoch eine einzige Zumutung für jeden wachen Geist. Nach der Förderung vermutlich erst recht.

Aber es ist nicht nur die Regierung, die ihre getreuen Mietmäuler mit dem Geld des Bürgers für geleistete Dienste im Rahmen der allgemeinen Volksverdummung entlohnt. Gerade im Rahmen der Berichterstattung zu jener Pandemie, bei der die Virenübertragung zu 99 Prozent über die Medien stattfindet, ist es geradezu eine Ungeheuerlichkeit, daß sich bspw. die „Zeit“ und der „SPIEGEL“ mit Geldern derjenigen haben pampern lassen, denen man den Virenteufel gar nicht groß genug an die Wand malen kann: Bill und Melinda Gates. Allein an den „SPIEGEL“ sollen von dort 2,3 Mio. Dollar geflossen sein. Kann da irgendwer noch eine objektive Berichterstattung erwarten, wenn es um die Impfagenda von Herrn und Frau Gates geht? – Wohl kaum. Vielmehr besteht schon bei Verwendung des „SPIEGEL“ als Toilettenpapier der Verdacht im Raum, daß man sich Aftercovid einfangen würde. Sicherheitshalber sollte man auf den „SPIEGEL“ als Klolektüre verzichten, sich eine Maske aufsetzen und stattdessen die „Zeit“ lesen. Dort hat man von der Gates-Stiftung zwar immer noch viel, aber deutlich weniger als beim „SPIEGEL“ kassiert. Fest steht, daß in beiden Publikationen die Behandlung des Virenthemas läuft wie geschmiert. Von der Regierung kommt Geld, von Gates kommt Geld. Wer braucht den gedruckten Korrumpiertendreck überhaupt noch? Als ob ein Relotius nicht hätte ausreichen können, um dem journalistischen Trauerspiel ein unrühmliches Ende zu bereiten.

Und als sei das alles nicht die bittere Realität für die Herrschaften aus Hamburg, führen sie sich nach wie vor so auf, als hätten sie – und sie allein – alle Weltmoral samt der ganzen Weisheit mit dem Schaufelbagger gefressen. Ausgerechnet dort erlaubt man sich in einer unglaublichen Verblendung vernichtende Urteile über die Herren Trump, Putin, Orban, Bolsonaro und überhaupt jeden, der sich der linksistischen Verblödung erfolgreich widersetzt hat. Es ist bodenlos. „Burning Down The House“ …

Der notorische Haß auf Donald Trump

Wer sich etwas mit den Einsichten von Prof. Jordan Peterson beschäftigt hat, kommt zu recht schlüssigen Ergebnissen bei der Suche nach den Ursachen für den Haß, den Donald Trump gerade in der deutschen Journaille auf sich zieht. Der Mann steht praktisch für alles, was die deutschen Progressisten in den Medien für „überwunden“ halten wollen, obwohl es nie zu „überwinden“ sein wird. Donald Trump steht für den Anspruch, die Ansagen zu machen, weil man(n) schließlich auch die Verantwortung übernommen hat. Trump zeigt den deutschen Medienbütteln ständig auf, was für effeminierte Weicheier sie sind im Vergleich zu ihren Vorfahren. Donald Trump ist für die Herrschaften im deutschen Medien-Mainstream so etwas wie ein „überwunden“ geglaubter Vorfahr, ein Untoter fast. Jordan Peterson sagt, die unglücklichsten Menschen seien „liberal men“, frei übersetzt also das, was der heutige deutsche Mainstream-Mann ist: Gefühlig, ständig betroffen, empathisch und ganz auf Seiten der Frau. Donald Trump ist der erfolreiche Gegenentwurf zu denen, die nicht trotz, sondern wegen des lediglich eingebildeten Segensreichtums der „Überwindung“ sich selbst nicht mehr mögen dürfen. Trump ist „disagreeable“ – und unterscheidet sich dadurch von Frauen, die mehrheitlich „agreeable“ sind. Peterson: Frauen wissen, was sie zu tun haben. Männer müssen sich entscheiden, was sie tun wollen. Trump ist der Entscheider par excellence. Was er nicht mag, das mag er nicht – und groß diskutieren will er auch nicht darüber. Ihm genügt sein eigener Kompaß. Beeindrucken läßt er sich höchstens noch von Leuten mit einem Selbstverständnis, das dem seinen gleicht. Frau Merkel zählt keinesfalls dazu. Der wiederum ist der deutsche Medien-Mainstream aber fast schon devot ergeben.

Hierzulande tragen immer mehr Frauen öffentliche Verantwortung – und das tun sie mit einer mehr auf sich selbst gerichteten Prioritätensetzung, als Männer. Das ist ebenfalls kein Wunder. Schließlich waren sie über Jahrhunderte eher die Versorgten als die Versorger. Wichtige Entscheidungen wurden von Männern getroffen, die auch die Verantwortung für ihre Entscheidungen getragen haben. Das läßt sich nicht einfach per verordnetem Gleichheitsdogma von jetzt auf gleich beheben. Die behauptete Gleichheit ist eben nicht mehr als ein bloßes Postulat, schön ausgedacht, aber völlig realitätsfern. Ein Leben neben der Realität macht aber unglücklich. Wo man auch hinschaut in Deutschland: Überall künstlich ermächtigte Frauen. Viele Talkshow-Moderatorinnen und politische Journalistinnen sind Frauen und der ganze Medien-Mainstream ist mehr oder minder feministisch verseucht. Kein Wunder, daß die Männer, die in einem solchen Umfeld ihre bedauerlichen Karrieren befördern müssen, sich ständig selbst verleugnen – und einen Haß auf denjenigen entwickeln, der ihnen genau das ständig vor Augen stellt. Donald Trump is the man (Putin erst recht) – und der deutsche politkorrekte Schreiberling begreift sich jedesmal als defizitär, wenn er an die Herren nur denkt. Kein Wunder, daß der Haß auf Donald Trump nicht mehr „von dieser Welt“ ist.

Nur ist natürlich die leicht depressive Durchschnitts-Befindlichkeit des deutschen Medienmännchens nicht dazu geeignet, irgendwelche objektiven Beurteilungen demjenigen gegenüber hervorzubringen, der schon durch seine bloße Erscheinung einer schallenden Ohrfeige in sehr grundsätzlichen Dingen gleichkommt. Geschlecht ist eine sehr grundsätzliche Angelegenheit. Wenn Trump verliert, ganz egal wobei, dann leidet das deutsch-effeminierte Medienmännchen nicht mehr so sehr an sich selbst. Donald Trump zu besiegen ist der feuchte Traum eines jeden deutschen Medienmännchens, das selbst gern so vor Selbstbewußtsein strotzen würde wie Donald Trump. Das ist die „Überwindung“, nach der es tatsächlich sucht, freilich ohne sich das jemals einzugestehen. Die Informiertheit des deutschen Medienkonsumenten leidet allerdings sehr unter den je persönlichen Befindlichkeiten der feministisch Zerebralphimotisierten. Meinereiner kann alle diese fesch frisierten, glattrasierten und Feminismen kübelnden Lackaffen in ihren Anzügchen samt ihrer unnatürlich freundlichen „Agreeability“ schon nicht mehr ertragen, wenn er sie bloß sieht. Da haben die aber noch nicht ein Wort gesprochen, diese zur Bravheit dressierten Jungs.

Bei Anne Will, Maybrit Illner, der Bundeskanzlerin und so vielen anderen besseren „die Menschen“ schaue ich bald gar nicht mehr hin, geschweige denn, daß ich ihnen noch ein Ohr leihen würde. Lange genug zugehört habe ich in den vergangenen Jahrzehnten, um zu wissen, was wohl gleich wieder gebacken sein wird. Oft genug muß ich trotzdem hinhören, etwa, weil ich für einen Artikel wissen muß, was sie wieder vom Stapel gelassen haben. Und es regt mich jedesmal auf. So viel subjektivistische Meinerei & Finderei, kurz: So viel gequirlte Hühnerkacke … – paßt auf keine Kuhhaut mehr, egal, wie groß die dumme Kuh gewesen ist, als sie noch „Muh!“ sagen konnte.

Doch, der Haß auf Donald Trump hat viel mit Feminismus, Antifeminismus und persönlichen Befindlichkeiten zu tun. An tatsächlichen politischen Inhalten liegt das weniger. Deswegen muß man sich auch nicht wundern, daß Trump keinerlei „credits“ dafür bekommt, das er eigentlich das tut, was von seinen heutigen „Kritikern“ früher am lautesten in Richtung der USA gefordert worden war: Endlich mit der imperialistischen Kriegstreiberei aufzuhören. Verglichen mit Obama – Friedensnobelpreisträger ausgerechnet – ist Trump ein wahrer Gandhi. Es zählt in Deutschland nicht. Wenn das nicht äußerst merkwürdig ist?

Widersprüche

Die Praxis des linksliberalen Lebens in Deutschland zeigt derartig viele Widersprüchlichkeiten auf, das Messen mit zweierlei Maß schier allüberall hat ein derartiges Ausmaß angenommen, daß man – typisch Mann – sich am liebsten per Maulschellierung der Verdächtigen Erleichterung verschaffen wollen würde. Aber: Auch als „typischer Mann“ ist man zivilisiert und stimmt den Linken zu: Gewalt ist keine Lösung. Jedenfalls moralisch nicht. Tatsächlich wäre sie natürlich immer eine. Deswegen gibt es schließlich Kriege. Wenn der Krieg vorbei ist, herrscht Klarheit.

Aber gut: Gewalt ist keine „schöne Lösung“. Von daher besteht also Einigkeit. Wenn aber die Gewalt schon „keine Lösung“ ist, dann muß etwas anderes zur Konfliktlösung geeignet sein. Wie wäre es mit „Debatte“ statt „Knarre“ und „Pflasterstein“? – Fehlanzeige. Debattieren wollen die Linken nämlich auch nicht. Außer mit sich selbst. Warum nicht? Weil sie genau wissen, daß die faktenbasierte Debatte ihrem Herrschaftsziel nicht dienlich sein könnte, wenn sie an den Falschen geraten. Und von diesen „Falschen“ gibt es immer mehr. Höchste Zeit für den Linken, überall noch mehr Nazis zu entdecken, als bisher schon. Die Entdeckung des Nazis verhinderte bislang zuverlässig die Aufdeckung linker Inkonsistenzen in Wort & Tat. Schlecht für die Linken: Auf ihr albernes Nazigeplärr fallen von Jahr zu Jahr immer weniger Leute herein. Die Folge: Alle, die nicht mehr darauf hereinfallen, werden von den Linken selbst zu Nazis erklärt. Neurechts, rechtspopulistisch, altrechts, linksrechts, Augen geradeaus und „nach vorne schauen“.

Der „Ifizierungsexperte“ empfiehlt: 75 Jahre nach der Entnazifizierung muß jetzt die Entgrünsozifizierung folgen. Sonst wird das mit der Wahrheitsliebe, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit in Deutschland nie mehr etwas. Wenn man die schöne Hoffnung, daß es vielleicht doch noch einmal etwas werden könnte, auch noch unter dem ganzen linken Müll begraben müsste – das wäre schon sehr schade. Sind wir Deutsche eigentlich die Kinder der Traurigkeit?

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