Die sozialistischen Netzwerke „killen“ Donald Trump Jr.

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Die Zensur immer vor Augen (Foto: Collage/Shutterstock)
Die Zensur unliebsamer Meinungen auf Twitter und Co nimmt keine Ende: Diesmal traf es den Sohn des US-Präsidenten Donald Trump Jr. Der hatte ein Breitbart-Video geteilt, in dem Ärzte positiv über die Wirkung von Hydroxychloroquine als Corona-Medikament äußerten und negativ zur weltweiten Gesichtslappen-Maskerade. Trump Jr kassierte für so viel Unverschämtheit eine temporäre Twitter-Sperre.

“Dies ist ein Muss! Ganz anders als die Geschichte, mit der jeder rumläuft!“, pries Trump Jr., der älteste Sohn des Präsidenten, das Video an, das prompt aus den sozialen Netzwerken gelöscht wurde. Anscheinend ist der Inhalt für die Meinungsmacher zu heikel: In ihm sagen Ärzte, die sich selbst als „Amerikas Frontline Doctors“ bezeichnen, das Unsagbare. Sie sprechen über die Vorteile von Hydroxychloroquine (HCQ), einem bewährten Malariamittel, bei der Behandlung von Corona-Erkrankten und erklären, Masken seien nicht erforderlich, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Heutzutage gilt so eine Aussage als „Fehlinformation“, die nicht verbreitet werden darf  und wird gnadenlos von den mächtigen Meinungsbestimmern gelöscht.

screenshot Twitter

Die „Strafe“ für Donald Trump Jr folgte auf dem Fuß: Er kann seinen Account 12 Stunden lang nicht in vollem Umfang nutzen. In dieser Zeit ist es ihm untersagt, neue Tweets zu retweeten, zu liken oder zu posten.

Twitter selbst ist von der Richtigkeit seiner Zensur überzeugt. Es sei handele sich nicht um eine „Sperrung“, sondern eine „vorübergehende Aussetzung“, teilte ein Sprecher des mächtigen kalifornischen Unternehmens mit.

In Amerika ist diese erneute Zensur Wasser auf die Mühlen der Konservativen, die sich massiv in ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung durch Twitter, Facebook und Co behindert sehen.

„Wenn Sie nicht glauben, dass es um KONTROLLE geht, dann gucken Sie nicht richtig hin“, twitterte Blaze-TV-Moderatorin Sara Gonzalez als Reaktion. Dem Politikexperten und Strategen Bryan Dean Wright fällt dazu nur noch ein einziges Wort ein: „Jämmerlich“.

Im vergangenen Monat hatte der US-Generalstaatsanwalt William Barr eine umfassende kartellrechtliche Untersuchung großer Technologieunternehmen angekündigt, die sich auch mit einer Prüfung ihrer Online-Praktiken beschäftigen soll.

Am Montag hat der republikanische Abgeordnete Matt Gaetz, der im Repräsentantenhaus Florida vertritt, Generalstaatsanwalt William Barr gebeten, eine strafrechtliche Untersuchung gegen FB-Vorstand Mark Zuckerberg einzuleiten. Der 38-jährige beschuldigt den milliardenschweren Tech-Giganten Zuckerberg, 2018 den Kongress belogen zu haben.

Der 36-jährige Zuckerberg habe „wiederholt und kategorisch jegliche Voreingenommenheit gegenüber konservativen Reden, Personen, Richtlinien oder Politik“ auf seiner Plattform bestritten, so Gaetz  in seinem Schreiben an den Generalstaatsanwalt. Als Beweis führt er u.a. Aufnahmen mit versteckter Kamera an, die von der Organisation Project Veritas gemacht wurden. In ihnen sollen vermeintliche Moderatoren von Facebook-Inhalten, offen zugeben, daß sie konservative Beiträge löschen.

Derzeit werden „F.ckbook“-Gründer Zuckerberg (Vermögen rund 78 Milliarden US-Dollar), der reichste Mann der Welt, Amazon-Gründer Jeff Bezos (geschätztes Gesamtermögen 152 Milliarden US-Dollar) und die Chefs der Unternehmen Apple und Google vor dem US-Kongress zu ihren Wettbewerbspraktiken befragt.

Beide hätten laut Deutschlandfunk ihre Marktmacht in einer vorab veröffentlichten Erklärung verteidigt.

Rotzfrech behaupten Zuckerberg, Facebook sei ein stolzes US-Unternehmen und man glaube – im Gegensatz zu China – an Werte wie Demokratie, Wettbewerb und Meinungsfreiheit. Der 56-jährige Bezos verwies auf die Rolle Amazons als einer der größten Arbeitgeber der USA – eine Drohung?

Während die Welt unter der ewigen Coronaphobie ächzt und hunderttausende Existenzen vernichtet werden, könnte es für die bereits stinkreichen Mächtigen in Amerika nicht besser laufen. Jeff Bezos, Mark Zuckerberg und Elon Musk haben in diesem Jahr bereits 115 Milliarden Dollar mehr auf ihren Konten, berichtet The Indian Express heute.

Allein das Vermögen von Zuckerberg sei bisher um 9,1 Milliarden Dollar gewachsen, so das Blatt.

 

 

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