Corona-Profiteure: Die nicht ganz neuen Volksverderber

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Schwimmt immer oben auf irgendeiner Welle mit: Ministerpräsident Dr. Markus Söder (Foto: Imago)

Ich halte wenig von den allerlei Verschwörungstheorien und Schuldvermutungen in Sachen Corona-Virus. Das sind Spekulationen, die sich – zumindest bis jetzt – nicht beweisen lassen, aber den Corona-Profiteuren nur billige Vorlagen liefern, sich als wissenschaftlich seriös zu präsentieren.

Von Wolfgang Hübner

Dagegen habe ich längst nicht mehr den geringsten Zweifel, dass der Virus politisch instrumentalisiert und ausgenutzt wird, um sehr grundsätzliche Veränderungen nicht nur, aber auch in Deutschland voranzutreiben, die nicht im Interesse und nicht zum Nutzen der großen Mehrheit des Volkes sind.

Wenn nun der skrupelloseste aller politischen Profiteure, einstweilen auch der erfolgreichste, also der bayerische Ministerpräsident Söder nach einem Vorfall in Bayern pseudodramatisch die herannahende „zweite Welle“ beschwört, dann geht es mitnichten um die Gesundheit der Menschen in Bayern und Deutschland, sondern einzig und allein um die Ambitionen dieses Herrn für die Kanzlerkandidatur der Union. Und wenn eine so schräge Type wie der SPD-„Gesundheitsexperte“ Lauterbach ebenso schrill diese Katastrophenmelodie multimedial trällert, dann will sich einer als Angstmacher wichtig tun, um garantiert jede Woche in einer TV-Talkshow dabei zu sein.

Wenn es Söder, Lauterbach und Co. wirklich ernst meinten mit der angeblich so großen, so gefährlichen Gefahr des Virus, dann müssten sie längst den ultimativen „Lockdown“ gefordert und, besser noch, selbst praktiziert haben. Doch selbstverständlich will Söder nicht ernsthaft den bayerischen Sommertourismus, die bayerische Landwirtschaft oder gar Audi oder BMW völlig lahmlegen. Ordentlich malocht, verkauft und kassiert soll schon werden, allerdings mit Todesängsten sowie Maske. Und selbstverständlich will auch Herr Lauterbach keinen totalen virusverhütenden Stillstand, denn wer soll ihm dann seine Diäten, Aufsichtsratsbezüge und TV-Auftritte finanzieren?

Was diese Herren und weite Teile des politische-medialen Komplexes betreiben, ist nicht nur verantwortungslos und egozentrisch: Es ist hemmungslose Volksverderbnis. Denn wohlwissend, dass es keinen zweiten „Lockdown“ aus ökonomischen wie gesellschaftlichen Gründen wegen der statistisch nur sehr gering gefährlichen, geschweige denn tödlichen, dabei ja keineswegs harmlosen Corona-Gefahr geben kann und geben wird, wird den verunsicherten, obrigkeitsgläubigen und im Schnitt überalterten Deutschen systematisch Angst gemacht.

Mal ganz abgesehen von den sich ausbreitenden wirtschaftlichen Schäden mit so vielen Existenzvernichtungen: Die kurz- wie langfristigen menschlichen und gesellschaftlichen Schäden der absichtsvoll geschürten Corona-Hysterie werden ganze Generationen heute und künftig Lebender schwer belasten. Ja, dieses Virus ist eine böse Plage. Aber ist es gefährlicher, tödlicher als Krebs, Herz-Kreislaufschäden, Krankenhauskeime oder der Straßenverkehr? Leben wir nicht alle mit diesen Übeln, auch wenn nicht alle von uns diese überleben? Die Söders dieser Welt stellen sich solche Fragen nicht, dazu müssten sie erst einmal ins Nachdenken kommen, was bekanntlich der Karriere schadet.

Doch wenn diesen Volksverderbern nicht sehr bald und sehr energisch entgegengetreten wird, dann werden Schäden entstehen, die viel mehr Menschenschicksale in Verzweiflung und auch im Tod enden lassen, als das Virus dies je hätte bewirken können. Und ich habe dabei noch kein Wort dazu gesagt, wie Tag für Tag mehr die Deformation der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in ein stilles Sterben übergeht, kein Wort zu den Defiziten von Schülern und Studenten, kein Wort zu Not der Familien mit Kindern.

Gewiss, wir werden mit der Corona-Gefahr schlechter als zuvor leben, gleichwohl können und müssen wir lernen, damit so zu leben wie mit allen anderen Gefahren und Bedrohungen. Das allerdings ist gar nicht im Sinne und Interesse der Söders und Lauterbachs samt all den anderen profitierenden Katastrophentrommlern. Es ist aber im Sinn, im Interesse von vielen Millionen. Diese Erkenntnis wird sich, da bin ich gewiss, letztlich auch durchsetzen. Doch auf dem Weg zu dieser Erkenntnis muss offenbar ein entsetzlich hoher Preis gezahlt werden. Den zahlen nicht Söder oder Lauterbach – den zahlen wir!

Dieser Beitrag erschien zuerst hier

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