Scholz plant die nächste Enteignungswelle: Goldbasierte Anlagen sollen zwangsbesteuert werden

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Düstere Zeiten für Gold-Privatanleger (Foto:Imago)

Kreativität und Kaltschnäuzigkeit der Bundesregierung, verstärkt nach Mitteln und Wegen zu suchen, um das mit vollen Händen an Europa verschenkte, gepumpte Geld durch Steuern wieder einzuspielen, zeitigen erste konkrete Auswirkungen: Tabus gibt es keine mehr. So will SPD-Bundesfinanzminister Olaf Scholz fortan auch Verkaufsgewinne aus mit physischem Gold hinterlegten Wertpapieren besteuern.

Bei diesen sogenannten Xetra-Gold-Wertpapieren handelt es sich um an der Börse, hauptsächlich am namensgebenden Handelsplatz Xetra, in Euro-Währung gehandelte Anlagen, bei denen sich der Wert des ETCs (Exchange-Trade Commodity) je auf ein Gramm Feingold bezieht. Aufgelegt wurden sie durch ein Joint-Venture der Deutschen Börse AG mit verschiedenen deutschen und schweizerischen Banken. Jedes Wertpapier verbrieft dabei die Lieferung von Gold, und der Käufer des ETCs kann sich den Gegenwert jederzeit in Gold ausliefern lassen, das bei der Bundesbank in Frankfurt physisch hinterlegt ist.

Eigentlich ist die Rechtslage inzwischen dahingehend eindeutig, dass Xetra-Goldanleihen einen börsengehandelten Rohstoff darstellen, die in steuerlicher Hinsicht genauso wie Kuranzmünzen und Goldbarren zu behandeln sind, womit etwaige Veräußerungsgewinne eben gerade nicht der Kapitalertragssteuer unterfallen. Kursgewinne, die innerhalb der zwölfmonatigen Spekulationsfrist realisiert werden, unterliegen lediglich dem persönlichen Steuersatz.

Das Ende des Euro

Doch in dem Bestreben, die katastrophalen Auswirkungen des Euro-Debakels und der schleichenden Vermögensenteignung durch EZB, Targetsalden und neuerdings verkappte Schuldenunion irgendwie zu bremsen und zu verschleiern, will Scholz den Bürgern und Privatanlegern auch noch die letzten Rettungswege abschneiden. Deshalb nun die neuen Goldbesteuerungspläne. Es ist ein gnadenloses, repressives Finanzregime, das Scholz hier plant. Der aktuell boomende Goldpreis scheint die Begehrlichkeiten hierbei erheblich beflügelt zu haben.

AfD-Fraktionschefin und Wirtschaftsexpertin Alice Weidel erklärte hierzu gestern: „Das hat nichts mehr mit Steuergerechtigkeit zu tun, das ist nur noch gnadenlose Abzocke! Der rasant steigende Goldpreis ist kein Zufall, sondern eine direkte Folge der rapiden Entwertung der Euro-Weichwährung durch inflationäre Geldmengenausweitung. Schuldenmacherei, Anleihekäufe und Negativzinspolitik der EZB ruinieren den Wert des Euro-Papiergeldes.“

Tatsächlich kann es keinem Zweifel unterliegen, dass Scholz‘ Vorhaben für das finale Scheitern des Euro steht und „die Euro-Zauberlehrlinge mit ihrem Latein am Ende sind“ (Weidel). Wenn den Leistungsträgern, die ihre Vermögens- und Substanzwerte (selbst jene zur eigenen Altersversorgung), die Flucht in natürliche, wertbeständige Anlageformen abgeschnitten wird, bleibt am Ende nur noch der Weg in die Schattenwirtschaft – oder die Auswanderung in andere, weniger realsozialistische Wirtschaftszonen des Globus. (DM)

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