Nächster grüner Irrsinn in Berlin: Die „Pop-Up-Klimastraße“

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Friedrichshain-Kreuzbergs grüne Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann beim "Demonstrieren" fürs Klima (Foto:Imago/Mang)

Wenn sonst nichts funktioniert – schwachsinnige ideologische Projekte auf Steuerzahlerkosten kriegen R2G-Politkommissare in Berlin immer auf die Kette. Besonders dann, wenn es sich um ökologisch-klimagerechte Schikanen mit Volkserziehungscharakter handelt: Nach „Pop-up-Radwegen“ bekommt das Shithole an der Spree nun auch seine erste „Pop-up-Klimastraße“.

Wieder einmal die grüne Friedrichshainer Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann, bekannt aus Funk & Fernsehen für ihre abstrusen Statements zum Dealer-Paradies Görlitzer Park, eröffnete am Freitag in der Danneckerstraße in Friedrichshain die erste temporäre „Klimastraße“ des Bezirks, wie „Radio Berlin-Brandenburg“ berichtet. Weil der Verkehr in Berlin ja reibungslos läuft und es praktisch nirgends zu Staus oder Behinderungen kommt, stört es sicherlich nicht – dachten sich wohl die Verantwortlichen – einen kompletten Straßenabschnitt zwischen Rotherstraße und Rudolfstraße zu sperren – und zwar nicht nur für Autos, sondern auch für Radfahrer.

Hierzu wurde die Asphaltfläche mit 20 Kübelpflanzen zugestellt – eine regelrechte Form von Baumfolter zwar, da die Pflanzen in den beengten Kübeln kein adäquates Wurzelwerk ausbilden können und dem Vandalismus von Passanten und Anwohnern schutzlos ausgeliefert sind, doch entscheidend ist, wie der Humbug politisch verkauft wird: In diesem Fall als „grüne Oase zur Naherholung“.

Verkehr und Wirtschaft als Hauptfeind

Man wolle so den öffentlichen Raum „in unserem dicht besiedelten Bezirk gerechter verteilen“, trällerte Herrmann bei der Eröffnung. Dass „fließender und ruhender Kfz-Verkehr“ zuviel Platz „verbrauche“ – kurzum: dass für den Verkehr gedachte Straßen vom Verkehr genutzt werden – müsse sich ändern.

Die grünen Stadtplaner ähneln immer mehr verblendeten Teilnehmern einer gymnasialen Umwelt-AG, die sich durch naive Projekte gegenseitig zu übertreffen versuchen. Jeden Monat wird eine neue Idee aus dem Hut gezogen, wie ein weiteres Stück Infrastruktur „umgewidmet“ und damit Verkehrsteilnehmern und Wirtschaft das Leben schwerer gemacht werden kann. (DM)

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