Deutschland ganz unten: „Panorama“ und der Oberstleutnant – wir irren uns nie

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"Denkbetreuer" bei der ARD (Foto:CollageJouWatch)

Die Redaktion der Sendung „Panorama“ bei der ARD scheint ein Problem zu haben. Das Problem: Ein äußerst negatives Feedback zur Sendung über den Oberstleutnant Marcel Bohnert. Der soll in Sozialen Netzen durch das Hinterlassen von ein paar Likes seine Sympathien für Rechtsradikale bekundet -, sowie einen Vortrag in „rechten Kreisen“ gehalten haben. „Panorama“ befindet sich in der Defensive.

von Max Erdinger

Wie immer, wenn sich Linksradikale in der Defensive befinden, sind sie „mißverstanden“ worden. Hier gibt es ein Statement der „Panorma“-Redaktion zu den Vorwürfen gegen sich. Mit „#Bohnert/Bundeswehr: Schräge Vorwürfe gegen Panorama“ ist es betitelt. Es ist das Übliche. Es wird um den heißen Brei herumgeredet. „Panorama“ rechtfertigt seine Verdächtigungen gegen den Oberstleutnant mit dem Begriff „Verdachtsberichterstattung“. Der beschreibe eine zulässige Form von Journalismus. Man habe ohne Vorverurteilung berichtet, behauptet „Panorama“.

Neben zwei Likes, die Marcel Bohnert unter Beiträgen eines Identitären-Sympathisanten hinterließ, soll er auch vor der Münchner Burschenschaft „Cimbria“ einen Vortrag über sein Buch „Der einsame Kämpfer“ gehalten – und im „Studienzentrum Weikersheim“ referiert haben. Das „Studienzentrum Weikersheim“ gilt der „Panorama“-Redaktion vermutlich deswegen als rechts(extrem), weil dort bereits Gesine Schwan, Gerhard Schröder, Joachim Gauck und Norbert Blüm zu Gast gewesen sind.

Worum es wirklich geht, hat Don Alphonso in einem sensationell gut gelungenen Artikel bei der „Welt“ herausgearbeitet: „Der Fall Panorama und sein Opfer„. Die beiden Autorinnen des „Panorama“-Beitrags sind selbst keine unbeschriebenen Blätter. Es handelt sich um Caroline Walter und Katrin Kampling.

Caroline Walter ist mit Organisationen vernetzt, die mindestens linksradikal, nach Einschätzung von Verfassungsschutzämtern zum Teil sogar gesichert linksextremistisch sein sollen: Bei Twitter folge Frau Walter unter anderem den Autonomenhochburgen „Rigaer94“ und „Liebig34“, sowie dem berüchtigten „Revolutionären 1. Mai“, landauf-landab bekannt wegen seiner jährlich wiederkehrenden Ausschreitungen. Frau Walter folge auch der „Radikalen Linken Berlin“ und der „Undogmatischen Radikalen Antifa Dresden“.

Ihre Kollegin Katrin Kampling wiederum sei mit einer Aktivistin vernetzt, die ihrer eigenen Aussage zufolge den Marxismus für eine Wissenschaft hält. In einem Buch dieser Aktivistin heiße es in einer handgeschriebenen Widmung, es eigne sich auch zum „Entglasen von Geschäften“. Zudem sei diese Aktivistin zeitweilig als Sprecherin eines Zusammenschlusses namens „Offensive gegen Rechts“ (OGR) mit linken bis linksradikalen Gruppen aufgetreten, „der sich vor allem gegen den von der FPÖ organisierten Akademikerball in Wien richtete„, wie Don Alphonso herausgefunden hat. Diese gewaltaffine Aktivistin habe auch die Demonstrationen und Blockaden der OGR mitorganisiert. Nach einer zunächst friedlichen Demonstration der OGR sei es später zu erheblichen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei gekommen. Die Rede ist von Steinwürfen, Verletzten, Festnahmen, Messerfunden und Feuerwerkskörpern. Bereits 2014 sei es am Rande einer Demonstration gegen Identitäre zu schweren Konflikten zwischen Demonstranten, die einem OGR-Aufruf gefolgt waren, und der Polizei gekommen. Die habe damals einen „Aufmarsch“ der Identitären geschützt.

Das muß niemanden wundern, da die Identitären für ihre gewaltfreien „Aufmärsche“ bekannt sind. Es ist wunderbar, daß die Polizei die Gewaltfreien vor den Gewaltbereiten in Schutz nimmt.

Frau Caroline Walter und Frau Katrin Kampling sind es also gewesen, die für „Panorama“ die „Verdachtsberichterstattung“ gegen Oberstleutnant Marcel Bohnert ablieferten. Dafür, daß er zwei Likes unter Beiträgen von jemandem hinterlassen hat, von dem nicht einmal klar ist, ob er der „Identitären Bewegung“ überhaupt angehört. Das sieht sehr danach aus, als seien bei „Panorama“ die Böck*Innen zu Gärtner*Innen gemacht worden.

Linksextremistische Narrenfreiheit

Daß das permanente Messen mit zweierlei Maß zu einem herausstechendenn Wesensmerkmal der Bundesrepublik geworden ist, bestätigt sich in vielerlei Zusammenhängen. Die linksistische Deutungshoheit scheint felsenfest verankert zu sein. Da wird aus einem Pöbel, der marodierend durch die Innenstädte von Stuttgart, München oder Frankfurt zieht, euphemistisch eine „Partyszene“ gemacht und die Zerstörungen, die er hinterläßt, sind das Resultat der „Eventkultur“. Der „außeruniversitär forschende“ Direktor eines „Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft“ in Trägerschaft der im linksradikalen Milieu wohlgelittenen Amadeu-Antonio-Stiftung wird den Zuschauern der Öffentlich-Rechtlichen wahlweise als „Rechtsextremismusforscher“ oder als „Soziologe“ angedient. Ob es sich in Wahrheit um ein Institut gegen die Demokratie und für den linksaktivistischen Teil der Zivilgesellschaft handelt, wird gar nicht mehr thematisiert. Wer in einem Diskussionsforum der SPD das Wort „Asylant“ verwendet, muß sich darüber belehren lassen, daß nur „Rechte“ von „Asylanten“ reden, und daß es korrekt „Asylsuchender“ heißen muß. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidenten Maul Dreyer (SPD) fordert angesichts dutzender Verletzter bei jener Polizei, die dem marodierenden Mob namens „Partyszene“ Einhalt zu gebieten versuchte, die Polizei solle sich zurückhalten und „deeskalierend“ wirken. Der Berliner Polizei wird eine Beweislastumkehr auferlegt, dergestalt, daß der jeweilige Polizist, dem „rassistisches Verhalten“ lediglich vorgeworfen wird, darzulegen hat, warum sein Verhalten eben nicht von rassistischen Motiven geprägt gewesen sei.

Fünf Mal wurde der 30-jährige wurde Mohammed T. von der Bundespolizei beim Schwarzfahren erwischt, in Frankreich verfügte er bereits über ein langes Vorstrafenregister wegen Hehlerei, Körperverletzung, Einbruchsdiebstahl, Betrug, Unterschlagung, Sachbeschädigung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz – und am 3. Juli drohte er mit der Sprengung jenes ICE, in welchem er zum sechsten Mal beim Schwarzfahren ertappt wurde. Der Zug wurde gestoppt und von der GSG9 evakuiert, von einem Spezialkommando auf Sprengstoff untersucht – und zwei Wochen später verließ Mohammed T. das Gerichtsgebäude in Nauen (Brandenburg) freien Fußes. Er wurde zu 900 Euro Geldstrafe wegen Schwarzfahrens verurteilt. Eine Rentnerin, die im Supermarkt Heidelbeeren für 3,98 Euro hatte mitgehen lassen, muß hingegen für zwei Monate hinter Gitter. Das verstehe, wer will. Wer´s nicht versteht, erkennt einfach wieder das permanente Messen mit zweierlei Maß.

Auf dem linken Auge stockblind ist fast das gesamte juste milieu der Bundesrepublik, während in seinem rechten die blanke Hysterie flackert. Der Bundespräsident schrieb zu seinen Studentenzeiten für eine vollständig von der damaligen DDR finanzierte Zeitschrift, die CDU-Kanzlerin war in ihrer Jugend FDJ-Funktionärin in der DDR und wollte noch zur Wendezeit nichts mit der CDU zu tun haben. Inzwischen hat die CDU mit sich selbst nichts mehr zu tun. Die Chefin jener Amadeu-Antonio-Stiftung, in deren Trägerschaft der „Rechtsextremismusforscher“ resp. der Herr Dr. „Soziologe“ mit seinem Institut angeblich für statt gegen die Demokratie „außeruniversitär forscht“, heißt Anetta Kahane und war zu DDR-Zeiten recht kooperativ mit dem dortigen Ministerium für Staatssicherheit (Stasi). Der Verfassungsschutz erweckt zunehmend den Eindruck, als würde er früher selbst zu einem Beobachtungsfall für den Verfassungsschutz geworden sein. Die MP-Wahl von Thüringen wird quasi auf Geheiß der ehemaligen FDJ-Funktionärin und heutigen Bundeskanzlerin für nichtig erklärt, obwohl sie völlig gesetzeskonform verlaufen ist. Der Ostbeauftragte Christian Hirte wird gefeuert, weil er dem „falschen Wahlsieger“ gratuliert hatte. Ein Gründungsmitglied der vom Verfassungsschutz beobachteten „Antikapitalistischen Linken“, Frau Barbara Borchardt von der SED –> PDS –> Die Linke –>, wird zur Verfassungsrichterin in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Keine Frage: Wer hierzulande links bis linksextremistisch tickt, genießt völlige Narrenfreiheit. Die umfaßt auch das „Recht“, alle anderen nach Gusto als „rechts“ bis „rechtsextremistisch“ zu denunzieren, sowie sie auch nur ein klein wenig vom linksistischen Kurs abweichen.

Noch vor 50 Jahren wäre niemand auf die Idee gekommen, eine Gruppe junger Leute, die sich friedlich und durchaus geistreich Gedanken um Identität macht, als „rechtsextremistisch“ zu brandmarken. Schon deswegen nicht, weil er sich mit einer solchen Etikettierung selbst „auf die Schnauze gelegt“ hätte. Damals wären das „Junge Konservative“ gewesen, die friedlich und zivilisiert ihre Gedanken äußern. Es steht der Verdacht wie ein Elefant im Raum, daß den „Rechtsextremismus“ niemand so dringend braucht wie die Linksextremisten, weil er so hervorragend als Vorhang dient, hinter dem sich die eigenen Mauscheleien bestens vor der Öffentlichkeit verbergen lassen. Überspitzt ausgedrückt, könnte man beim Thema „Bundesrepublik & Rechtsextremismus“ wohl von einem Ablenkungsmanöver sprechen. Der bisherige Gipfel des Grotesken schien erreicht, als dieser Tage im Rahmen des Prozesses um den NSU-Nagelbombenanschlag von Frankfurt herauskam, daß man jahrelang von einem Opfer ausgegangen war, das es in Wahrheit nie gegeben hat. Der „Rechtsanwalt“ des inexistenten Opfers wird wohl ins Gefängnis wandern. Wie gesagt, es hat Jahre gedauert, bis sein Betrug endlich aufflog. Warum? – Weil es eine unendliche Bereitschaft gibt, irgendwelchen Opfergeschichten zu glauben, sobald das behauptete Opfer nur der „richtigen Kategorie“ zugeordnet werden kann. Wer hierzulande zu einer der linksistischen Lieblingsminderheiten zählt, hat einen Vertrauensvorschuß, der durch nichts anderes gerechtfertigt ist, als durch die doktrinäre Weltsicht der Linken selbst.

Das ZDF, immerhin eine öffentlich-rechtliche, über Zwangsgebühren („Demokratieabgabe“) finanzierte Sendeanstalt, betätigt sich als Propagandist für die Amadeu-Antonio-Stiftung, indem es 1:1 deren hanebüchene Erklärung zur angeblichen Inexistenz eines antiweißen Rassismus übernimmt. Währenddessen bringt „ZEIT“-Online ungerührt das Interview mit einer extrem rassistischen Kindergärtnerin aus der Nähe von Hamburg, die anläßlich des „Black History Month“ alle Kinderbücher mit nichtschwarzen Hauptfiguren aus der Kindergartenbibliothek hat entfernen lassen – mit der hochinteressanten Begründung, die weißen Kinder würden dadurch lernen, daß Hautfarbe keine Rolle spielt. Linksistische Schizophrenie im Quadrat.

Wer sich hierzulande für den Erhalt des Nationalstaates stark macht, etwa weil er der Ansicht ist, daß der Nationalstaat der größte denkbare Rahmen sei, innerhalb welchem sich Demokratie und Rechtstaatlichkeit, aber auch ein Sozialstaat gerade noch realisieren lassen, wird sofort zum Nationalchauvinisten abgestempelt. Daß sich seine Überlegungen sehr prinzipiell auf die Nation beziehen und keinesfalls nur auf die deutsche Nation, wird einfach unter den Tisch fallen gelassen. Anders ließe sich der Nationalist schließlich schlecht als „Deutschnationaler“ etikettieren. Wer sich gegen die Islamisierung seines Heimatlandes ausspricht, wird als Gegner der „Religionsfreiheit“ abqualifiziert, weil die linksistische Zerebralphimose symptomatisch in der sehr beschränkten Überzeugung besteht, „Gleichheit“ sei quasi ein Synonym für „Gerechtigkeit“. Und weil der linksistischen Eigenwahrnehmung nach „das Gute“ immer links ist. Buddhist, Christ oder Islamist: Egal, alles nur „die Religion“. So, wie die unterschiedlichsten Leute aus allen möglichen Kulturen unterschiedslos nur noch „die Menschen“ sind. Es gibt keine Bayern und keine Friesen mehr, sondern nur noch „die Menschen in Bayern“ oder eben „die Menschen in Friesland“. Und überhaupt: Daß ein Menschenleben das wertvollste sei, was es auf der Welt zu retten gibt, ist zwar eine sehr zivilisierte Überzeugung, bei Linksisten aber nur ein Lippenbekenntnis. Besonders die Linksist*In hat kein Problem damit, selbst nach ihrer fünften „Abtreibung“ noch marodierend durch die Straßen zu ziehen, weil in Amerika ein schwarzer Krimineller im Drogenrausch bei seiner Festnahme das Leben verloren hat. Die linksistische Selbstgerechtigkeit stinkt übelst zum Himmel. Und zwar so sehr, daß bereits der chinesische Aasgeier über dem Land kreist.

Überall hat es sich eingebürgert, mit pseudokritischen, höchst scheinheiligen Fragen subjektivistische Feststellungen zu treffen, die wohl eine gewisse, realiter inexistente „Diskussionsbereitschaft“ suggerieren sollen. Dauernd kann man es lesen: „Wie beliebt ist die Bundeskanzlerin?“ – Unterschwellige Botschaft: Die Bundeskanzlerin ist beliebt. „Wie gefährlich ist die AfD?“ – Unterschwellige Botschaft: Die AfD ist gefährlich. Ungehindert wird die unselige linksistische Tradition fortgeführt, Begriffe mit anderen Inhalten zu füllen, resp. überhaupt neue Begriffe einzuführen, um ausgedachte „Realitäten“ zu etablieren. Aktuelles Beispiel: Aus der Mund-Nasen-Maske wurde die „Alltagsmaske“. Die wer-weiß-wie-lange schon bestehende Infektion wird, weil sie gerade eben erst mit einem höchst unzuverlässigen Test „festgestellt“ wurde, zur alarmistischen „Neuinfektion“. Leute, für die man früher alle möglichen, überaus treffenden Bezeichnungen verwendet hätte, sind heute sprachlich trist und farblos zu „Menschen mit einem sozialethisch fragwürdigen Charakter“ geworden. Leute, die hierzulande keine Vorfahren haben, sind „Menschen mit Hintergrund“, ganz egal, wie sehr ihr Hintergrund schon rein optisch im Vordergrund steht. Die politkorrekte Volksverblödung hat einen historischen Höchststand erreicht. Woran läßt sich das erkennen?

Historischer Höchststand bei der linksistischen Volksverblödung

Daß ein historischer Höchststand bei der linksistischen Volksverblödung erreicht worden sein muß, läßt sich an der Rezeption des Phänomens „Pandemie“ durch das Volk ablesen. Das muß man sich einmal vorstellen: Ein Volk, in dessen Sprache noch vor 100 Jahren über 50 Prozent der wissenschaftlichen Neupublikationen weltweit erschienen sind, läßt sich „erkannte“ Infektionen als „Gesamtzahl Infizierte“ andienen. Zu allem Überfluß wird gar nicht mehr nach der Zuverlässigkeit jener Tests gefragt, die solche „Infizierten“ angeblich erkennen. Die Nachricht, daß selbst Papayas und Motorenöl schon positiv auf das Coronavirus getestet wurden, geht einfach unter in der kunstvoll geschürten Hysterie der Verarschten. Auch, daß sich die Horrorgeschichten von den überfüllten Intensivstationen und dem Pflegepersonal am Limit seiner Kräfte als gezielt lancierte, 100-prozentige Fake-News entpuppt haben, ändert an der grenzenlosen Coronagläubigkeit der linksistisch Hirngewaschenen nicht das geringste. Geschweige denn, daß aus dem Volk heraus größer thematisiert werden würde, wie hoch wohl die gesundheitlichen „Kollateralschäden“ als Folge von „Lockdown“ und dringenden, aber verschobenen Behandlungen sind. Dieses Volk läßt sich „Coronatote“ als Realität andrehen und kauft „Alltagsmasken“ ein, auf deren Verpackung schon zu lesen ist, daß sie vor Viren keinen Schutz bieten. Und nicht wenige laufen dann mit diesen nutzlosen Gesichtslappen auch noch durch den Wald und über die Wiesen, wahrscheinlich, weil es dort vor lauter Coronaviren nur so wimmelt. Auf die Idee, daß ihre geliebten linksistischen Volksvertreter womöglich alles vertreten, außer eben das Volk, kommen sie gar nicht mehr. Auf die Idee, daß der Maskenzwang nichts als Psychoterror sein könnte, installiert, um durch das Verstecken des eigenen Gesichts dasjenige derer zu wahren, die diesen Psychoterror installiert haben, kommt erstrecht kaum jemand. Obwohl es so offensichtlich ist. Etwa 75 Prozent der menschlichen Kommunikation finden nonverbal statt durch Mimik und Gestik. Diese Masken sind Maulkörbe! Masken kennzeichneten einst den Sklaven, heute den Untertan.

Es ist gerade dieses offensichtliche Desinteresse eines der apolitischsten Völker auf Gottes schönem Erdenrund, das ernsthafte Fragen aufwirft, ob die Begriffe „Deutscher“ und „Demokratie“ überhaupt miteinander kompatibel sind, oder ob es sich nicht tatsächlich um ein ewiges Untertanenvolk handelt. Der Werdegang der Deutschen seit dem Westfälischen Frieden, samt der Mentalität, die sich da über Jahrhunderte herausgebildet hat, verheißt schon für sich genommen nichts Ermutigendes. Deutsche sind, was man ihnen sagt, daß sie es seien. Kaiserlich, demokratisch, führerisch, besatzerisch und wieder demokratisch – das geht alles. „Gehe nicht zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen wirst“. „Sein eigenes Süppchen kochen“. „Schuster bleib´ bei deinem Leisten“. „Vor der eigenen Tür kehren“. „Man darf alles, nur erwischen lassen darf man sich nicht“ – das sind deutsche „Lebensweisheiten“ seit jeher. Damit ist das ganze Mitläufertum schon vorprogrammiert. Es ist heute wirklich eine der niederschmetterndsten Erfahrungen, daß ein Volk, das mit einem absolut monströsen Mahnmal seiner eigenen Schande der Welt die eigene Läuterung beweisen will, tatsächlich nichts anderes tut, als historisch permanent im Kreis zu laufen. Nebenher sind die Deutschen noch zu den Armenhäuslern der EU herabgesunken, lassen sich dennoch eine unverschämte Steuerquote bei einer der längsten Lebensarbeitszeiten in der EU bieten – und sonnen sich dabei in dem Bla-bla von „Deutschland ist ein reiches Land“. Ach so: Ihren Wohlstand mit anderen zu teilen, müssen sie auch erst noch lernen, wenn es nach dem französischen Präsidenten Macron geht. Es ist ein einziger Wahnsinn in dieser Freiluftklapse.

Man müßte selbst der Paternalist sein, den man aus dem tiefsten Grund seines Herzens ablehnt, um allein der internationalsozialistischen Linken die Verantwortung für den allgemeinen Geisteszustand rüberzuschieben. Wer von den Deutschen als von Demokraten reden will, der kommt nicht umhin, ihnen auch die Verantwortung des Demokraten für die Zustände in seinem Land zuzuweisen. Am kommenden Samstag, dem ersten August 2020, soll es in Berlin die größte Demonstration der Nachkriegszeit gegen die gerade aufkeimende, gesundheitsfaschistische Diktatur derer geben, die sich eine bis zur Infantilität gesteigerte Angst des Volks vor seiner eigenen Sterblichkeit zunutze macht. Es ist nicht zuletzt wegen der Ehrenrettung für dieses „Demokratenvolk“ zu hoffen, daß der 1. August 2020 in die Geschichtsbücher eingehen wird als der Tag, an dem der Abstieg der Idiotie in Deutschland begann und das realistische Zeitalter seinen Anfang genommen hat. Wer glaubt, daß mit dem linksistischen Polit- und Medienkartell der Gegenwart auch nur noch ein Hosenknopf zu gewinnen sei, der hat den Schuß nicht gehört. Der 1. August 2020 ist der Termin. Alles was Beine hat: Raus aus dem Internet – und auf nach Berlin!

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